66% der Deutschen recherchieren im Internet über ihr Mobiltelefon, anstatt mit einem PC. Aber: Viele Websites sind schlecht auf Smartphones lesbar, nicht mobilfreundlich und: das ist schlecht fürs Marketing – es fehlt an positivem Nutzererlebnissen, zum Verlassen der Website und dadurch schlussendlich zum Verlieren von Kunden an Mitbewerber!

Laut aktueller ARD/ZDF-Studie (Stand: 2016) sind von ERWACHSENEN Deutschen (+14 Jahren):

83% im Internet regelmässig aktiv, 65% täglich
66% nutzen dafür ihr Smartphone, anstatt einen PC

“Responsive” Websites passen sich Bildschirmgrößen an.

Websites, die vor einigen Jahren entwickelt worden sind, haben kein Layout, welches sich an die jeweilige *Bildschirmgröße anpassen kann. Das zu programmieren, war früher aufwendig und entsprechend teuer. Heutzutage ist das einfach zu realisieren, auch für kleine Budgets, d.h. auch für Klein- und Mittelstand.

Testen Sie gerne hier , ob die eigene Website technisch modern, d.h. responsiv ist!

Und: In einer Website steckt ganz viel Marketing

Vor bzw. während der Entwicklung einer Website spielen folgende Kriterien eine Rolle:

  • Ist die Website benutzerfreundlich, und erfordert wenig Klicks?
  • Greift sie die Bedürfnisse der Zielgruppe (Kunden) auf?
  • Begeistert sie optisch, mit ihrem Layout?
  • Erleichtert sie Social-Media-Marketing und lässt Kontakte knüpfen und Daten erhalten?
  • Wie sind die Texte? Gut lesbar, knapp und präzise und dennoch suchmaschinenoptimiert?

Der wichtiges Marketing-Ansatz ist die zielgruppengerechten Gestaltung.

Eine Arztpraxis oder Kanzlei sollte z.B. Seriösität ausstrahlen und ihre Schwerpunkte klar und deutlich positioneren. Sehr wichtig sind auch deren schnell auffindbaren und lesbaren Kontakt- und Adressdaten. Ein Einzelhändler sollte unbedingt aktuelle Angebote veröffentlichen und die Website fit für Werbemaßnahmen haben. Dazu braucht er die passende Technik und eine Schulung, wie er das selbst machen kann. Handwerker jeder Art sollten in jedem Fall fertige Werke als Referenzen zeigen. Sind alte Kunden stets zufrieden gewesen, sollten deren Empfehlungstexte auf der Website auftauchen. Bessere Werbung können Handwerksbetriebe nicht für sich machen!

Das ist ein kleiner Teil des Marketing-Gedankenguts, was WebDesigner mit Marketing Knowhow wie Susanne Braun-Speck von tiefenschaerfe – Webdesign & Marketing Agentur, in ihre Arbeit einfließen lassen.

Nach der Website-Entwicklung kann diese der Dreh- und Angelpunkt für viele weitere Marketing-Maßnahmen werden. Verbindung von On- und Offline-Marketing ist das Stichwort. Dazu später mehr.

Gerne heben wir auch Ihre alte Website auf ein modernes Niveau!

Kontakt aufnehmen:

 

Am 15.9.16 findet in Reinfeld ein Vortrag und Erfahrungsaustausch für regionale Hersteller und Einzelhändler statt (Kosten: 10 € p.P.). Thema: Wie können Klein- und Mittelständler vor Ort (lokal) und über das Internet (online) ihre Produkte verkaufen und bewerben?

Die Jungen informieren sich am liebsten mobil per Smartphone. Viele bestellen gerne im Internet – 76 % der Deutschen tun es. Selbst jeder 3. Rentner will das zukünftig und die Ware zu sich nachhause liefern lassen! Online-Handel und Online-Werbung wachsen stetig! Warum?

„Wer macht das heutzutage nicht so, wie mein Vater, 65+ Rentner, zum Beispiel? Der hat jetzt auch ein Smartphone und Whatsapp. Wenn er ein Geschenk für seine Enkeltochter sucht oder mal wieder einen netten Wohnmobilplatz zum Urlaub machen, dann geht er nicht shoppen in der Stadt und schlägt nicht den ADAC-Campingführer auf, sondern??? Er geht mit dem Smartphone online und sucht dort nach Ideen, Orten, Bewertungen, etc.“, sagt Susanne Braun-Speck von tiefenschaerfe creative consulting aus Reinfeld. Zusammen mit Dietrich Mayáns wird sie den Vortrag und Erfahrungsaustausch „On-Off-Beziehung? Wie Ware im EH & Online vermarktet werden kann“ leiten. Dass ihr Vater auch kontrolliert, welches Enkelkind wann zuletzt mit Whatsapp abends online war, erwähnt Braun-Speck belustigt nebenbei.

Stirbt der lokale Einzelhandel aus? Kann irgendein Geschäft, ein kleiner regionaler Hersteller oder eine Arztpraxis, etc noch ohne das Internet betrieben werden? Vieles passiert doch im wahren Leben! Aber das Online-Geschäft sollte kein Unternehmer ignorieren! Und das Wichtigste: Offline- und Online-Marketing müssen zusammenwachsen und gemeinsam genutzt werden. Wie, dass verraten die oben genannten Referenten am 15.9.16 in Reinfeld von 14-17 Uhr. Kosten: 10 € p.P. Der genaue Veranstaltungsort wird den Teilnehmern per E-Mail rechtzeitig mitgeteilt.

Bitte beachten: Das Event findet nur bei einer Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich – und zwar hier ->

Der Arbeitsmarkt ist leergefegt. Der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern kann nicht gedeckt werden – Bewerber fehlen. Firmen versuchen oft monatelang bestimmte Stellen zu besetzen; manchmal ohne Erfolg. Das bedeutet für sie: Unzufriedene Kunden; Aufträge ablehnen müssen; Dauerstress und: kein Wachstum. Wie lösen kleine Arbeitgeber und Mittelständler das Problem?

Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (kurz: BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – steht auf dem höchsten Stand aller Zeiten, bei: 206 Punkten (12/2015). Und: Die Arbeitslosigkeit bewegt sich auf dem niedrigsten Stand seit 24 Jahren! Deshalb hoffen einige Branchen aktuell auf die Belebung des Arbeitgebermarktes durch bleibende Flüchtlinge. Doch bis diese wenigstens unsere Sprache erlernt und eine Arbeitserlaubnis erhalten haben, werden noch circa 1,5 Jahre vergehen *1. Andere Branchen rekrutieren schon lange (zum Beispiel Pflegekräfte) aus dem europäischem Ausland.

