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Wegen der Corona-bedingten Lage stehen Viele unter Dauerstress, haben Angst vor der Krankheit oder Existenz-Verlust und sind entsprechend massiv ausgelaugt. Doch auch bei ruhiger Homeoffice-Arbeit geht es nicht Allen gut. Manchen fällt die Decke auf den Kopf; die direkte Kommunikation mit anderen Menschen fehlt, die dunkle, graue Vorweihnachtszeit treibt sowieso sein Spiel und sorgt für Blues. Fakt ist wohl: Das Ende von 2020 ist in vielerlei Hinsicht unschön bis dramatisch. Dennoch könnte eine Mangelerscheinung die Situation für Einzelne noch erschweren …

Mit meiner alten, folgenden Geschichte habe ich schon vielen Menschen helfen können. Manche waren schwer depressiv im Winter; Einige sogar Suizidgefährdet. Also habe ich nun den folgenden, alten privaten Blogbeitrag aus der Versenkung geholt und veröffentliche ihn hier erneut. Der alte Titel lautete:

Manager-Krankheit: Burnout – durch D3-Mangel?

Der Begriff “Manager-Krankheiten” wurde in den 1950er Jahre definiert und vor allem für stressbedingte Herz-Kreislauf-Probleme mit Erschöpfungszuständen von Führungskräften genutzt. Heutzutage wird häufiger vom “Burnout” gesprochen, der überwiegend psychische Krankheits-Symptome umfasst. Auslöser sollen Stress und Druck, zuviel Arbeit, zu wenig Freizeit, also eine schlechte Work-Life-Balance und Anderes sein.

Das *RKI sagt: 30,2 % der Erwachsenen sind mangelhaft mit Vitamin D versorgt. Um so älter die Menschen werden, um so höher und wahrscheinlicher wird dieser Mangel.


Insbesondere im Winterhalbjahr sorgt der Mangel an Sonnenlicht für Burnout-Symptome!

Manager arbeiten Abends oft, wenn nicht sogar regelmässig, länger als Andere und viele auch an den Wochenenden. Sie sehen selten die Sonne und haben kaum Zeit für Sport. Jetzt, während der Corona-Krise, kommen Viele kaum noch vor die Tür. In puncto Sonnenlicht auch beinahe egal, denn: seit Wochen ist es Vielerorts einfach nur noch Grau draußen und die Sonne kommt selten durch.

Bei meinem “Burnout” 2012 (also schon lange her) zeigten sich folgende Symptome:

  • totale Erschöpfung und Antriebslosigkeit
  • Tinnitus (Ursache lt Diagnose auch Stress)
  • Hochsensiblität / massive Geräuschempfindlichkeit
  • Stimmungsschwankungen, oft gereizt
  • massive Schlafprobleme
  • Konzentrationsmangel u. Müdigkeit am Tag
  • niedriger Blutdruck und Schwindel (viele haben eher Bluthochdruck)
  • Wadenkrämpfe und nervöses Augen-Lid-Zucken
  • kurzfristig: Schmerzen in Gelenken und Muskeln

Wegen dem Tinnitus und der Burnout-Symptome haben mich (damals bestens privatversichert) diverse Fachärzte total “auseinander genommen” – und nichts gefunden. Laut Blutbild war ich immer absolut gesund.

Die Beschwerden kamen damals vermeintlich vom Stress, von der Doppelbelastung als Selbständige mit allen unternehmerischen Herausforderungen & als alleinerziehende Mutter.


Tatsächlich? Nein, es gab noch etwas Entscheidendes …

Zwei Jahre nach der vermeintlichen Diagnose “Burnout” war ich mit meiner Tochter beim Kinderarzt und erzählte dem von meinen Muskel- und Gelenkbeschwerden – so nebenbei. Seine Arzthelferinnen nahmen mir Blut ab. 5 Tage später erfuhr ich: Alles ist in Ordnung, außer eines: Der Vitamin D-Wert lag laut Labor bei nur 12 ng/ml. Gut wären 50 Nanogramm je Milliliter. Viele halten einen Wert von 20 bis 30 Nanogramm / ml noch für ausreichend. Andere Fachleute meinen, der Wert müsste deutlich stetig über 60 ng/ml liegen.

