Am 7. und 8. Januar 2021 fanden in Schleswig-Holstein – geplant / unabhängig vom derzeitigen Lockdown – Distanz-Lerntage für Schulen statt. Diese sollten bevorzugt zur Weiterbildung genutzt werden. Ich (Susanne Braun-Speck) stellte dafür meine Online-Kurse für Schüler kostenfrei bereit. Siehe hierzu auf: Media4Schools.de/Kurse. Der NDR interviewte und drehte am Donnerstag, während ich als Referentin für digitale Bildung für die Julius-Leber-Schule in Lübeck aktiv war.

Im TV-Beitrag war Susanne zusammen mit dem stellvertr. Direktor und Lehrkräften der JLS Lübeck zu sehen. NDR-Moderatorin war Hanna Bird. Im Radio-Beitrag ist sie zusammen mit dem Moderator Pascal Hillgruber (ehemals Lehrer) zu hören;

Einer von zwei Radio-Beiträgen auf Welle Nord:


Sowie der Link zum TV-Beitrag beim NDR, Schleswig-Holstein-Magazin


Die Wind-Energie-Branche ist sicherlich führend in Sachen “nachhaltiger Geschäftsmodelle” und ich (tiefenschaerfe / Susanne Braun-Speck) entwickelte nun Logo, Geschäftspapiere und eine kleine, feine Website dazu.

Ein Projekt aus dem Nichts zu entwickeln, ist eine schöne Aufgabe. In diesem Fall stand der Firmenname fest, die Adresse und die Farbwünsche: Dunkelblau und Grau. Den Rest konnte ich selbst konzipieren und entwickeln, zunächst das Logo; infolge die Geschäftspapiere (Briefpapier und Visitenkarten für alle Mitarbeiter). Während des Abstimmungsprozesses mit allen Beteiligten entwickelte ich die Website – von der Installation des CMS, Einrichten aller Plugins, Design des Layouts bis zum Schreiben des Textes.

Ziel war, eine imagefördernde und vertrauensweckende Präsenz im Internet zu entwickeln.

Da ich auch freie Referentin für BNE bin (Bildung für nachhaltige Entwicklung), fiel mir die textliche Auseinandersetzung mit der Thematik “Nachhaltigkeit” und “Windkraft” leicht. Auch einen journalistischen Text, den ich 2019 in Auftrag geschrieben hatte, konnte ich hier noch einmal als Blogartikel nutzbar machen.

Wie immer ist die Website responsiv und damit auf allen Monitorgrößen lesbar; in Kürze auf Google Business eingetragen, durch SSL-Zertifkat / https etc datenschutzkonform, ausbaufähig und vieles mehr. Wer mag, guckt sie sich analso-invest.de

(weitere Referenz-Projekte siehe hier)

Screenshot Also-Invest

Ein digitaler Online-Adventskalender ist zeitgemäss und kann von überall auf der Welt geöffnet werden. Für Freiberufler, Dienstleister, Handel, Handwerk, etc ist er ein tolle (günstige) Möglichkeit, um Kunden, Patienten, etc eine Freude zu machen und so an sich zu binden. Arbeitgeber könnten Mitarbeiter loben, gleiches können Lehrkräfte für Schüler (m/w/d) tun; aber auch Privatpersonen können ihren Lieblingsmenschen damit überraschen.

Hinter den Türchen können Bilder und Texte stehen, Audios oder Videos verknüpft sein. Texte können nette Aussagen sein, zum Beispiel Lob für tolle Leistungen oder einfach nur etwas super Nettes über die jeweilige Person. Die einfachste Variante wäre, hinter den Türchen einfach Namen zu legen. Der oder die jeweils genannte Person  könnte dann z.B. an dem Tag sein Julklapp – / Wichtelpräsent bekommen.

Für Kunden, Patienten, etc können sich hinter den Türchen kleine feine Beratungleistungen beziehungsweise Tipps & Tricks verstecken. Das ist für viele, viele Branchen möglich! Vom 3-Minuten-Tanz- oder Trainingskurs, über Gesundheitstipps aus der Apotheke bis zum Handwerker-Tipp gibt es viele Möglichkeiten, die für Freude oder Überraschungen sorgen können.

Eine schöne Idee hatte auch die JLS Lübeck (Webdesign by Susanne Braun-Speck / tiefenschaerfe), welche mit einem WordPress-Plugin einen Adventskalender erstellt hat. Darin sind Audios hinter den Türchen. In diesen lesen Schüler Weihnachtsgeschichten vor. Das wäre z.B. auch eine nette Idee für Altenheime und deren Bewohner.

Natürlich können damit auch die sozialen Medien bespielt werden!


Wie so ein digitaler Adventskalender erstellt wird?

Auf einer WordPress-Website oder -Blog, Online-Zeitung, -Shop ist das relativ einfach! Entweder wird dort das Plugin H5P installiert oder WP-Advent.

Wer H5P nutzen möchte, muss nach der Installation folgendes tun:

  • siehe auf die linke, untere Ecke von unten gezeigtem Beispiel-Adventskalender
  • klicke dort auf die Funktion “Reuse”
  • und wähle dann “Download as an H5P file”.
  • Danach erstelle, auf der jeweiligen WordPress-Website, einen neuen H5P-Inhalt bzw. wähle dort “Hochladen” (lade die eben mit Reuse heruntergeladene Datei hoch).
  • danach bitte > benutzen
  • und umbenennen (z.B. Adventskalender für meine Mitarbeiter)
  • ändere dann die Textbeispiele für jedes der 24 Türchen einzelnd.

Sind alle Türchen mit Bild, Text, Audio oder was auch immer “gefüllt” bitte speichern und einen neuen Blogbeitrag erstellen – wie diesen hier.

Hier wurde der entsprechende Shortcode eingefügt (geht mit dem Plugin WP-Advent auch so) und schon war der digitale Adventskalender fertig. Die Webadresse kann als Link z.B. per E-Mail versendet werden; alternativ geht auch das Teilen per WhatsApp oder das Senden per QR-Code. Parallel können die sozialen Medien wie Facebook und Instagram bespielt werden.



Quellen: Die Vorlage mit den 12 Textbeispielen (weitere 12 Türtexte sind Platzhalter) habe ich (Susanne Braun-Speck) erstellt. Die Funktion des H5P-Adventskalenders hat Oliver Tacke (Link zur Website) entwickelt. Danke!!! Das Hintergrundbild fand ich auf Pixabay (Link zum Bild). Die Musik ist von Alexander-Nakarada (siehe filmmusic.io).

In Schulen treffen sich täglich Hunderte bis Tausende Lehrkräfte und Schüler (m/w/d). Um das Ansteckungsrisiko zu mindern, soll die Personendichte entzerrt werden. Als Möglichkeit wird vor allem Hybrid- oder Wechselunterricht angedacht, was eine Klassenteilung auf Vor- & Nachmittag oder tageweisen Unterricht notwendig macht. Doch: Das geht auch anders. Mit #Unterricht-im-Hotel beziehungsweise in außerschulischen Klassenräumen, wodurch auch das Corona-gebeutelte Gastgewerbe unterstützt werden könnte.

Kitas und Schulen sind systemrelevant. Ohne diese, als organisatorischer Unterbau, funktioniert unsere Infrastruktur, unsere Gesellschaft nicht – deshalb sollen sie offen bleiben. Vor allem sind sie elementar wichtig für Kinder und Jugendliche. Wenn Hybrid- und Wechselunterricht nicht die Lösung sein können, was dann?

Hotels haben oft nicht nur WLAN, sondern auch komplett ausgestattete Konferenzräume mit Whiteboards, etc.

“Wäre es da nicht eine gute Idee, die Personendichte in Schulen zu verringern, indem einige Jahrgänge ihren Unterricht in solchen Hotel-Konferenz- bzw. Tagungsräumen bekommen? Damit könnte die Corona-Ansteckungsgefahr gesenkt werden und Hotels wirtschaftlich gestärkt werden.” Die Schüler und Lehrkräfte der oberen Jahrgänge, insbesondere die Abschlussklassen –  würden nicht mehr in die Schule fahren, sondern in nahegelegene Hotels und dort ganz normal unterrichtet werden.

Die Schüler der anderen Klassen können dann auf frei gewordene Räume in der jeweiligen Schule verteilt werden. Das Verteilen geht teilweise relativ leicht, weil oft zwei Klassenräume nur durch eine Zwischentür oder kleines Lernatelier dazwischen getrennt sind. Mehr Lehrer sind deshalb nicht zwingend notwendig, aber selbst wenn: siehe unten. Auch dazu gibt es eine Idee.

Die teilnehmenden Hotels bekommen eine angemessene Raumnutzungsgebühr, anstatt auf Hilfen vom Staat angewiesen zu sein. Wenigstens deren Fixkosten und Unternehmergehalt sollte damit gedeckt werden können. Damit würde dem Gastgewerbe und einigen direkt oder indirekt daran hängenden Lieferbetrieben geholfen werden.

Mit dieser Lösung würde das Bildungssystem übrigens in manch einer Hinsicht der digitalen Wirtschaft folgen:

Arbeiten (hier: Lernen), von jedem Ort der Welt

ist immerhin eine der maßgeblichen Veränderungen durch Digitalisierung und wenigstens in der IT- & Medienbranche seit vielen, vielen Jahren normal.

Die Idee mit dem #Unterricht_im_Hotel hatte ich direkt getwittert (siehe 1. Screenshot) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier äußerte diese Idee rund 10 Tage später in der Bild am Sonntag (Screenshot 2). Er sprach dabei auch von Restaurants – dort gibt es Platz und WLAN, aber: keine Whiteboards, Flipcharts, etc.

Auf Twitter wurde die Idee dann weiter diskutiert und weiter entwickelt. Beispielsweise wurden diese außerschulischen Klassenräume im Gastgewerbe mittlerweile auch als Co-Learning-Spaces betitelt, was aber nicht der richtige Ausdruck wäre, da CoWorking > CoLearning meinen würde, dass EINZELNE Personen (hier: Schüler) sich kohortengemischt an einem Ort treffen würden. Natürlich sollten Klassenverbände als Kohorte zusammenbleiben, nicht nur wegen Corona.

Weiterhin schlugen anschließend Mehrere auf Twitter vor, nicht nur Hotels,  sondern auch Bibliotheken als außerschulische Klassenräume zu nutzen.

Nachtrag vom 23.11.: Mittlerweile spricht auch Friedrich Merz davon in der Presse :-)

Twitter-Screenshots dazu:

5.11.:

15.11.

22.11.

Dafür gibt es nicht genug Lehrkräfte?

Um den, auch Corona-bedingten, Lehrermangel auszugleichen, kann es Freelancer4Schools geben. Freiberufler aus der IT- und Medienbranche könnten als Helfer in der Krise, als Lernbegleiter und Aushilfslehrkräfte eingesetzt werden, womit sogar drei Ziele erreicht werden würden:

  • Lehrermangel ausgleichen
  • Freiberufler in Lohn und Brot bringen
  • IT- und Medien-Knowhow in die Schulen bringen.

So kann die Krise im Bildungsumfeld und der Freiberufler-Branche teilweise gelöst werden und sogar nachhaltig förderlich sein.

In der Summe entstehen zwei neue Symbiosen: “Gastgewerbe & Schulen” sowie “Freiberufler & Schulen” – schlussendlich rücken Wirtschaft und Bildungssystem dadurch ein ganzes Stück weit zusammen. Ein Ziel übrigens, welches sich Viele schon lange wünschen – zum Beispiel Ranga Yogeshwar, welchen ich (Susanne Braun-Speck) unter Anderen mal dazu interviewt hatte (in Funktion als nebenberufliche Journalistin, welche die beste Online-Schülerzeitung Deutschlands 2018 & 2020 mit Schülern aufgebaut hat).

 

 

Wer ahnt schon, dass es schlecht fürs Klima ist, wenn er herumsitzt und Videos guckt oder sich über Messenger austauscht? Durch das Forschungsprojekt „Green Cloud-Computing“ von Umweltbundesamt wurde herausgefunden, wieviele Emissionen durch was entstehen und, dass Glasfaser und kabelgebundene Breitbandnetze deutlich umweltfreundlicher sind, als Mobilfunknetze. Die Unterschiede sind erheblich!

Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagte in der Pressekonferenz am 10.9.2020: „Wird Streaming jetzt das neue Fliegen?“ Digitalisierung ist richtig und wichtig, aber es fehlten bisher jegliche Daten bezüglich der Umwelt- und Klimabilanz. Das ändert die Studie. Erstmalig gibt es verlässliche Zahlen. Eine Erkenntnis daraus ist: Der CO2-Ausstoß entsteht bei der Datenübertragung und nicht primär beim Speichern.  Ein Schritt zur Verbesserung ist, bestehende Ressourcen voll auszunutzen und Rechenzentren zu optimieren und effizienter zu gestalten.  „Wer mit dem Ferrari zum Bäcker um die Ecke fährt, verbraucht 10x mehr als notwendig. Ähnlich ist es, wenn Rechenzentren nicht ausgelastet sind. Das ist Energieverschwendung!“ sagte die Bundesumweltministerin sinngemäß.

Für den Präsidenten des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, ist klar: Digitalisierung an sich muss „grün“ werden! Klimaschutz gelingt zum Beispiel auch durch richtiges Streaming.“ Messner schreibt seit 1996 E-Mails, seitdem verändert die zunehmende Digitalisierung Schritt für Schritt alles: Mobilität. Wirtschaft. Leben. Bildung. Industrie. Aber: Rechenzentren verbrauchen stark unterschiedlich viel Energie. Der größte negative Umwelteffekt ist das mobile Videostreaming; die beste Art, solche Daten zu übertragen ist Glaskabel / Breitband.

Bundesumweltministerin Schulze sagte in einem Vorab-Interview dazu (kein O-Ton):


Rund 80 Prozent des Datenverkehrs in Telekommunikationsnetzen sind Videoinhalte.

Bei dem Forschungsprojekt wurden nur die Leistungen für Daten-Speicherung und -Übertragung berechnet, aber NICHT der Energieaufwand der Endgeräte wie Router, Mobilgeräte oder Fernseher. Daten, wie Videos z.B., werden in Rechenzentren, dort in Clouds übertragen und gespeichert. Wenn nun diese Videos, Bilder, Audios, Text-Dokumente und so weiter in der „Cloud“ gespeichert werden, entstehen je nach Rechenzentrum unterschiedlich hohe Emissionen. Mit Emissionen sind der Ausstoß, also die Aussendung von Teilchen, Stoffen, Schallwellen oder Strahlung in die Umwelt gemeint.


Bei der Studie herausgekommen ist auf jeden Fall:

Glasfaser ist die klimafreundlichste Übertragungstechnik. ► Der Netzzugang über kabelgebundene Breitbandnetze ist besser als die über Mobilfunknetze. ► Moderne Mobilfunknetze (5G) sind um einen Faktor von mehr als 20 effizienter und damit klimaschonender als alte Mobilfunknetze (3G).


Wer was für die Umwelt tun will, steigt am besten auf Kabel um!

Die Übertragung von Daten in Mobilfunknetzen haben einen deutlich größeren ökologischen Fußabdruck (um so größer, um so schlechter), als über kabelgebundene Breitbandnetze und Glasfaser. Flatrates oder großzügige Datenpakete für mobile Musik- und Videostreamings sind fürs Klima also echt nicht der Hit. Der Unterschied zwischen beiden Varianten beträgt 300 MByte statt 60 MByte pro Stunde und führt damit zu einem 5-mal höheren mobilem Datenvolumen.

Wie der Grafik unten zu entnehmen ist, ist die Übertragung von Daten über Glasfaser und Kupferkabel deutlich, deutlich weniger Klimaschädlich als alle mobilen Varianten!


Was du tun kannst?

Telefoniere und streame möglichst selten über Whatsapp und andere Messenger. Telefoniere lieber über Sprachanrufe bzw. WLAN; besser noch über Festnetz und Kabel bei dir Zuhause oder im Büro!


Nachhaltig ist das Alles nicht!

Wie hoch der Energieaufwand der Endgeräte wie Router, Mobilgeräte oder Fernseher ist, wurde beim „Green Cloud-Computing“-Projekt nicht untersucht. Auch nicht, was die Gewinnung von Rohstoffen und die Herstellung der Geräte in der Umwelt anrichtet. Dabei sind die Umweltschäden und Emissionen immens. Außerdem ist es laut der Studie so, dass G5 besser für die Umwelt ist, als G3 und G4, aber:

Was ist mit der Gesundheit von Mensch & Tier bei G5?

Auf Nachfrage der Redaktion bezüglich möglicher nachhaltiger Auswirkungen auf die Gesundheit, wurde klar: Gesundheitliche Auswirkungen durch Elektrosmog durch 5G-Strahlungen sind bisher nicht ausreichend statistisch erfasst oder genug wissenschaftlich untersucht. Aber das wird folgen und ist vor allem auch Aufgabe des Bundesamts für Strahlenschutz.

Weitere Frage war, ob jetzt im Umkehrschluss nicht ein Trendwechsel bei Bürgern erfolgen müsste? Das heißt weg vom Streamen übers Smarthone, hin zu kabelgebundenen PC´s? Ja, aber das Bewusstsein dafür sei bei den Menschen bereits tief verankert. Das Thema wird aber natürlich weiterhin stark kommuniziert werden. WLAN gilt in jedem Fall als zweitbeste Lösung, nach LAN-Anschlüssen, was die Grafik unten aufzeigt.


Wer sich für Details interessiert, kann sich die Infodatei vom„Green Cloud-Computing“-Projekt hier unterladen und/oder auf den Projektseiten von Schülern auf Media4Teens.de gucken, wie gut oder schlecht die Hardware von Smartphones für die Umwelt ist.

Schulklassen aus Schleswig-Holstein, die selbst ein Projekt dazu durchführen möchten, finden hier ein kostenloses Angebot. In anderen Bundesländern gibt es bestimmt ähnliche Angebote. Google doch mal, wenn möglich über (W)LAN!

Im Bereich der digitalen sowie nachhaltigen Bildung (BNE) gebe ich seit 2017 Workshops; seit Anfang 2019 häufig für Lehrkräfte und Schüler, ab sofort (8/2020) auch für Betriebe / Institute / Verbände / Behörden / etc. Für meine BNE-Workshops für Schul-/Jugendgruppen wurde ich vor Kurzem auf Bundesebene von RENN/RNE ausgezeichnet :-)

Beliebteste Workshops sind diese:

  1. Online-Konferenzen führen mit BigBlueButton (!)
  2. Planung & Entwicklung von Blogs & Online-Zeitungen
  3. Praxisarbeit mit WordPress / Content-Marketing-Basics
  4. Nachhaltigkeits-Ideen entwickeln für Betrieb, Schule, etc

Besonders aktuell sind dabei sicherlich Workshop 1 und Workshop 4.


Nr. 1: “Online-Konferenzen mit BigBlueButton führen” ist natürlich in Zeiten wie diesen (wegen der Coronakrise), in vielen Branchen elementar wichtig.

In diesem Workshop bzw. dieser Online-Schulung geht es um die Durchführung von Online-Konferenzen mit #BigBlueButton (BBB), welches durch sein Whiteboard sowie (Ether-) Pad die kollaborative Zusammenarbeit von Teams über Distanzen hinweg perfekt möglich macht. Die Nutzung von Online-Konferenztools wie BBB sind ein wichtiger Baustein beim Homeworking bzw. für die Telearbeit im Homeoffice. Es kann als reines Video-Konferenztool genutzt werden, ebenso wie für Blended- und E-Learning.

Mehr Infos > Link


Nr. 2: “Nachhaltigkeits-Ideen entwickeln für Betrieb, Schule, etc” ist ebenso zeitgemäss, denn es geht dabei um Nachhaltigkeit.

In diesem Workshop sollen einerseits theoretische Grundlagen über die Agenda2030 und den 17 Nachhaltigkeits-Zielen vermitteln werden; andererseits werden für das eigene Unternehmen / Betrieb / Institut / Behörde / etc. gezielt Ideen für Nachhaltigkeits-Maßnahmen & -Projekte entwickelt und somit auf den Weg gebracht.

Mehr Infos > Link

Corona-bedingtes Homeschooling und Distanzlernen sind für alle Beteiligten eine Herausforderung – für Lehrkräfte, Schüler (m/w/d) und deren Eltern. Das auf menschlicher, organisatorischer sowie auf technischer Ebene. Um dabei ein wenig helfen zu können, hat Media4Schools-Referentin und sii-kids Vereinsvorstand Susanne Braun-Speck aus Reinfeld einen Online-Kurs entwickelt. Außerdem hat sie mit ihrem Internet-Provider Artfiles aus Hamburg ein entsprechendes Server-Angebot für Schulen entworfen.

Der Online-Kurs bzw. das Webinar kann von Lehrkräften, Schüler- und Elternvertretern aus Schleswig-Holstein über das IQSH wahrgenommen werden. Dabei geht es um die Durchführung von Online-Konferenzen mit dem Tool BigBlueButton (kurz: BBB), welches als “Online-Klassenzimmer mit Whiteboard und vielem mehr” ein wichtiger Baustein beim #Homeschooling bzw. #Distance-, #Blended- und #e-Learning ist.

BBB ist vergleichbar mit ZOOM, Jitsi & Adobe Connect, aber einfach, openSource & datenschutzkonform! Es dient als Distanz-überbrückendes Kommunikations-Tool unter Kollegen, mit Schülern, etc. (z.B. vom Homeoffice aus oder von unterwegs übers Smartphone); macht es Lehrkräften leicht, Schüler beim Homeschooling, ggf. auch einzeln oder in Projektteams, zu unterstützen; erleichtert die Kollaboration von Teams; kann fürs Aufnehmen & Speichern von Erklärvideos genutzt werden, etc.

Dass das BBB-Online-Konferenztool den Datenschutzrichtlinien entspricht, wurde Braun-Speck vom Datenschutzbeauftragten des Bildungsministerium bestätigt.

Ein gutes und faires Angebot in Zeiten von Corona!

Vorab stellt der Verein den eignen BBB-Server Schulen für erste Testzwecke zur Verfügung. Der Moderator müsste sich jeweils registrieren und freigegeben werden. Link: https://okz.media4teens.de/b/

Auf einem BBB-Server können bis zu 100 Konferenzteilnehmer ZEITgleich teilnehmen. Das Vertrags-Angebot (download) des Providers enthält 0,00  Einrichtungskosten – der Start ist also kostenfrei; monatlich wären es knapp 44,- oder 53,- € (entweder mit oder ohne Speicher für Videos) und sogar Support und 24/7 Monitoring sind inklusive. Das detaillierte Komplettangebot mit AVV-Vertrag kann bei S.Braun-Speck@sii-kids.de angefordert werden.

Informationen zu den dazu passenden Online-Kursen stehen im Event-Kalender des Vereins. Titel eins ist: “Homeschooling – Online-Konferenzen mit Schülern u/o Kollegen führen“. Kurs-Titel zwei lautet: “Homeschooling – digitale Lerngruppen fürs #Distancelearning organisieren”. Obwohl diese Angebote erst am Freitag feinkonzipiert und online gestellt worden sind, sind die ersten beiden Termine bereits so gut wie ausgebucht! Es sind aber bereits zwei Folgetermine geplant …

Fragen beantwortet Susanne Braun-Speck gerne. E-Mail: s.braun-speck@sii-kids.de

Überall wird von DER Digitalisierung gesprochen; von sozialen Netzwerken und medienpädagogischer Bildung, digitalen Produkten und Services, bis hin zu künstlicher Intelligenz in Industrie und (Medizin-) Technik. Aber: Was meint Digitalisierung überhaupt? Was nutzt sie, wozu brauchen wir die Digitalisierung? Was sind die Ziele? Welche digitalen Kenntnisse müssen Menschen erwerben?

  • Digitalisierung meint zunächst einmal den Prozess, bei dem analoge Medien in digitale Formate umgewandelt werden.
  • Ebenso ist damit gemeint, dass Handarbeit sowie von Hand betriebenen Geräte nunmehr von Maschinen geleistet sowie digital gesteuert werden.

Beispielswiese werden handgeschriebene Texte alternativ digital am PC/Tablet/etc in einem Software-Programm geschrieben und als Textdatei gespeichert. Das auf einem Speichermedium wie einer Festplatte, anstatt auf Papier in einem Heft oder Ordner. Im Alltag reden wir auch von Digitalisierung, wenn Menschen nicht mehr im Kopf ihren Puls zählen und errechnen, sondern eine Smartphone-APP das macht.

Nun gibt es sehr viele verschiedene Branchen mit verschiedensten analogen sowie digitalen Medien, Geräten und Methoden – jede hat ihren ganz eigenen Bedarf an “Digitalisierung”. Während Industrie und Wirtschaft zwei Kernziele haben: die Produktivität und den Umsatz zu steigern bzw die Gewinnmarge zu erhöhen und damit das Wachstum, haben Institutionen aus Politik, Bildung, Non-Profit, etc andere Schwerpunktziele.

Grundsätzlich soll die Digitalisierung das Leben, die Arbeit, Produkte & Dienstleistungen, etc.:

  1. besser, einfacher und effizienter machen
  2. Zeit und/oder Geld sparen (z.B. auch durch digitale Homeoffice-Arbeit)
  3. Ablaufsprozesse und Services optimieren, neue Möglichkeiten & Varianten schaffen
  4. die Kreativität sowie logisches Denken fördern, das u.a. durch Methodenvielfalt
  5. die Kommunikation verbessern, Menschen & Institutionen über (Haus-/Orts-/Landes-) Grenzen hinaus vernetzen
  6. Informationen & digitale Daten nutzen, z.B. zur Verbesserung der Gesundheit, der Preisoptimierung, uvm.
  7. Arbeit von fehlenden Fachkräften und/oder einfache, Wiederholungsaufgaben übernehmen (#KI)

Oberstes Ziel des Bildungssystems ist grundlegend: Schüler (m/w/d) auf die digitale Lebens- und Arbeitswelt von heute (nicht mehr “morgen”) bestmöglich vorzubereiten.

Beispiel Bewerbungsphase: Wichtig für Schüler (m/w/d) ohne Einkommen ist, bei Bewerbungen für Praktika, Ausbildung oder Studium möglichst wenig Geld für Porto- und Materialkosten auszugeben. Außerdem sollen sie gut vorgebildet wirken und “professionelle” Bewerbungen einreichen. Parallel dazu interessiert es Arbeitgeber, ihre firmeninternen Bewerbungsprozesse möglichst effizient zu gestalten. Beiden nutzt die Digitalisierung! Bewerbungen per E-Mail oder über Online-Systeme machen Bewerbungen einfacher, schneller und günstiger. Aufgabe des Bildungssystem ist also, den Schülern zu zeigen, wie das geht.

Doch: Viele, viele Schüler wissen nicht, wie ansprechende Bewerbungsunterlagen am PC erstellt und wie E-Mails versendet werden, und z.B., warum eine PDF statt Textdatei beigefügt wird. Smartphone-Kenntnisse helfen da nicht; Eltern aus dem Industriezeitalter auch nicht. Informatik-Unterricht bekommen nur ganz wenige Schüler und 1 oder 2 Tablett-Klassen pro Schule helfen den vielen anderen Schülern auch nicht.

An diesem kleinen Beispiel sehen wir: Digitalisierung nutzt Vielen, aber vorbereitet wird darauf schlecht.

Grundsätzlich soll die digitale Transformation konsequent an den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe, also den jeweiligen Nutzern (m/w/d) ausgerichtet sein und diese bestmöglich unterstützen. Um die, mit der Digitalisierung, verbundenen Potenziale schnell umsetzen zu können, gilt es, Fähigkeiten neu zu entwickeln, organisatorische und technologische Voraussetzungen zu schaffen und einen Wertewandel anzustoßen.

Jetzt mal ehrlich: Wie sieht es mit der digitalen Bildung aktuell wirklich aus?

Politik und Bildungsministerien glauben, der Digitalpakt wird es schon richten und für eben genannte Entwicklung von Fähigkeiten, Organisation und Technologien sorgen. Aber weit gefehlt! Geld hilft, ist aber nicht die alleinige Lösung …

  • Selbst wenn jeweils die technische Ausstattung gewählt und beschafft wurde (mit oder ohne Mitteln des Digitalpaktes), (W)LAN funktioniert
  • und die Eltern flächendeckend (für jeden Schüler) die Kohle für Schüler-Endgeräte gesponsert haben sollten (es gibt vom Digitalpakt pro Schule nur 25-tsd € für Schüler-Endgeräte, bei beispielsweise 800 SuS also 31,25 € je Schüler).
  • und Lehrkräfte vereinzelt auf Weiterbildungen gehen
  • dann fehlt immer noch das flächendeckende Knowhow der Beteiligten
  • und vor allem: die jeweils passende Organisationsstruktur inkl. Prozessen an Schulen.
  • Abwehrhaltungen der beteiligten Personen machen die Situation auch nicht besser.
  • Das Erlernen von APPs übrigens auch nicht.

Entsprechend können o.g. Ziele nicht erreicht werden!

Schon beim 1. oben genannten Ziel “Digitalisierung soll die Arbeit besser, einfacher und effizienter machen” bekommen viele Lehrkräfte eine Krise, denn: aktuell macht die Digitalisierung ihnen das Leben nicht leichter, sondern stellt sie vor haushohe Herausforderungen!

Digitalisierung bedeutet zunächst: viel mehr Arbeit und hohe Anstrengung – wenigstens in naher Zukunft.

In den nächsten Beiträgen wird auf oben genannte Ziele, deren Istzustand und  Umsetzungs-Möglichkeiten eingegangen.

Themen / Hashtags werden u.a. sein: #APP-Spielkram #Tabletklassen-Alternativen #Nicht konsumieren, sondern #produzieren

Im Vergleich mit IT-System- und Beratungshäusern, sowie Agenturen sind Freiberufler in jedem Fall deutlich günstiger. Doch immer und immer wieder entstehen Diskussionen darüber, was Freiberufler kosten und was nicht. Sie verdienen angeblich mehr als Angestellte, angeblich mehr als Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. Wie sieht es wirklich aus?

Vor Kurzem hatte ich – mal wieder – eine heiße Diskussion mit Jemanden, der im öffentlichen Dienst tätig ist. Es ging um Angestellten-/Beamtengehälter im Vergleich mit Freiberufler-Honoraren. Derjenige wollte mir u.a. erklären, dass Projektkosten zu den Personalnebenkosten gehören und in Honoraren inkludiert sein müssen. Was sachlich falsch ist, ebenso wie seine Vorstellung, dass Freiberufler viel mehr verdienen, als gleichwertige Angestellte.

Richtig ist, dass ein Freiberufler-Honorar in der Summe überhaupt nur dann mit einem Angestellten-Gehalt vergleichbar ist, wenn alle seine Leistungen bezahlt werden. Bei Referenten und Dozenten ist das zum Beispiel oft nicht der Fall. Ihnen werden oft nur Präsenzseiten bezahlt, aber keine Vorbereitungen dafür. Letztere sind allerdings oft zeitaufwendiger, als der darauf folgende Workshop oder Vortrag.

Da ich seit einiger Zeit auch in der Bildungsbranche arbeite, habe ich meine Gehalt-vs-Honorar-Berechnung* in Bezug auf die IT-Branche mittlerweile auch mit Lehrergehältern verglichen. Das Ergebnis ist überraschend!

Eine Lehrkraft kostet pro Stunde geleisteter Arbeit meistens zwischen 65 und 92 Euro!

Wieviel? Soviel kosten doch auch Freiberufler! Genau! In 2019 habe ich meine Tabelle von 2011, welche übrigens seit damals auch in einigen Unternehmern und bei öffentlichen Arbeitgebern genutzt wird, mit der Personalkostentabelle (Link) des Landes Schleswig-Holstein verglichen. Die Stundenwerte darin geben die Personalkosten für eine Stunde „effektive“ Arbeitszeit an – wer dabei tatenlos am Schreibtisch sitzt, wird natürlich trotzdem bezahlt.

Diese Personalkosten variieren natürlich nach Status (beamtet oder angestellt) sowie Position und Berufsjahren, also Besoldungstufe. Die folgende Berechnung basiert auf einem Lehrergehalt in TV-L 12, Stufe 4, Stand: 2019. Gehalt: 4.748,72€ pro Monat brutto. Die Tabelle zeigt den Vergleich. Dabei kommt raus:

Freiberufler kosten ähnlich viel wie Mitarbeiter im öffentlichen Dienst.

Allerdings bekommen Freiberufler keinen Cent, wenn sie krank oder im Urlaub sind oder Vorbereitungsarbeit leisten oder sich weiterbilden, etc. Dann gehen sie leer aus. Das heißt in der Summe sind sie sogar deutlich günstiger als Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, egal ob diese angestellt oder beamtet sind.

Vergleich siehe Link zur Google.Tabelle!


Diese Berechnung ist, in seiner Urform bezogen auf IT-Berufe, auch Teil vom Booksprint Vereinbarkeit 4.0 der Bertelsmann-Stiftung 2019. Der Beitrag von mir, Susanne Braun-Speck, ist dieser:  “Selbstständige & ihr Leben ohne Netz und doppelten Boden” Seite 164-170 (in Kapitel 7) .

Zum ersten Mal erschien diese Berechnungsmethode von mir allerdings 2011 in der Computerwoche und weiteren IT-Zeitschriften. Titel: Honorarratgeber für Freiberufler -> Link dorthin

* Gehalt vs Honorar-Berechnung (kurz: GvH-Berechnung) von Susanne Braun-Speck ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Beruht auf dem Werk unter https://tiefenschaerfe.de/wertschaetzung/.

Quellen:

 

In Zeiten von medienpädagogischer Bildung war auch ich ( Susanne Braun-Speck / tiefenschaerfe.de ) in der 2. Jahreshälfte 2019 überwiegend in Sachen “Education” unterwegs und fand tatsächlich keine Zeit, so etwas wie einen Blog-Artikel zu verfassen. Jetzt aber :-)

Als freie Referentin für digitale Bildung gab ich Workshops und als Online-Marketing-Beraterin mit Schwerpunkt Webdesign entwickelte ich Websites und Lern-Portale.

Workshops: Digitale Bildung und Nachhaltigkeit

Als Referentin entwickelte, plante und gab ich Workshops für Pädagogen im Bereich “Digitale Bildung” sowie Workshops für Schulgruppen & Azubis im Bereich “Nachhaltigkeit“. Das ist eine besonders extrovertierte Arbeit mit vielen Facetten auf menschlicher Ebene, wozu insbesondere kommunikative, kreative sowie organisatorische Fähigkeiten wichtig sind.

Für diese Workshops entwickelte ich 2019 nicht nur ein Lern-Portal, sondern auch zwei verschiedene Formate mit sechs Themen samt seiner digitalen Lern-Inhalte. Die meisten davon wird es auch 2020 wieder geben – siehe Link zu den Terminen unten.

Entwicklung von funktionalen und imagefördernden Websites & -portalen

Mein zweites Tätigkeitsfeld, die Online-Marketing-Beratung mit Schwerpunkt Webdesign ist in vielen Teilen eher introvertiert und technisch, wobei besonders konzeptionelle, kreative sowie logisch-strukturierte Fähigkeiten wichtig sind.

Zwei besonders schöne Image- bzw. Business-Websites, die in den letzten Wochen durch meine Dienstleistungen entstanden sind, möchte ich hier vorstellen, die:

 


Beide Websites bekamen ein neues, modernes responsives Layout auf Basis des CMS WordPress, mit der Hauptfarbe Rot.

Während die Image-Website eines lokalen Händlers besonders viele Bilddaten hat, die neu strukturiert werden mussten, hatten für die funktionale Schul-Website Informationen in verschiedenem Umfang, aus mehreren Quellen, trotz ihrer Vielfalt anmutig und strukturiert dargestellt zu werden – das ist hoffentlich gelungen.

Education: Websites im Bildungswesen

Besonderen Pfiff bekam noch unser Pilotprojekt zum Nachmachen im Bildungswesen: Die von mir betreute Online-Schülerzeitung erkant.de – siehe Startseite der Homepage. Aus den Media4Schools-Workshops in 2019 heraus, folgten z.B. die gms-unzensiert.de und die bluepage-ekg.de. Ebenso befindet sich ein englischsprachiges Portal für die internationale Zusammenarbeit von ERASMUS-Schulen im Aufbau: eu-values.de Und auch das Lernportal Media4Teens.de gehört zu den diesjährigen Online-Portalen – dieses ist die Basis für meine Workshops.

Die zuletzt genannten Internet-Portale sind kein Muss, aber ein weiteres, freiwilliges Lernangebot für fächerübergreifenden, Wahlpflicht- und/oder Ganztags-Unterricht in Schulen!

Eine moderne, smartphone-fähige Website dagegen “muss” in Zeiten wie diesen allerdings sein – sie ist DAS imagestärkende Aushängeschild überhaupt! Angebote anfragen geht ganz einfach – per E-Mail.

2020: Workshops für Pädagogen, Azubis &  Schüler

Sollten Ausbildungs-Betriebe an meinen Nachhaltigkeits-Workshops für ihre Azubis in Lübeck bei Dräger in der “Garage” (Innovationcenter) interessiert sein oder Pädagogen aus Schleswig-Holstein zufällig auf dieser Website / auf diesem Blog-Artikel landen: meine ersten Workshop-Termine im Jahr 2020 stehen auf “meiner” Vereins-Website:

 

Mit einfachen Mitteln können Arbeitgeber jeder Größe selbst online Stellenanzeigen veröffentlichen und: jetzt bei Google-for-Jobs finden lassen. Handwerks-Betriebe und Firmen, sowie gemeinnützige Institutionen, etc., deren Website auf WordPress oder einem anderen Content-Management-System basiert, haben es leicht.

Die führende Suchmaschine Google hat ihren Dienst “Google-for-Jobs”, nach einem Testzeitraum, am 22. Mai für alle User in Deutschland aktiviert. In Online-Medien wird aktuell viel darüber berichtet. Welch ungeahnt günstige Chance das für die ist, die sich teure Stellenanzeigen nicht leisten können oder wollen, steht allerdings kaum geschrieben …

Hochpreisige Online-Stellenanzeigen können durch eigene, kostenfreie, ersetzt werden.

Und: Sie werden dennoch bei Google.de gefunden. Google-for-Jobs ist in der Suchmaschine eingebettet und liefert für Jobsuchende (in einem blau eingerahmten Kasten) Such-Ergebnisse für Jobs in der Nähe. Wie auf kostenpflichtigen Stellenportalen auch, können Bewerber die Umkreissuche verändern, das Datum der Veröffentlichung, Art der Anstellung, etc. Das Beispiel auf dem Bild zeigt eine Suche nach “Jobs” in “Reinfeld” in den “letzen 3 Tagen” – die Stellenanzeige dazu wurde auf der eigenen Website veröffentlicht, anstatt auf einem kostenpflichtigen Stellenportal wie Stepstone oder Monster.

Nach Veröffentlichung der Stellenanzeige dauerte es keine Stunde und Google hatte diese erfasst – jetzt wird der Job in den Such-Ergebnissen angezeigt (linkes Bild). Alte Stellenanzeigen, die tiefenschaerfe / S. Braun-Speck auf der Online-Schülerzeitung erkant.de möglich gemacht hat, werden auch in der Google-Suche gefunden (rechtes Bild).

 



Viele Websites können leicht für Google-for-Jobs fit gemacht werden.

Damit offene Stellen, genauso wie anderer Content und Website-Inhalte, bei Google gefunden werden können, muss die jeweilige Website:

  1. Google technisch bekannt sein, z.B. durch eine dort registrierte Sitemap und/oder robots.txt (machen die Webdesigner in der Regel)
  2. dem Standard zur Strukturierung von Web-Inhalten entsprechen, auf den sich die Suchmaschinenbetreiber bereits vor Jahren geeinigt haben. Für Stellenausschreibungen wurde ein eigener Standard definiert.

Dieser Standard (siehe schema.org) ist nicht automatisch auf jeder Website oder jedem Jobportal / Stellenbörse enthalten, kann aber in der Regel schnell eingerichtet werden. Dazu ist meistens nur das Hochladen und Einrichten eines kleinen Plug-ins notwendig. Ein Plug-in ist ein kleines Zusatzmodul, das die Website-Software (i.d.R. ein Content-Management-System wie WordPress, Joomla, Contao, Typo3, Drupal, etc) um bestimmte Funktionen erweitert. Hier notwendige Plug-Ins liefern das, was Google an strukturierten Daten haben möchte (siehe Anleitung von Google).

Bei WordPress, womit tiefenschaerfe / Susanne Braun-Speck Websites und Online-Portale entwickelt, ist die Installation eines Google-for-Jobs konformen Job-Plugins ganz leicht und dauert nicht lange. Dabei sind viele Varianten möglich: eine einzige Jobseite innerhalb der Website, bis hin zu einem großen, vollfunktionalen Jobportal (siehe Beispiel – klick).

Was nunmehr allerdings noch mehr ins Gewicht fällt, sind SEO & Content-Marketing.

Bisher wurde fast “nur” Content, also Website-Inhalte, für Suchmaschinen optimiert. Jetzt wird SEO und die dazu gehörenden Content-Regeln aber auch für Stellenanzeigen notwendig werden. Dazu brauchen Arbeitgeber Content-Manager und/oder SEO-Berater, die die Inhalte von Stellenanzeigen, etc so aufbereiten, dass sie von Google gefunden und möglichst weit vorne in den Suchergebnissen gelistet werden.

Themen wie New Work, Veränderungen durch die Digitalisierung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie kamen auf die Bühne, in die Barcamp-Sessions und: an die Tische. Selbstständige, Gründerinnen und Frauen in Führung trafen sich am 17. und 18. Mai 2019 in der MuK in Lübeck, beim 2. FiFin-Kongress mit dem Titel: “Meine Arbeitswelten”. Freitagabend wurde zudem der IB.SH-Unternehmerinnenpreises verliehen.

Friederike C. Kühn, Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein, war Gastgeberin des FiFin-Kongresses und Schirmherrin des IB.SH-Unternehmerinnen-Preises.

Schleswig-Holstein soll ein echtes Gründerland werden – die Digitalisierung bietet neue Chancen. Zwar wächst laut IHK-Statistik die Zahl der Unternehmerinnen, aber: da ist noch Luft nach oben. “Die Digitalisierung ist ein aktuelles Zeitthema, das insbesondere Berufstätigen mit Kindern die Chance bietet, flexibel zu Arbeiten.”  sagte Gastgeberin Frederike C. Kühn (Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein) am Freitag unter Anderem in ihrer Begrüßungsrede. “Dabei ist die Selbständigkeit ein Weg, den wir von der IHK fördern.”

Dr. Katarzyna Mol-Wolf von der INSPIRING NETWORK GmbH & Co. (Verlag) forderte in ihrer Keynote-Rede u.a.: “Frauen sollten sich nicht gegenseitig bewerten, sondern sich gegenseitig stärken und solidarisch unterstützen. Jede Frau soll “strahlen” dürfen!” Ministerpräsident von Schleswig-Holstein und aktueller Bundesratspräsident Daniel Günther (Foto oben) sprach kurz vorm Ende der Veranstaltung – er hält Vereinbarkeit von Beruf und Familie für wichtig und selbstverständlich, weswegen er zum Beispiel den Ausbau von KiTa`s fordert.

Weitere Statements oben genannter Persönlichkeiten, stehen bereits im Presseartikel der IHK geschrieben.

Der Kongress bot eine Plattform für aktives Networking.

Neben den Reden auf der großen Bühne, gestalteten die Forumsleiterinnen und rund 200 Teilnehmer (m/w/d) den Kongress zu dem aus, was er wurde: Zu einer aktiven Networking-Veranstaltung mit geplanten Foren-Beiträgen, unvorhergesehenen Barcamp-Sessions und persönlichen Gesprächen in den Pausen. Am späten Freitagvormittag fanden drei Foren statt. Themen: „Netzwerk schlägt Hierarchie: Führung im digitalen Zeitalter“ mit Referentin Christiane Brandes-Visbeck (Kommunikationswissenschaftlerin & Autorin aus Hamburg); sowie „Digital durchstarten – bessere Chancen für Frauen, Solo-Unternehmerinnen und Freiberuflerinnen mit neuen Online-Tools“ mit Referentin Alexandra Brosowski (Autorin & SchreibCoach aus Neumünster) sowie “New Work – Und nun?“ mit Referentin Jennette Rouvel (geschäftsführende Gesellschafterin der SPI GmbH, Ahrensburg und Vorstandsmitglied des HanseBelt e.V.).