Aber was nutzt Arbeitgebern kurzfristig?

analyse-grünWie können sie Mitarbeiter gewinnen? Welche Fehler werden gemacht? Susanne Braun-Speck, IT-affine Marketingberaterin (www.tiefenschaerfe.de) erzählt: „Gerade in der letzten Woche hatte ich verschiedene Gespräche mit Arbeitgebern. Dabei ist mir Einiges aufgefallen!“

Einer der Arbeitgeber aus Stormarn erzählte: „Wir suchen jetzt seit fast einem Jahr einen Mitarbeiter für diese Stelle! Unglaublich, dass sich keiner bewirbt.“ Braun-Speck hinterfragte das wie folgt: „Wo haben Sie die Stellenbeschreibung denn veröffentlicht?“ Die Antwort war kurz: „Auf unserer Website!“ „Und sonst?“ „Nirgendwo. Vor Weihnachten haben wir die Stelle dann auch beim Arbeitsamt eingetragen. Dadurch kamen jetzt zwei Bewerbungen aus der Region herein.“

Der Fehler liegt für Braun-Speck auf der Hand: „Eine Stellenanzeige NUR auf einer wenig besuchten Firmen-Homepage (welche vielleicht noch nicht einmal auf Smartphones lesbar ist), wirkt wahrlich nicht werbend. Dadurch wird die Stellenausschreibung nicht umfangreich bekannt gemacht! Weder im realen Leben, noch Online im Internet!“ Logisch klingt, dass sich auf eine nicht verbreitete Stellenanzeige auch niemand bewirbt …

Auf Arbeitgeber-Marketing und Familienfreundlichkeit setzen

beratung_grünUnser Rat gerade für kleine und mittelständische Arbeitgeber lautet: „Nutzen Sie die ganze Palette des Marketings für sich als Arbeitgeber! Marketingmaßnahmen erschaffen die Basis für das Verkaufen der Produkte oder Dienstleistungen einer Firma, die Belebung einer Einkaufsstraße oder einer ganzen Region, und: auch für das Gewinnen und Binden von Mitarbeitern.

fotolia_24919197_957x400Dabei sei die Kunst, sich als Arbeitgeber ein authentisches Image passend zur Zielgruppe zu erarbeiten; indirekt zu werben und in der Region einen „Namen“ zu haben. So wie eine Marke ein einzigartiges Profil haben muss, so müssen – in heutigen Zeiten – auch Arbeitgeber so ein Profil aufzeigen.

Perfektion ist langweilig. Charakter ist gefragt.

Kleine Arbeitgeber mögen denken: Das ist zu teuer. Aber ich glaube: (teure) Perfektion ist langweilig. Wie ein ebenmäßiges, schönes Gesicht. Wenn Sie Menschen mit Falten mögen, dann wissen Sie was ich meine: Es geht um Stil, Einzigartigkeit; gelebte Geschichte – um Charakter eben. Den hat man oder kann ihn herausarbeiten.“

Dieses Profil herauszuarbeiten, bedeutet harte Arbeit. Aber es gibt auch leichtere Maßnahmen, um als Arbeitgeber interessanter zu werden und dem Mitbewerb ein Schnippchen zu schlagen! „In handwerklichen Berufen ist z.B. ein schöner heller Pausenraum ein Plus oder regelmäßige Betriebsfeiern – worüber natürlich öffentlich berichtet und bestenfalls im Social Web diskutiert werden muss. In kaufmännischen Berufen z.B. profitieren Arbeitgeber erheblich davon, wenn sie tatsächlich familienfreundliche Arbeitsverhältnisse anbieten. Wichtig ist hierbei, das sowas nicht nur Schein ist, sondern wirklich gelebt wird. Maßgefertigte mutterfreundliche Maßnahmen helfen, sich die besten Frauen von den Spielplätzen in die Betriebe zu locken!“

Betriebe tatsächlich familienfreundlich zu gestalten, ist ein Traum von Braun-Speck – gerne würde sie helfen. Zu guter Letzt gibt es noch Guerilla-Marketingmaßnahmen, die bei der Personalsuche und -bindung helfen können. Aber das hier zu erörtern, würde den Rahmen sprengen.

Sie wünschen sich ein Einzelgespräch zu dem Thema?

Senden Sie uns eine E-Mail

Weitere Infos und Quellenangaben:

*1 Eine Arbeitserlaubnis erhalten Flüchtlinge, nachdem sie z.B. 18 Monate im Land geduldet wurden oder wenn sie anerkannte Asylbewerberinnen und -bewerber geworden und vom Bundesamt einen positiven Bescheid (= Aufenthaltstitel) erhalten haben. Dann dürfen sie grundsätzlich uneingeschränkt als Beschäftigte arbeiten und auch einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen. Für alle Anderen (Geduldete, Nichtausgewiesene, etc) wird im Einzelfall von der Agentur für Arbeit und/oder der Ausländerbehörde entschieden. Eine Berufsausbildung, Praktika zu Weiterbildungszwecken, Freiwilligendienst oder die Arbeitsaufnahme von Hochqualifizierten ist ohne Zustimmung durch die Arbeitsagenturen nach 3 Monaten in D möglich. (Quellen: www.bamf.de sowie http://dejure.org/gesetze/AufenthG/25.html)

Weitere Quellen-Angaben:

Zum BA-X: https://www.statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Fachkraeftebedarf-Stellen/BA-X/Ba-X-2015-12.pdf

Arbeitslosigkeit auf niedrigstem Stand seit 24 Jahren: www.tagesschau.de/multimedia/video/video-145625.html

 

2015 war tiefenschaerfe-Chefin Susanne Braun-Speck in dem Projekt einer Lübecker Webdesign-Agentur für die Stiftung “Kinderwege” leitend involviert.

Da das kein direktes Projekt von tiefenschaerfe war, gehen wir hier nicht weiter darauf ein.

Nur soviel gesagt: Bevor das Berufsleben von Braun-Speck in die Richtung “Marketing & Werbung” ging, war sie als Erziehungshelferin tätig. Heute ist sie Vorstand des Vereins “sii-kids & -talents” – Kinder liegen ihr am Herzen.

Projekte für gemeinnützige Institutionen, Vereine, Stiftungen, Kindergärten und Schulen sind für sie eine Herzens-Angelegenheit.

Viele Firmen sträuben sich dagegen, ehemalige Unternehmer festeinzustellen. Diese sprinteten anfangs hochmotiviert in ihre Selbständigkeit hinein, aber: War das eine Entscheidung für ewig? Der eine oder andere möchte nach einer gewissen Zeit zurück ins Angestelltenverhältnis. Doch: Nur wenige Firmen wollen sie haben! Warum? Und was kann helfen?