Alles, was unter 20 ng liegt, wird i.d.R. als Mangel eingestuft und kann die zuvor genannten Krankheitssymptome hervorrufen.

Vitamin D3 ist ein Hormon. Evolutionsbiologisch gehört es wohl zu den ältesten Hormonen und deren Bedeutung für unseren Stoffwechsel, Stimmung, etc ist sehr hoch! Anders als normale “Vitamine” kann D3 von unserem Körper selbst hergestellt werden und entfaltet neben der Regulierung des Kalziumhaushaltes eine hormonelle Wirkung an spezifischen Rezeptoren vieler Körperzellen.

Etwa 90% von D3 wird mit Hilfe des Sonnenlichts hergestellt, deswegen heißt es auch „Sonnenvitamin“.

Fakt ist: Viele Manager, all die, die viel, viel Arbeiten und keine Zeit für Freizeit in der Sonne haben, dürften unter D3-Mangel leiden. Und: Wir können den Bedarf allein über unsere Nahrung NICHT decken. Sonnenstrahlung ist dafür notwendig oder Nahrungsergänzungsmittel. Bei mir erstaunlich damals war, dass ich täglich, oft (!) stundenlang mit meiner Tochter draußen auf dem Spielplatz war etc. Wie kam es also dennoch dazu? Ich weiß es nicht. Möglicherweise ist Kaffee als “Vitaminräuber” daran schuld? So oder so:

Vitamin D3 hat alle Beschwerden sofort gelindert!

Der Arzt verschrieb mir per Rezept eine hohe D3-Dosierung von 20.000 Einheiten. Die nahm ich zwei Tage hintereinander und dann? Waren meine Gelenkbeschwerden und Muskelschmerzen weg. Einfach weg! Meine Laune besserte sich jeden Tag mehr; ich war nicht mehr müde und abgespannt; ich fühlte mich plötzlich wieder fit und jung und gut gelaunt – Burnout? Hatte ich nicht mehr. Tinnitus? Wurde erheblich besser (und verschwand auch irgendwann).

Und ja, es ist Werbung, die zu Amazon führt – doch solche Produkte gibt es in JEDER Apotheke! Zweites Produkt mit  5.000 i.E.: https://amzn.to/34jHmvd


Vitamin D3 + K

Nach jüngsten wissenschaftlichen Berichten soll Vitamin D zusammen mit Vitamin K eingenommen werden. Vit. K  sorgt dafür, dass Calcium vom Blut dorthin gelangt, wo es hin soll: z.B. in die Gelenke, um Arthritis vorzubeugen. Es hindert das Calcium im Blut daran, sich als tödliche Plaque in den Arterien festzusetzen und hält so die Gefäße sauber. (Quelle  www.zentrum-der-gesundheit.de)

Diagnose?

Sollten Sie Symptome haben, die zum Vitamin-D-Mangel passen und untersuchen lassen wollen: Die Krankenkassen (auch private) bezahlen so eine Blutuntersuchung NUR, wenn Beschwerden konkret darauf hinweisen. Allerdings können auch kleine D3-Dosierungen mit rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke schon einen sehr starken positiven Effekt haben. Das dauert dann nur ggf. einige Tage mehr und nicht von jetzt auf gleich.

Bitte beachten:

Dieser Erfahrungsbericht der Autorin stellt keine medizinische Beratung dar und kann den Rat von Ärzten und Apothekern keinesfalls ersetzen. Bitte befragen Sie den Arzt und/oder Apotheker Ihres Vertrauens dazu!

Quellen: