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Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2017 sind neun von zehn Deutschen online, das sind rund 72 Prozent bzw. 50,2 Millionen Menschen – dabei ist die Whatsapp-Nutzung nicht berücksichtigt. In dieser Studie steht auch:

Das Internet als Verbreitungs- und Content-Plattform macht eine Unterscheidung nach Mediengattungen wie

  • Radio,
  • Fernsehen,
  • Print und
  • Internet

zunehmend unmöglich.

Aus diesem Grund wurde 2017 die Nutzungsdauer auf Basis des Tagesablaufs erstmals nach der konkreten Mediennutzung in den Feldern

  • Sehen,
  • Hören und
  • Lesen

von Inhalten differenziert.

Content im Internet besteht aus:

  • Texten (in vielfältiger journalistischer Form) -> lesen
  • Bildern & Grafiken -> sehen
  • Audios & Videos -> hören und sehen

Kombiniert ein Content-Manager diese Elemente miteinander, werden mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen. Aus der Bildungslehre ist bekannt: Um so mehr Sinne angesprochen werden, um so höher ist der Lerneffekt. Das ist aufs Marketing übertragbar.

Erkenntnis:

3in1 – digitaler Content spricht die Sinne an, da er zu hören, zu sehen und zu lesen ist, wodurch Lern- bzw. Werbe-Effekte stärker wirken.

D.h. Internet-Content ist optimal für Marketing & Werbung, egal ob Kunden, Mitglieder oder Mitarbeiter gewonnen werden sollen.


Ob nun selbstgemachte Handarbeit, sexy Negligé, teure Uhr oder ein wertvolles Erbstück aus Oma´s Zeiten – wer freut sich darüber? Was ist schiefgelaufen, wenn ein Geschenk überreicht wird und der Beschenkte nur ein mühsames „Danke“ über die Lippen bekommt und seine Enttäuschung kaum verbergen kann?

Der Köder soll dem Fisch, nicht dem Angler schmecken!

Dieser Spruch wird oft im Marketing und auch WebDesign zitiert. Ob als Werbetreibender oder Schenkender müssen Sie sich also fragen: Wer ist die Zielperson? WEM soll das Geschenk gefallen? Mir oder der beschenkten Person?

Tatsächlich ist es ein weitverbreitetes Phänomen und wahrlich keine Seltenheit, dass Menschen etwas verschenken, was ihnen selbst gefällt oder sie selbst gebrauchen könnten. Ich kann mich z.B. noch gut daran erinnern, wie meine Mutter mir vor ein paar Jahren ein gehäkeltes Weihnachtsdeckchen schenkte und mich erwartungsvoll beobachtete.

Ich holte tief Luft, war entsetzt über diese Geschmackslosigkeit und sagte: “Sorry, nicht mein Stil” – meine Ehrlichkeit kam nicht gut an. Meine Mutter war enttäuscht über ihre Tochter und meinte, dass wir irgendwie völlig anders ticken. Herrje – da hatte ich als Beschenkte etwas falsch gemacht. Ich???

Oder die braune Cartier-Uhr, die mir mein Ex-Mann mal geschenkt hat. 2 1/2 tausend Euro teuer, ein Luxus-Objekt, das sowas von altbacken und überhaupt nicht mein Stil war … Ich trug damals keine Armband-Uhren, noch nicht einmal Schmuck. Wieso schenkte er mir ein Uhr?

“Das ist eine echt wertvolle Uhr, nun freu dich doch mal!”, forderte er mich auf. Ich drehte das teure braun-goldene Markending in meinen Händen, legte es um den Arm und konnte mir nicht verkneifen, zu sagen: “Das ist ein Design im Stil meiner Oma!” Mein Ex-Mann liebte Uhren – ich nicht. Er hat also seine Wünsche zu meinen gemacht und irgendwie mein Alter vergessen …

Die Enttäuschung war beidseitig groß und das Geld verschwendet: die teure Uhr liegt bis heute ungenutzt im Schrank.

Nicht selten passiert das auch Firmen, die Werbung betreiben, wozu z.B. auch eine Website gehört. Ihr eigener Geschmack soll Inhalt und Design bestimmen? Oder das der möglichen Kunden? Wem soll etwas angeboten werden? Ein einfaches Beispiel: Ein männlicher Unternehmer bietet Produkte für Hausfrauen an. Hat die Website dann jetzt – seinem Stil entsprechend – maskulin auszusehen? Oder ist es werbewirksamer, eine Website im Hausfrauen-Stil zu gestalten? Letzteres natürlich!

Und wie kann nun das passende Geschenk gefunden werden?

  • Zuerst: Machen Sie sich frei von Ihren eigenen Wünschen!
  • Danach: Nutzen Sie eine Marketing-Methode: analysieren und definieren Sie die Zielperson!

Fragen Sie sich, wer Ihre Zielperson genau ist, mit dem Ziel, deren Wünsche zu erfüllen und nicht die eigenen! Stellen Sie sich z.B. folgende W-Fragen:

  • Ist die Zielperson männlich oder weiblich? Wie alt ist sie?
  • Welche Interessen und Hobbys hat sie/er?
  • Was ist im Umfeld der Zielperson gerade total in oder schon ein längerer Trend?
  • Worüber spricht diese Zielperson häufiger?
  • Was hat sie bei Freunden oder Nachbarn ehrlich bewundert?
  • Wollte sie/er sich in letzter Zeit mal was kaufen, hat das aber nicht getan (z.B. weil Geld dafür gerade nicht übrig war)?
  • Was sind die Lieblingsfarben der Zielperson?
  • Macht sie Sport oder wollte schon immer mal was ganz Bestimmtes neu anfangen?
  • Was liebt und tut die Zielperson gerne?

Viele Fragen, wodurch vielleicht die richtigen Geschenkideen entstehen!

Ihre Firmen-Werbung soll natürlich die potentiellen Kunden erreichen?

Die Zielgruppen-Analyse für Marketing-Maßnahmen, u.a. für Websites, stellt ähnliche Fragen. Sprechen Sie uns dazu gerne an!

 

Unter Fundraising wird oft das reine Akquirieren von Spendengeldern verstanden. Doch dabei ist es viel mehr! Tatsächlich beinhaltet es eine Vielzahl der üblichen Marketing-Instrumente – gezielt für gemeinnützige Institutionen.

Zum Fundraising gehören Aufgaben, wie die systematische Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle sämtlicher (Marketing-) Aktivitäten einer gemeinnützigen Organisation (engl.: Non-Profit-Organisation, kurz: NGO) , welche darauf abzielen, benötigte Ressourcen zu beschaffen. Ressouren wie:

  • Geld-
  • Sach- und
  • Dienstleistungen

Wie beim Unternehmens-Marketing werden mögliche Ressourcen-Lieferanten (Spender, Stifter, Sponsoren) Zielgruppengerecht angesprochen. Ressourcen-Lieferanten können:

  • Privatpersonen
  • Unternehmen
  • Stiftungen
  • öffentliche Institutionen
  • etc sein.

Die zentrale Frage des Fundraising ist: Warum sollten potentielle Ressourcen-Bereitsteller eine NGO unterstützen?

Welche Motivation oder welches Bedürfniss könnten sie haben? Welchen Nutzen könnten sie daraus ziehen?

Fakt ist: Die wenigsten Menschen spenden aus selbstlosen Gründen. Deshalb haben Crowdfunding-Spendenplattformen wie ” Startnext ” zum Beispiel eine ausgeklügelte Strategie: Spender werden mit kleinen und großen “Dankeschöns” beschenkt. Von der Postkarte, über Gutscheine bis hin zu (Unternehmens-) Beteiligungen geht da alles. Hier haben Helfer einen klaren Gegenwert oder Nutzen – selbstlos ist hier kaum einer.

Einige Menschen mehr – und Stiftungen sowieso – helfen wegen ideeller Werte. Darauf setzt zum Beispiel die Plattform ” Betterplace ” – diese betreibt ihre Kampagnen mit emotionaler Ansprache. Kinder in Not, Flüchtlinge, verdurstete Tiere – das sind hier die Themen.

Andere Portale wie z.B. ” Companisto ” verfolgen garkeinen gemeinnützigen Zweck, sondern verstehen sich als Crowdfunding-Investment-Beschaffer. D.h hier geht es um die Finanzierung von Geschäftsideen mit klar definierten Gewinnchancen für Investoren.

Sponsoring dient oft der Image-Steigerung

Unternehmens-Chefs als Privatpersonen stiften möglicherweise aus ideellen Werten. Unternehmen an sich natürlich eher, weil sie z.B.