(Info: Dies ist der mit Abstand der am häufigsten gelesene Artikel von S. Braun-Speck © 2012, Update 2016 im Internet)

Anfangs spannend. Später eine Last?

Was in jungen Jahren spannend und abwechslungsreich wirkte (z.B. das viele Reisen oder immer wieder neue Auftraggeber) verliert irgendwann an Reiz oder wird schlichtweg zur Last. Die Familie im Norden, der Kunde im Süden. Abreisen am Sonntagnachmittag, wenn die anderen es sich erst so richtig gemütlich machen. Flexibel sein und sich schnell in neue Aufgaben hineindenken können, mögen ja wertzuschätzende Fähigkeiten sein, aber: irgendwann ist jeder mit Infos und Neuem überfrachtet. Jeder braucht mal Ruhe und mehr Gelassenheit im Job und nicht immer Projekte, deren Zeitziel meist zu knapp kalkuliert wurde oder mehrere Aufträge, die parallel laufen.

Unternehmerische Risiken erfordern starke Nerven & einen langen Atem

Einige Selbständige sind Einzelunternehmer, z.B. freiberufliche Berater. Andere werden „richtige“ Unternehmer, bauen eine Firma mit Angestellten auf, doch: jede Form der Selbständigkeit birgt unternehmerische Risiken – kurzfristige und langfristige.

Wird ein Freelancer krank, verdient er von heute auf morgen kein Geld mehr. Denn: Auftraggeber bezahlen NUR, wenn auch tatsächlich gearbeitet wird. Nach 6 Wochen übernimmt vielleicht – wenn vorhanden – eine Krankentagegeldversicherung die Einkommenszahlung. Und langfristig? Was ist beispielsweise mit der Rente?

Mag sein, dass das geltende Rentenkonzept in Deutschand mangelhaft ist, aber dennoch birgt es ein gewisses Maß an Existenz-Sicherheit – Selbständige sind hier meist nicht versichert. Oder vielleicht steht die Familieplanung an? Sicherheit und planbare Strukturen werden dann gebraucht – Risiken würden das Familienleben nur belasten. Oder der jeweilge Berater meint, er hätte jetzt ausreichend Erfahrungen gesammelt und könne damit nun zielgerichteter für einen Arbeitgeber wirken.

Oder, oder, oder – es gibt viele Gründe, warum Selbstständige zurück ins Angestelltenverhältnis gehen möchten.

Vielleicht ist es nur der Traum davon, – wie Arbeitnehmer – regelmässig Urlaub machen zu können?

Doch leider bestätigt eine Umfrage der jobhopper & consulting GmbH aus 2013 (jetzt: tiefenschaerfe) die allgemeinen Vermutungen:

Firmen wollen langjährige Selbständige selten im Unternehmen haben.

Was spricht dafür und was spricht dagegen, z.B. ehemalige Berater fest einzustellen? Die Umfrage, an der freiberufliche Berater sowie Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen größtenteils anonym teilnahmen, macht deutlich:

  • Nur sehr wenigen Firmen mangelt es an Vorbehalten – es sind meist Beratungsfirmen, Systemhäuser, u.ä. die offen für ehemalige Berater sind.
  • Einzig Vertriebsprofis scheinen es nach einer Selbständigkeit leicht zu haben, einen Job als festangestellte Vertriebsmitarbeiter zu bekommen.
  • Desweiteren ist es bedeutsam, WIElange jemand auf eigenen Beinen stand. Ist jemand nur wenige Monate bis hin zu 1 Jahr selbständig gewesen, rutscht er leicht in ein Unternehmen. Häufig in das, welches ihn zuletzt beauftragt hatte. Ähnlich wie bei Zeitarbeitern.

Auch Spezialisten, die sich schnell als “Fachidioten” entlarven, wissen selbst und mögliche Arbeitgeber auch, dass sie lieber + besser ihren Fachaufgaben nachgehen, als sich mit den “lästigen” Aufgaben des Unternehmertums zu beschäftigen (Planung & Verwaltung, Finanzen, Buchhaltung, Steuern, etc) – ihnen wird eher gelaubt, dass sie sich als Fachmann in ein Team von Angestellten eingliedern können.

Eingliederbar oder autarke Einzelgänger?

Aber: Die “richtigen” Unternehmer mit Mitarbeitern sowie LANGjährige freiberufliche Berater müssen häufig die Erfahrung machen, dass sie als Nicht-Eingliederbar und Nicht-Teamfähig gelten. Arbeitgeber glauben, es sei nachteilig, sich einen Unternehmer ins Unternehmen zu holen. Dass diese Entscheidungen selbst treffen möchten und sich nicht unterordnen können; dass ihnen das Korsett der Festanstellung zu eng ist.

Ja, es wurde ehemals Selbständigen in der Umfrage sogar vorgeworfen, nur aus Not einen festen Job zu suchen und/oder überzogene Ansprüche zu haben (u.a. in punkto Gehalt). Ganz leise, eher nebenbei erwogen viele der Umfrageteilnehmer, dass die Führungskräfte in den Unternehmen Angst vor gestandenen Persönlichkeiten haben und sich diese nicht unterordnen können oder wollen – es könne zu Machtkämpfen kommen. Auch wurde deutlich, dass ehemalige Berater & Co. schwerer zu führen und weniger loyal sein sollen – ist das so?

Oder überwiegen vielleicht die Vorteile der ehemals Selbständigen?

Ihre Erfahrungen aus diversen Unternehmen und Branchen; ihre selbständige Arbeitsweise; ihre vermeitliche Durchsetzungkraft; ihr Willen, Vorhaben schnell voranzutreiben, anstatt von Meeting zu Meeting von Instanz zu Instanz in langwierigen Prozessen diese fast verebben zu lassen … Und der Sorge, sie könnten sich nicht unterordnen, lässt sich leicht begegnen: Arbeitgeber könnten sie in leitenden Positionen einsetzen: als Team-, Projekt- oder Abteilungsleiter. Hier werden ihre Fähigkeiten, die sie als Selbständige erworben haben, gebraucht.

Ein Moderator der Gruppe “InterimManagement” bei XING, meint: “Kaum ein Arbeitgeber scheint sich bewusst zu sein, dass man als Selbstständiger quasi dauerhaft “Probezeit” hat, ergo durchweg bessere Arbeitsqualität abliefern und sich viel besser organisieren muss, als Arbeitnehmer. Das würde natürlich auch weiterhin funktionieren, sehr zum Nutzen eines Arbeitgebers – doch: nur viele sehen nur die möglichen Probleme statt der Chancen.”

Alles nur Vermutungen oder stichhaltige Erfahrungswerte?

Dieser Bericht basiert auf einer nichtwissenschaftlichen Umfrage. Doch: Kaum jemand wird abstreiten, dass in unserer Gesellschaft grundsätzlich eher die negativen Merkmale jedweder “Medaille” betrachtet und die positiven Seiten weniger beachtet werden – wieviele Chancen und Möglichkeiten gehen dadurch verloren?

Ein Trugschluss ist sicherlich die fehlende Integrationsfähigkeit. Denn: Freiberufliche Berater, die häufig ihre Auftraggeber wechseln, müssen sich immer und immer wieder in neue Teams einfügen. Eine ideale Vorraussetzung, um sich einem neuen Chef unterzuordnen …

Autorin des Artikels ist Susanne Braun-Speck, ehemalige Vermittlerin von IT-Freelancern, heute als WebDesignerin & Marketing-Coach tätig -> Kontakt

Erlebnis-Marketing und PR würden diesem Laden guttun …

Einkaufsstraßen, die wie ausgestorben wirken. Veranstaltungen, die schlecht besucht sind – warum bleiben Gäste und Kunden aus?

“Wir brauchen da nicht hinfahren! Das gibt es doch im Fernsehen … Und Du brauchst dafür kein Geld ausgeben”, sagte neulich meine 11jährige Tochter zu mir. Ich wollte mit ihr zu einem Konzert. Ihrem ERSTEN Konzert. Das konnte ich mir also sparen. Fernseh gucken? Wo bleibt denn dabei das Erlebnis??? Natürlich ist es sicherer Zuhause … Da kann ihr nichts passieren – dachte dann mein Mutterhirn.

Zuschauen, nicht Selbstmachen.

In der Gesellschaft der 21. JH wird bevorzugt konsumiert und wenig agiert. Beispiel: Sport gucken, nicht Sport treiben. Pizzabestellen anstatt Kochen. Was Fernseher nicht liefern, das finden die Menschen im Internet. 77% der Deutschen sind online (Stand: 2015). Dort finden sie Abwechslung – ohne Anstrengung.

Kleine und große Familienmitglieder können an PC oder Tablet: Lesen, Spielen, Fotos bearbeiten, sich informieren und lernen; Videos sehen, Freunde treffen, “snacken” oder auch heftig diskutieren, Ware bestellen und noch viel mehr! Bis auf das letzte, ist das Meiste ziemlich günstig oder kostenlos.

Stress und Langeweile in der realen Welt lassen Kunden fern bleiben.

Dagegen sind Veranstaltungen, Shoppingtouren und Unternehmungen oft mit unbequemen Anreisen und stressigen Parkplatzproblemen verbunden. Schlechtes Wetter kann alles verderben; Vieles ist zeit- und kostenintensiv. Zudem: oft langweilig! “Kennen wir schon; ist immer das Gleiche …”, heißt es dann.

Wozu also hinfahren? Werden Kunden beispielsweise bei Ihnen nur ihr Geld los oder wird irgendein Bedürfnis gestillt, das über den einfachen Produktnutzen hinausgeht?

Menschen möchten etwas Positives erleben – dann kommen sie auch!

project-story(s): why people work with us (tiefenschaerfe):

Zum Beispiel die potentiellen Käufer in dieser Geschichte: Eigentlich bin hier immer nur mal beim Joggen vorbeigelaufen. Bei einem Araber-Gestüt, das jahrelang zuwenig Pferde verkaufte. Außerdem litten die Hufe der Tiere unter dem feuchten Boden des Nordens.

Dabei nicht, aber beim Absatzproblem konnte ich helfen. Denn: Der jährliche Schautag auf dem Hof war in jeder Hinsciht langweilig. Dabei sollte er massenhaft Pferdefreunde als potentielle Käufer anlocken …


Also entwarf ich ein erlebnisreiches, authentisches Event!


Ein arabischer Koch tischte kulinarische Spezialiäten auf; Fachbücher wurden vorgestellt; Pferde arabisch geschmückt und mit Musik präsentiert; zieleVorträge von VIP´s  aus der Branche gehalten; natürlich durften Kinder reiten und vieles mehr.

Die Gäste erlebten die Welt des arabischen Pferdes mit allen Sinnen!

Der Erfolg? Besucher strömten vielzählig auf den Hof, das Image wurde aufgewertet und der Verkauf infolge deutlich gesteigert.

Erlebnisreiche Events wecken Emotionen und bieten mehr Zusatznutzen als Ware an!

Einige Marketingmaßnahmen wirken nur indirekt und nicht sofort Verkaufsfördernd andere mittelfristig. Auf jeden Falls erschaffen sie die Basis für das Verkaufen von  den Produkten einer Firma, die Belebheit einer Einkaufstraße oder einer ganzen Region und auch für das Gewinnen und Binden von Mitarbeitern.

Sponsoring ist eine dieser Maßnahmen.

Vor wenigen Jahren arbeiteten wir z.B. an dem Ziel, im direkten Umfeld bekannter zu werden und die Öffentlichkeit vor Ort in die hiesige Einkaufstraße zu locken – durch die Sponsoring-Aktion “Schauckeldrache”.

pressebericht hamb_abendblatt_kl

Durch Öffentlichkeitsarbeit (PR) wurde die Sache erfolgreich!

Jede Organisation / Institution, die bekannter werden möchte, neue Dienstleistungen oder Produkte auf den Markt bringt, eine Veranstaltung organisiert, etc, braucht die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.

Dies im “Reallife”, in gedruckten Tageszeitungen und Fachzeitschriften, genauso wie Online, auf Presseportalen, im Social Web und mehr. Wir schreiben dafür Presse-Mitteilungen, Ankündigungen, Bekanntmachungen, Umfrage-Ergebniss, Fachartikel, etc. Damit erreichen wir,

  • die Steigerung des Bekanntheitsgrades
  • gut besuchte Veranstaltungen
  • abgerufte Downloads oder Gutscheine
  • Teilnehmer-Gewinnung an Umfragen
  • generierte Kundenanfragen und Bestellungen
  • Imageverbessung (z.B. durch Sponsoring-Bericht)

Dazu hätten Sie gerne Beratung? Dann schreiben Sie uns!

Dabei ist es doch so schön hier! (Foto: Nautilus Hausboote)

Dabei ist es doch so schön hier! (Foto: Nautilus Hausboote)

Das Landleben ist langweilig?! 80 Prozent der Befragten einer Studie*1 gaben an, am Leben in der Stadt besonders die Vielfalt und Abwechslung zu schätzen – genau das wünschen sich auch (Tages-) Touristen und Arbeitskräfte …

Sie zieht es in die Großstädte, weil es dort eine bessere Infrastruktur, höher bezahlte Jobs, mehr Ärzte, längere Kinderbetreuung, bessere Schulen, Theater und Kino sowie kürzere Wege gibt.