Die Autorin dieses Artikels war im Forum von Jeannette Rouvel, welche den Teilnehmern einen Blick in betriebswirtschaftlichen Modelle gab, die NewWork und Vereinbarkeit in Zeiten der Digitalisierung in ihrer Firma möglich machen sollen. Sie sprach von drei Modellen der Organisationsentwicklung: Kultur- und Personalentwicklung sowie Strukturänderungen, welche bei den zukünftigen Veränderungen durch Digitalisierung und NewWork in Unternehmen beachtet werden müssen.

Die Zukunft ist digital und zunehmend agil – verbunden mit Unsicherheit in der Industrie.

“Unternehmen müssen kreativ sein, um besser als der Wettbewerb zu sein!“ sagte Jeanette Rouvel (SPI GmbH u. HanseBelt) u.a. in ihrem Forum. Foto: Susanne Braun-Speck

Ihre Forumsteilnehmer ließ sie Werkzeuge und Modelle vor Ort in Teams erproben. Mit der Systemtheorie „Blau-Rot“ löste sie bei vielen Kopfzerbrechen aus – was Sinn dieser Theorie ist! Gezielt soll quergedacht und versuchsweise verbunden werden, was völlig verschieden ist.

Jeanette Rouvel stellte im Schaubild blaue Probleme mit roten Ansätzen gegenüber. Während die Blauen festgeregelte, oft technischer Natur sind und nur mit Wissen gelöst werden können, sind die roten Probleme flexibel und veränderbar – um sie zu lösen, brauchen Mitarbeiter gute Ideen, Kreativität und Talent. Diese Systemtheorie ähnelt der Vorstellung von rechter und linker Gehirnhälfte, die verschiedene Fähigkeiten haben, welche nur mit „Trick 17“ bewusst vereinbart werden können – ist zumindest die Annahme der Autorin #SBraunSpeck, welche vor wenigen Wochen erst den Neurowissenschaftler Gerald Hüther auf der #NWX19 zum Thema NewWork und Kreativität interviewte.

Ihr Ziel: Deutlich machen, dass die festen, klaren Strukturen des Industrie- durch das agile Digitalisierungs-Zeitalter abgelöst werden – wozu zunächst Denkprozesse verändert werden müssen. Eine Aufnahme von Jeanette Rouvels Forum steht auf Youtube bereit.


Diplomat, Teamplayer, Zicke oder Alpha? Macht & Anpassungsfähigkeit.

Birgit Schliche, Leadership-Consultant bei PlanB sorgte für Erkenntnisse, denen Klischees anhaften. Foto: S. Braun-Speck

Eine sehr lebhafte und spaßige Runde erlebte Beitragsautorin Susanne Braun-Speck (tiefenschaerfe.de und Mitautorin des Bertelsmann Booksprints „Vereinbarkeit 4.0“) bei der Barcamp-Session von Birgit Schiche, Leadership-Consultant aus Hamburg.

Die Fachfrau für Geschlechter unterschiedliches Kommunikationsverhalten sorgte für viele Lacher und interessante Diskussionen wegen klischeehafter Stereotypen – die doch viele Wahrheiten zeigen. Session-Thema waren u.a. typische Kommunikationsmodelle – die weibliche des „Kaffeekränzchens“ bei dem gemeinschaftlich, auf Augenhöhe, als Teams agiert wird und: bei dem Frauen sich gleichmachen und nicht aus der Reihe tanzen – weswegen sie seltener in Führungspositionen sind!

Dem Gegenüber steht das männliche Kommunikationsmodell der „Seilschaften“, bei dem es „laut“ ums Hervorheben der eigenen Person geht – und nicht um Inhalte; um einen sportlichen Wettkampf mit dem Ziel:  in der Hierarchie möglichst weit Vorne zu stehen und zu „gewinnen“. Was die anderen davon halten, ist den Männern egal.

Besonders interessant war auch das „Johnestone“ Statusmodell (siehe Foto), bei dem Menschen in einem Team die Rollen und Positionen wechseln – bewusst oder unbewusst. Birgit Schliche verdeutlich´te den Teilnehmern, wann und wie sie von einer Rolle in die nächste gelangen, und was vielleicht helfen würde, um von einer tiefen (Teamplayer- oder Zicken-Rolle), in eine hohe Position (Diplomaten- oder Alpha-Rolle) zu gelangen.


In der Mittags-, wie in der Kaffeepause im Anschluss des Barcamps, sowie Abends nach der Preisverleihung (Foto: Büfett im Kolosseum), war ausreichend Zeit zum Netzwerken und für persönliche Gespräche. Dabei kamen insbesondere Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf „den Tisch“. Dabei waren Freiberuflerinnen, mittelständische Arbeitgeberinnen, genauso wie Führungskräfte z.B. von Lübecks größtem Arbeitgeber Dräger.


Abends: IB-SH Unternehmerinnen-Preisverleihung im Kolosseum

Im Anschluss an den FiFin-Kongress ging es ab 18 Uhr mit alten und neuen Gesichtern weiter. Bis zur Bekanntgabe blieb es spannend im Kolosseum in der Kronsforder-Allee in Lübeck: Weder Schirmherrin Frederike C. Kühn, noch Justiz- und Gleichstellungsministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Lübecks stellvertretender Stadtpräsident Klaus Puschaddel oder Erk Westermann-Lammers, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), wussten vorher, welche Unternehmerin den diesjährigen Unternehmerinnen-Preis der IB.SH gewinnen und wer Newcomerin des Jahres sein würde.

Die Unternehmerin Manuela Görcke (Foto: mit Urkunde in der Hand mittelinks) von der OTHEB GmbH überzeugte die Jury mit ihren psychosozialen Beratungsleistungen für Mitarbeiter von Unternehmen und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, sowie eine Skulptur des schleswig-holsteinischen Künstlers Volker Tiemann als Trophäe. „IB.SH-Newcomerin 2019“ wurde Claudia Valder (Foto: mit Urkunde in der Hand mitterechts), Geschäftsführerin der Systema Natura GmbH, welche Spezialistin im Bereich Prozessoptimierung und Analytik pflanzlicher Wirkstoffe ist.