Wegen des Corona-Lockdowns sind Läden und Restaurants geschlossen – länger als zunächst geplant. Das wird oder ist schon ein finanzielles Desaster für die Inhaber. Auch die Künstler- und Event-Branche ächzt tief und ist von vielzähligen Insolvenzen bedroht. Jetzt machen große Online-Händler das Geschäft! Innenstädte sind ernsthaft bedroht. Da aber Abhol- und Lieferservices während des Lockdows erlaubt sind, können sich Händler, Gastronomen und Künstler mit regionalen Online-Shop-Systemen helfen und: Amazon die Stirn bieten.

Ein Beispiel ist das ShopPortal-Stormarn.de, welches Vorbild und von den Entwicklern kopierbar für andere Kreise oder größere Städte ist. Darauf können Produkte und Dienstleistungen sowie Gutscheine angeboten werden. Händler, Gastronomen und Künstler können sich damit grundsätzlich einen zweiten Vertriebsweg schaffen – aktuell für Viele der einzigste Weg? Kunden können ihrerseits online shoppen, Ware liefern lassen oder abholen – trotz Corona auch beim Lieblingshändler um die Ecke. Zumindest bald – es gibt schon noch Einiges zu tun, bevor das ShopPortal wirklich laufen kann.

Partner oder Unterstützer des ShopPortals Stormarn werden? Oder für den eigenen Kreis oder Stadt eine Kopie erhalten?

Lockdown bis Ende Januar. Corona-Hilfen bis Ende Juni?

Am 5. Januar wurde von der Bundesregierung und den Ländern beschlossen, dass die Lockdown-Maßnahmen, die seit Mitte Dezember 2020 bestehen, bis zum 31. Januar verlängert werden – oder noch länger? Die meisten Kultur- und viele Gastronomie-Betriebe dürfen nicht öffnen, allenfalls Speisen und Getränke zum Mitnehmen / Liefern anbieten. Auch der Einzelhandel bleibt geschlossen. Ausnahmen gelten für Geschäfte, die den täglichen Bedarf decken, wie beispielsweise Lebensmittelhändler und Drogerien. Körpernahe Dienstleistungs-Betriebe wie Tanzschulen, Friseursalons, Fitness-Center bleiben zu.

Entsprechend geht der Kampf um das finanzielle Überleben und die Innenstädte weiter!


Quelle: https://www.bundesfinanzministerium.de

Aber bleibt es bei Ende Januar? Tatsächlich ist auf der Website des Bundes-Finanzministeriums zum Thema Corona-Hilfen bereits zu erkennen, dass Schließungen bis Juni 2021 in Erwägung gezogen werden (siehe 1. orangefarbenes Tabellenfeld).

Zudem ist März seit Jahren der Monat mit den meisten Atemwegs-Erkrankungen (mit Fieber oder ohne Fieber; kurz: ARE) – auch CoVid-19 hatte sein erstes Hoch im März 2020 – siehe verlinkte Grafik. Es klingt entsprechend wahrscheinlich, dass – wenn der aktuelle Lockdown Ende Januar gelockert oder beendet wird – im März 2021 erneut die Zahlen steigen.


Klar wird: Händler, Gastronomen und Künstler müssen handeln – Gemeinden und Kreise zwecks Rettung ihrer Unternehmer und Innenstädte auch! Wie? So:


Online-Angebote und Abhol- / Lieferservices schaffen.

Das – für andere Kreise und Städte übertragbare – ShopPortal-Stormarn.de funktioniert technisch wie ebay und amazon. Jeder Anbieter ist selbst für sich und seine Produkte oder Dienstleistungen verantwortlich und bleibt rechtlich und tatsächlich eigenständig. Das Online-ShopPortal wird allerdings gemeinsam genutzt. Händler, Gastronomen und Künstler aus der Region stellen ihre Produkte oder Dienstleistungen selbst online und wickeln Bestellungen direkt mit Kunden ab. Der Betreiber des Shop-Portals sorgt für Marketing-Maßnahmen, Technik, Support. Es ist sogar ein relativ leicht umsetzbares Liefersystem entwickelt worden. Abholungen im Lokal kann aber wirklich jeder Anbieter ermöglichen – im Lockdown ist das erlaubt!

Von Kleidung über Kunsthandwerk und Musik als Downloads sowie Gutscheine (insbesondere als Geschenkgutscheine auch für Events, Ausflugsorte, etc) ist alles möglich! So zumindest die Idee und vorhandene Technik – jetzt werden Partner und Unterstützer aus Stormarn gesucht, um das ShopPortal zu beleben und möglich zu machen.


Fakt ist auch: Corona wird irgendwann gehen. Online-Handel wird bleiben.


Ursprung des Portals waren der Cityshop-Reinfeld sowie der Landshop-Holstein.de

2016 und 2017 beschäftigte sich die Marketing-Beraterin & Referentin Susanne Braun-Speck intensiv mit der Innenstadt-Belebung sowie dem Online-Handel – in der Stadt und auf dem Land. Sie analysierte den Markt und entwickelte ein entsprechendes Konzept und zwei Online-Portale, schulte bereits Einzelhändler. Aber nachdem es für den Landshop-Holstein keine öffentlichen Fördermittel gab und für den Cityshop-Reinfeld die hiesigen Politiker entschieden, den lokalen Handel nicht finanziell zu unterstützen, stellte sie beide Portale ein. Jetzt aktivierte Braun-Speck eine neue Domain und importierte eine alte Datenbank mit den Inhalten des ehemalige Cityshops-Reinfeld.

Soweit zu den unentgeltlich, bereits geleisteten Arbeiten. Damit der lokale Handel, Gastronomie, Künstler in der Region nicht aussterben und dem Lockdown und Online-Handel die Stirn bieten können, sind jetzt Manpower und gemeinsames Handeln gefragt.

Betreiber möchte sie selbst nicht bleiben, sondern sucht eine Institution aus Stormarn, die den Betrieb überwiegend übernehmen möchte. Sie selbst steht als Beraterin und Referentin / Dozentin zur Verfügung und bleibt eventuell einer der Teilhaber. Für technischen Support steht außerdem der freiberuflicher Kollege Dietrich T. Mayáns aus Bad Oldesloe zur Verfügung. Mehr Beiträge zum Thema siehe hier: https://tiefenschaerfe.de/ideen-knowhow/handel-city-marketing/

Partner oder Unterstützer des ShopPortals Stormarn werden? Oder für den eigenen Kreis oder Stadt eine Kopie erhalten?