Das ist ein Problem ländlicher Räume; hiesiger Betriebe und (Tages-) Tourismus!

project-story(s): why people work with us (tiefenschaerfe):

analyse-grünOft mangelt es an qualitativ hochwertigen und abwechslungsreichen Angeboten. Die Gründe dafür sind vielseitig: Geldmangel, Platz- und Genehmigungsprobleme oder fehlender Innovationswille und Tatendrang?

Welcher Tagestourist will beispielsweise das 7. Stadtfest der Saison? Überall gibt es Essen, Trinken, Musik, lange Sitzbänke und Hüpfburgen für Kinder. Für die Kleinsten immer wieder spannend – aber was machen Kids, die <10 Jahre sind? Langweilig. Sie sagen es immerzu: „Langweilig“ – und versauen den Eltern mit ihrem Genörgel das Wochenende oder sogar den heiß ersehnten Urlaub!

Langeweile ich ein Graus! Händler, Höfe, Feriengebiete und Ausflugsorte müssen sich Neues einfallen lassen!

Die Lösung? Standort-Marketing mit einem Feuerwerk an Ideen für die Region!

beratung_grün1996 hatte Susanne Braun-Speck (tiefenschaerfe-Geschäftsführerin) z.B. die Idee, an Urlaubsorten Sport- und andere Freizeitmöglichkeiten für Touristen anzubieten. Ihr Konzept fand großen Zuspruch bei einigen Gemeinden an der Ostsee – die hatten damals nur kein Geld dafür.

Doch die Idee war ins Gespräch gebracht und entwickelte sich zu einem Trend!

Heutzutage gibt es kaum Urlaubsorte ohne solche Angebote!

Aktuell: Zuletzt (2015) haben wir  in einem Team Freizeit-Ideen für einen Ort entworfen!

  • außerdem entwickelten wir eine Webplattform,
  • starteten eine Bürger-Online-Umfrage, welche bei Facebook und durch
  • Presseberichte in Tageszeitungen bekannt gemacht wurde,
  • veranstalteten einen Fotowettbewerb (mit ortsansässigen Betrieben)
  • legten eine Geocach-Route an, wodurch mehr Tagestouristen kommen
  • und einiges Andere.

Ergebnis -> Imagesteigerung und neue Ausflugsangebote

erfolgViele der entwickelten Ideen (rund um Freizeitangeboten für Kinder, Gastronomie, etc) sind veröffentlicht und regen Andere zum Realisieren an – zwei laufen ab Mitte 2016 aktiv an (befinden sich in Vorbereitung/Bau). Einige besondere Ideen aber werden geheimgehalten und warten auf Investoren.

Schlussendlich wirken die Bürger über die Webplattform und in Projekten gemeinsam – die Identität mit dem Ort wird gestärkt.

Das Image ist jetzt schon gestiegen und der Ort so interessanter geworden – für Einheimische wie für Tagestouristen (Radfahrer, Wanderer, Geocacher, Mobilisten). Ob die Bettenzahlen steigen, werden wir mittelfristig sehen …

Sie suchen auch Standort-Ideen? [su_button url=”mailto:kontakt@tiefenschaerfe.de” target=”blank” style=”soft” background=”#b5d452″ color=”#fff” size=”4″ icon=”icon: envelope-o” icon_color=”#fff” text_shadow=”0px 0px 0px #fff” onclick=”mailto:kontakt@tiefenschaerfe.de”]Schreiben Sie uns![/su_button] [wp-svg-icons icon=”quill” wrap=”i”]

 

pr-bericht-LN-2015-01-14*1 Quelle: statista.com

Definition von Standortmarketing:

(Quelle: Wikipedia.org)

Standortmarketing ist der Oberbegriff über die in der Literatur und Praxis vielfach undefiniert verwendeten Begriffe Straßen-, Stadtteil-, City- (Innenstadt-) und Regionalmarketing, die je nach geographischer Abgrenzung verwendet werden.

Standortmarketing ist die Ausrichtung einer Stadt oder Region – als Standortanbieter – an regionale, nationale und internationale Standort-Märkte. Ziel ist die Beeinflussung der Standortentscheidungen von Unternehmen.

Dabei richtet sich das Marketing auf die Sicherung bestehender Betriebsstätten sowie die Gewinnung von neuen ansiedlungswilligen Unternehmen. Standortmarketing umfasst neben der Beschaffung und Vermarktung von Grundstücken auch die Beeinflussung von Stadtentwicklung, der Infrastruktur, des Verkehrs und der Umwelt, um im Rahmen einer Produktpolitik die Standortbedingungen der Stadt für die Zielgruppe Unternehmen attraktiver zu gestalten.

Darüber hinaus möchten die Betreiber des Standortmarketings mehr Bekanntheit und ein besseres Image bei der primären Zielgruppe Unternehmen erreichen sowie bei Touristen, Investoren, qualifizierte Arbeitskräfte, Familien werben und zusätzliche Kaufkraft an den Standort bringen.

Standortmarketing als Aufgabe

Standortmarketing ist die zentrale Aufgabe im Wettbewerb der Standorte, warum es auch 90 % der deutschen Standorte betreiben. Doch das Marketing weist zwischen diesen Standorten im Umfang und in der Anwendung der Instrumente (Marketing-Mix) sowie letztendlich auch in der praktischen Professionalität große Unterschiede auf.

Standortmarketing-Prozess

Basis jedes guten Marketings, so auch für Standorte, ist ein Planungsprozess. Er umfasst die Schritte Marktforschung, Ziel- und Strategieformulierung, Gestaltung des Marketing-Mix (4 Ps: Produktpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik und Distributionspolitik), operative Umsetzung und Kontrolle.

Selbstständige Dienstleister = Freelancer sind qualifiziert, agil und hoch motiviert. Sie ermöglichen es Unternehmen, flexibel auf marktbedingte und unternehmensspezifische Situationen zu reagieren; fremdes Know-how zu nutzen – zeitbegrenzt, mit kleinstem Risiko. Firmen können professionell agieren – trotz allgemeinen Fachkräftemangel. Sie können ohne Fixkosten zu produzieren ihr Personal aufstocken  – immer dann, wenn sie es brauchen. (© S. Braun-Speck 2011, Update 2016)

Dennoch wehrt dauerhaft eine Diskussion zwischen Auftraggebern und Freiberufler über die Höhe von Honoraren.

Der Freiberufler möchte (nach Kosten und Steuern) selbstverständlich nicht schlechter dastehen als Kollegen im Angestelltenverhältnis und sieht auch das (Ausfall-) Risiko seiner Selbstständigkeit. Doch Auftraggeber (Firmen) sehen ihrerseits oft keinen Grund für die vermeidlich hohen Honorare, die auf die Stunde heruntergebrochen höher als ihr eigenes Gehalt ausfallen – auf den ersten Blick. Um Verständnis wird gerungen und Preisverhandlungen bis auf Messersschneide geführt.

Susanne Braun-Speck, Geschäftsführerin von tiefenschaerfe (vorher jobhopper + consulting GmbH) hat sich Gedanken dazu gemacht: “Wie können Honorare fair und transparent kalkuliert werden? Was soll und darf berücksichtigt werden? Was ist zu viel und was ist zu wenig?”

Braun-Speck meint: „Zuwenig ist, was weder den normalen Lebensstandard ermöglicht noch dem Berufsstand des jeweiligen Freiberuflers entspricht. Zuviel ist, was nur auf der Not von Kunden basiert (z. B. wegen massivem Personalmangels am Markt) – wenigstens sieht ein fairer Geschäftspartner das so.“

Was bedenken Freiberufler in der Realität?

Eine kleine Umfrage unter Freiberuflern, die mit der jobhopper + consulting GmbH zusammenarbeiten, hat ergeben:

Bis zu 74 % der Freiberufler richten die Höhe ihrer Honorare an Kriterien aus, wie:

  • Dauer / Laufzeit des Projektes
  • Projekt-Ort (Entfernung zum Heimatort)
  • und Funktion (leitend oder nicht)

Jeder 2. gibt zudem an, die Honorarhöhe auch davon abhängig zu machen, ob er bei der jeweiligen Projektanfrage mit oder ohne Vermittler arbeitet und von seiner Ausbildung (studiert oder nicht).

Grundsätzlich orientieren sich viele bei der Kalkulation ihres Honorars an:

  • den marktüblichen Stundensätzen (z. B. lt. bitcom)
  • den Honoraren von vergleichbaren Kollegen
  • ihrem persönlichen finanziellen Bedarf
  • der Wirtschaftslage – in guten Zeiten (hohe Nachfrage), wird mehr verlangt

Bemerkenswert: Nur einer der Befragten orientiert sich bei der Kalkulation auch an den Gehältern von Angestellten! Obwohl 2/3 meinen, dass sie ca. das Doppelte wie Angestellte verdienen sollten, da sie ein hohes unternehmerisches Risiko tragen.

Können wir auf rechnerische Weise auf ihre Durchschnitts-Stundensätze von 60-80 Euro (für Projekte von mindestens 3 Monaten) kommen?

Wie könnte ein Honorar nun kalkuliert werden?

Für Erbsenzähler funktioniert die betriebswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Methode: Errechne den privaten Finanzbedarf pro Jahr, lege dort die jährlichen Betriebskosten (Personal, KFZ, Bürokosten, etc.), Urlaub, Krankheitszeiten, Rentenvorsorge, Steuern, etc. drauf und teile das Jahresergebnis in die möglichen Arbeitsstunden pro Jahr. Das Ergebnis ist sehr individuell, aber die Ausrichtung an Mitbewerbern und Markt fehlt. Auch könnten Kunden sagen: „Deine Kosten interessieren mich nicht!“

Ist diese Kalkulationsart die richtige Basis für Freelancer? Könnte es sein, dass jemand dadurch zu teuer ist und keine Aufträge bekommt? Oder sich zu günstig / unter Wert verkauft? Immerhin kann im teuren Bayern jemand mit den gleichen Fähigkeiten leben wie im günstigen Meck-Pom …

Der einfachste, durchaus logische Ansatz ist die Kalkulation auf der Basis von Angestellten-Gehältern. Gegenüber Kunden ist er leicht transparent zu machen und trifft auf Verständnis, anstatt Abwehr. Ein Beispiel errechnete Braun-Speck am Beispiel eines Software-Entwicklers in der Telekommunikationsbranche, Berufserfahrung 6-8 Jahre (Quelle für Gehalt: it-jobs-stepstone.de / bitcom).

Gehalt vs Honorar Berechnung (kurz: GvH-Berechnung)*

Position / Kosten für Angestellten Euro/Jahr
Durchschnittsgehalt angestellter Entwickler  (13 Monatsgehälter á 3.950,- € brutto) 51.350,00 €
zzgl. Arbeitgeberanteil Sozialversicherung (ca. 20%) 10.270,00 €
freiwillige AG-Leistungen wie z.B. Pensionsfonds, vermögenswirksame Leistungen, etc (200,-/mon.) 2.600,00 €
Weiterbildungskosten p.a. 1.000,00 €
Summe pro Jahr 65.220,00 €

Das bedeutet: Ein Freiberufler müsste im Vergleich 65.220 EUR / Jahr als Honorar netto, zzgl. Spesen und Umsatzsteuer an Kunden pro Jahr berechnen. ABER: Was ist mit den Zusatzkosten eines Selbstständigen? Und auf welchen Stundensatz ist das runterzurechnen? Sicherlich gibt es noch andere Methoden, aber die folgende Berechnung wirkt schlüssig:

Arbeitstage eines Angestellten  
Kalendertage 365
abzgl. Wochenend-Tage -104
abzgl. Urlaub -30
abzgl. Feiertage -10
abzgl. Krankheit -8
abzgl. Weiterbildung -6
produktive Tage eines Angestellten á 8 Stunden 207
   
das kostet ein Angestellter tatsächlich:  
Gehalt 65.220 EUR durch produktive Arbeitstage (207) 315,07 €
das sind in der Stunde (8/Tag) 39,38 €
   
das dürfte nun ein gleichwertiger Freiberufler kosten, um das gleiche wie ein Angestellter zu verdienen:  
Summe Gehalt pro Jahr Angestellter (siehe oben) 65.220,00 €
zzgl. Betriebskosten für Freelancer mit 400,- Aushilfskraft, Büro, KFZ, etc 15.000,00 €
Summe 80.220,00 €
   
tatsächliche Arbeitstage für Freiberufler errechnen sich so:  
Tatsächlich produktive Angestellte-Arbeitstage 207
abzgl. Leerlauf zw. Projekten, Akquisephase (22 Tge/Jahr) -22
abzgl. “Heimarbeit” / Tage für interne, nicht an Kd fakturierbare Arbeitstage (4 Tage pro Monat) -48
Summe tatsächlich fakturierbarer Arbeitstage: 137
   
Honorar pro Tag 585,55 €
Honorar pro Stunde für einen Software-Entwickler als Freiberufler* 73,19 €
   
*berücksichtigt sind bei der Berechnung keinerlei Steuern  

Ergebnis: Der hier errechnete Stundensatz entspricht gut dem Durchschnittstundensatz der durch jobhopper befragten Freiberufler.

*Creative Commons Lizenzvertrag Gehalt vs Honorar-Berechnung (kurz: GvH-Berechnung) von Susanne Braun-Speck ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Beruht auf dem Werk unter https://tiefenschaerfe.de/wertschaetzung/.

Axel Dahmen (Freelancer im jobhopper-Team) meint: „Im Gegensatz zu Festangestellten muss ich mich immer auf dem neuesten Stand der Technik halten und entsprechend Zeit und Geld investieren. Dafür erhält der Kunde Top-Leistung und kann mich jederzeit loswerden, wenn sein Bedarf gedeckt ist. Soviel Vorteil für den Kunden kostet nun mal etwas mehr.“

Abschließend: Wie sieht bei Freiberuflern eigentlich die persönliche Strategie aus, um ihr Honorar zu optimieren bzw. durchzusetzen? Ein großer Teil (78%) setzt sein Honorar auf Verhandlungsbasis fest und schaut sich dann die Projektbedingungen an. Und gut zu wissen für die Kunden: 61% der befragten Freiberufler bilden sich regelmäßig weiter, um ihren Preis wert zu sein!

Barbara Beenen (Dipl. Informatikerin sowie Sprecherin des Hamburger Arbeitskreises der Gesellschaft für Informatik) weiß aus eigener Erfahrung: „Wir Freiberufler kümmern uns selbst um unsere Fortbildung. Das führt im Allgemeinen dazu, dass der Einzelne sehr aktuelle und sehr gute Kenntnisse in seinem Fachgebiet hat. Der Aufwand dahinter ist für den Kunden jedoch nicht sichtbar – im Gegensatz zu dem Aufwand, den er für das Erreichen desselben Kenntnisstands bei seinen Mitarbeitern hat.“

Die erworbenen Kenntnisse des Freiberuflers kann der Kunde bei Beauftragung direkt nutzen – und müssen nicht erst aufgebaut werden! Das der „Einsatz von Externen (Freelancer)“ viele Vorteile bringt und diese ihr Geld wert sind, erfährt der jeweilige Auftraggeber spätestens dadurch.

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Bei der Suche nach aktuellen Preisen der deutschen Post für den Druck und den Versand von Werbebriefen und -postkarten, haben wir erfahren, dass das Produkt der Deutschen Bundespost “Info-Post” früher auch “Info-Brief” ab Januar 2016 “Dialog-Post” heißt.

Neu daran ist ein Tarif, der auch für kleine Firmen interessant ist:

500 Sendungen

DIALOGPOST EASY

bundesweit, nur werbliche Inhalte,

zu 0,38 € pro Brief (Preise)

Vorher mussten mindestens 250 Briefe in einem PLZ-Bereich beliefert werden, was für manch eine Branche mit einer speziellen, eher kleinen Zielgruppe oft sinnlos und/oder zu teuer war.

Zur DIALOGPOST mit werblichen Inhalten zählen (Quelle: post.de):

  • Angebote, die zum Ziel haben, Kunden zum Kauf oder zur Nutzung von Produkten und Dienstleistungen zu motivieren; Beifügung von Gratisproben, -mustern und -werbeartikeln möglich
  • Imagewerbung, Parteienwerbung
  • Einladungen zur Teilnahme an Veranstaltungen wie z. B. Tag der offenen Tür, Stadtfeste, Verkaufspräsentationen (verkäuferischer Anteil muss überwiegen)
  • Mitteilungen im Rahmen von Bonusprogrammen in Verbindung mit Angeboten
  • Einladungen zur Teilnahme an Gewinnspielen
  • Kundenmagazine
  • Spendenaufrufe

Keinen Plan? Dann machen wir das gerne für Sie! Kontakt.

Das Internet ist toll. Es gibt keine Information, kein Produkt, keine Dienstleistung, die dort nicht zu finden ist! Aber oft gibt es zuviel davon. Und Langweiliges. Umständliches. Vieles, was Besucher garnicht wissen wollen. Oder Seiten, auf denen einfach eine Telefonnummer gesucht (z.B. von Arztpraxen) – und schwer gefunden werden. Ja, und garnicht so selten ist das Design so Nichtssagend, dass das Interesse gleich wieder verraucht und Besucher direkt wieder gehen …

Startseiten zum Verlieben durch bewegte Bilder

slider-landshop

Der Eindruck, der an der “Tür” entsteht, entscheidet darüber, ob Besucher sie öffnen. Sofern kein besonderes Bedürfnis besteht (z.B. weil dringend eine Arztpraxis-Rufnr gebraucht wird …), geht der Besucher wieder, wenn die “Tür” eher ausladend oder überfrachtet wirkt.

Ist die “Tür” dahingehend schön, farbig, übersichtlich und interessant, öffne ich sie und gehe hinein. So ist das auch im Internet, vor allem auf Firmen-Webseiten, Corporate-Blogs und Online-Shops.

In der Werbung allgemein, insbesondere auf Webseiten gilt:

slider-bines-schatzinselBilder sagen mehr als Worte.

Bewegte Bild-Elemente noch viel mehr: Slider. Slider sind “gleitende” Bilder, die mit Text überlagert werden können. Sie sind schön und sagen alles. Kurz. Knapp. Präszise.

 

_slider-reinfeld-aktiv

Der Sinn, der Zusammenhang von Text UND Bild, ist das Wichtigste!

Ein “gutes Gefühl” für Grafik und Text hat der klassische (Web-, Shop-) Programmierer in der Regel nicht. Als Informatiker denkt er logisch und strukturiert.

Für das Aushängeschild “Slider” wird ein kreatives Konzept gebraucht!

Was auf der folgenden Grafik kompliziert aussieht, ist beim kreativen Schritt-für-Schritt-Vorgehen garnicht so wild. Die Methoden sind a) Mindmapping  und b) ein Web-Konzept nach der POST-Methode, die ansonsten bei Social-Media-Planungen eingesetzt wird.

POST-Methode_mindmapNach der Konzeption erfolgt die gestalterische und technische Umsetzung.

So eine Beratund können Sie brauchen? Dann kontakten Sie uns! eMail: kontakt@tiefenschaerfe.de

Content ist indirekte Werbung in journalistischer Form und nutzbar für SEO, PR- & Social-Media-Maßnahmen. Er besteht aus qualitativ-hochwertigen Inhalten auf Web-Portalen, in informierender oder unterhaltsamer Form.

Ziele sind z.B.:

  • Kunden-Bindung
  • Steigerung des Images und/oder Bekanntheit
  • Umsatzsteigerung
  • Mitarbeiter-Gewinnung
  • etc

Content Marketing orientiert sich in der Ansprache und der Thematik an Fachpresse-, Beratungs- und Unterhaltungspublikationen. Seine Ziele erreicht das Content Marketing, indem es den Inhaltsproduzenten als Experten, Berater und Entertainer profiliert, der Kompetenzen, Know-how und Wertversprechen durch den Inhalt demonstriert, statt sie nur zu behaupten.

Formate im Sinne des Content Marketings können z. B. Texte, Bilder, Videos, Podcasts oder (Info-) Grafiken sein.

Content-Marketing-Inhalte werden auf

  • Unternehmenswebsites publiziert, eigenen Blogs,
  • auf Social-Media-Plattformen wie Twitter, Facebook oder Google+,
  • auf Plattformen für nutzererzeugte Inhalte wie YouTube oder Flickr
  • oder über klassische Public Relations und Online-PR.

Weitere Publikationsformen sind E-Books, White Papers, (Online)-Präsentationen, Newsletter und Microsites (Mini-Website/Blog mit Fachthema oder als Aktionsseite), zum Beispiel auf Basis einer Zusammenarbeit mit redaktionellen Angeboten.

Der (Arbeits-) Markt ändert sich ständig; das Internet hat die Mitarbeitersuche revolutioniert. Employer Branding ist in aller Munde. Doch: Probleme beim Finden und Binden von Personal gibt es dennoch. Warum? Was sind die häufigsten Gründe dafür?

Das Folgende sind die Ergebnisse unserer Umfrage in 2014 (damals auf jobhopper.de)

Mehrfach-Nennungen waren möglich!

1. Welche grundsätzlichen Probleme sehen Sie beim Personalrecruiting?

  • Bewerber müssen sehr spezialisiert sein (hohes Fach- oder Branchenwissen) (29%, 90 Votes)
  • Fachkräftemangel; es gibt die Gesuchten nicht am Markt (22%, 69 Votes)
  • Es dauert viel zu lange, offene Positionen zu besetzen (19%, 58 Votes)
  • Es bewerben sich zu wenige auf Stellenangebote (17%, 53 Votes)
  • Personal auf Dauer zu halten, ist schwierig; die Fluktuation hoch (12%, 37 Votes)

Total Voters: 157


2. Wie steht es um Ihren Arbeitsaufwand beim Recruiting?

  • Die Jobs fachlich richtig zu beschreiben, fällt oft schwer. (37%, 71 Votes)
  • Wenn wir neue Projekte aufsetzen, ist der Staffing-Aufwand zeitweise ziemlich stressig. (29%, 56 Votes)
  • Wir erhalten meistens zu viele Bewerbungen = zu hoher Arbeitsaufwand bei Vorauswahl (18%, 35 Votes)
  • Bei uns gibt es zu wenig interne HR-Mitarbeiter. (16%, 30 Votes)

Total Voters: 143


3. Treffen einige der folgenden Punkte intern zu?

  • Wir suchen in d.R. Vollzeitmitarbeiter, weniger Teilzeit. (26%, 87 Votes)
  • Wir suchen überwiegend Kollegen im “besten Alter” (zw. 25+45j) (15%, 51 Votes)
  • Wir arbeiten u.a. mit externen Mitarbeitern auf Zeit (Freelancer, Berater oder Zeitarbeiter). (14%, 47 Votes)
  • Arbeitszeiten sind bei uns flexibel gestaltbar. (13%, 43 Votes)
  • Bei uns bewerben sich alle ONLINE, über ein Portal. (11%, 39 Votes)
  • Meistens schreiben wir befristete Jobs aus. (8%, 27 Votes)
  • Mitarbeiter können auch Zuhause (im homeoffice) arbeiten. (7%, 24 Votes)
  • Unternehmens-Sprache ist bei uns nicht Deutsch, sondern Englisch (o.a.) (7%, 23 Votes)

Total Voters: 136


4. Ist Ihr Umfeld problematisch? Die Lage? Die Branche?

  • unsere Branche hat ein schlechtes Image (38%, 54 Votes)
  • Es ist schwer, bezahlbare & schöne Immobilien i.d. Nähe zu finden. (28%, 40 Votes)
  • unser Firmensitz ist auf dem Land, liegt abseits (18%, 25 Votes)
  • Bus- und Bahnanbindung fehlen (9%, 13 Votes)
  • es gibt keine guten Schulen/Familienangebote in der Nähe unserer Firma (7%, 10 Votes)

Total Voters: 109


5. Wie sieht es mit Ihrer Außenwirkung aus?

  • Man kennt uns nicht (zu klein oder nur regional tätig oder zu speziell) (21%, 54 Votes)
  • Ich selbst würde meine Firma Freunden und Bekannten sehr empfehlen. (18%, 48 Votes)
  • Über unsere Firma steht recht viel im Internet. (15%, 39 Votes)
  • Unsere Branche ist eine “Männerdomäne”. (15%, 39 Votes)
  • Die Jobs, die wir ausschreiben, sind nicht besonders beliebt (Image, Arbeitszeiten,Stress)). (13%, 34 Votes)
  • Wir bieten interessante Aufstiegs- und Weiterentwicklungs-Möglichkeiten an. (10%, 27 Votes)
  • Es kursieren schlechte Arbeitgeberbewertungen über uns im Internet (8%, 21 Votes)

Total Voters: 125


6. Wie steht es um die Bewerber bzw. deren Qualifikation?

  • Gehaltsvorstellungen zu hoch (21%, 64 Votes)
  • Bewerber sind zu schlecht oder falsch qualifiziert (19%, 58 Votes)
  • Kernkompetenzen der Bewerber sind unklar (15%, 46 Votes)
  • Bei uns müssen die meisten ein abgeschlossenes Studium haben (15%, 46 Votes)
  • Bewerber sind nicht reisebereit und unflexibel (13%, 40 Votes)
  • Unterlagen / Lebensläufe sind schlecht aufgebaut (10%, 31 Votes)
  • Fremdsprachenkenntnisse sind nicht ausreichend. (7%, 23 Votes)

Total Voters: 127


7. Für die Statistik nachträglich (nach 35 Votes) hinzugefügt … Ihre Firma zählt zu den

  • Mittelständlern (11-500 MA) (59%, 60 Votes)
  • Großunternehmen (+ 501 MA) (24%, 24 Votes)
  • Kleinunternehmen (1-10 MA) (9%, 9 Votes)
  • dies innerhalb eines weltweiten Konzerns (+20.000 MA) (9%, 9 Votes)

Total Voters: 99