  • das Unternehmens-Image positiv beeinflussen wollen -> Öffentlichkeitsarbeit durch Sponsoring.
  • Steigerung der Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen
  • zeigen von gesellschaftlicher Verantwortung (soziales Marketing)

Hier wird Fundraising wie beim B-to-B-Marketing betrieben. Schwerpunkt-Maßnahmen sind:

  • Direkt-Marketing
    • Persönlicher Kontakt (bereits bestehend oder auch zweckorientiert angebahnt)
    • Mailing (Kalt-Mailings, Mailings zur Spenderbindung, Upgrading-Mailings)
    • Telefon-Fundraising
  • persönlicher Verkauf
    • Straßen- und Haustürsammlung
    • Themen- oder projektbezogene Kollekten (im kirchlichen Bereich)
  • Verkaufsförderung
    • Stand-Aktionen
    • Event-Marketing (Veranstaltung zu Kommunikationszwecken)
  • PR- und Social-Media-Marketing mit Content / Berichten in Massenmedien
    • Presse, Hörfunk, Fernsehen
    • Web-Seiten, -Blogs
    • social networks
  • Mobile-Marketing
  • Charity Shopping. Hier positionieren sich NGO´s auf Onlineplattformen, bei denen Verkäufer einen Teil der Kaufsumme an eine gemeinnützige Einrichtung spendet.

Perfekt sind natürlich Kooperationen mit Unternehmen als Ressourcn-Geber, die auf Dauer ausgelegt sind.

Websites und Online-Portale sind übrigens DIE Basis für alle oben genannten Fundraising-Maßnahmen!

Lesen Sie dazu auch: Welchen Werbe-Formen wird vertraut und wirken dadurch?

Gerne beraten wir Sie dazu! Kontakt aufnehmen:

 

 

 

Mit dem Agentur-Namen “ tiefenschaerfe “  assoziieren wir den tieferen Sinn sowie den Weitblick, der mit unseren Dienstleistungen, dem Web-Design und der Marketing-Beratung, verbunden ist.

Eigentlich ist es aber ein Begriff aus der Fotografie.

Die Veränderung der Schärfentiefe bzw. Tiefenschärfe während des Fotografierens ist ein wichtiges Gestaltungsmittel mit erheblicher Auswirkung aufs Bild! Sie bezeichnet den scharfgestellten Bildbereich, der durch die Blendenöffnung, das Objektiv und die Entfernung beeinflusst wird.

Ein Foto mit geringer Tiefenschäerfe (Blende 1,4 z.B.) stellt die Person oder Gegenstand in den Vordergrund – so wie auf dem Foto oben. Die Kinder sind deutlich und scharf, der Hintergrund ist verschwommen. Dadurch bekommt dieses Foto eine ganz besondere Anmut (auch „Film-Look“ genannt)!

Welche Form ist richtig? Laut Wikipedia (Quelle) werden umgangssprachlich beide Begriffe – Tiefenschärfe und Schärfentiefe – synonym verwendet. Auch aus sprachwissenschaftlicher Sicht – in Deutschland – haben beide Begriffe dieselbe Bedeutung. In dem Programm “Adobe Photoshop” beispielsweise wird aber nur der Begriff “Tiefenschärfe” verwendet.

So oder so meinen Beide das Gleiche. Sie bestehen aus den Worten “Tiefen” und “Schärfe”.

Zusammengesetzte Substantive?

Seit die Begriffe im späten neunzehnten Jahrhundert zum ersten Mal auftraten, war Tiefenschärfe häufiger verwendet worden und soll eigentlich der fachlich richtige Begriff sein (laut DIN-Norm 19040 von 1979 – darin geht es um Begriffe der Photographie & Stereoskopie).

Erst durch Diskussionen in Fachkreisen wurde immer häufiger der Begriff “Schärfentiefe” verwendet.

Grund ist die Frage, WIE zusammengesetzte Substantive (Nominalkomposita) im Deutschen funktionieren – was steht bei einem zusammengesetzten Wort vorne? Der wichtigere Hauptbegriff oder nicht? Und was ist hier im Zusammenhang wichtiger? Der Wortbestandteil “Tiefen” oder “Schärfe?

Beim Fotografieren geht es darum, dass die Tiefen (die weit entfernten Bildbestandteile) entweder scharf oder unscharf sind.

Also halten wir den ursprünglichen Begriff “Tiefenschärfe” für richtig.

Damit die Tiefen, wie auf dem Bild hier, unscharf werden, müssen zwei Dinge getan werden:

  1. Hohe Distanz: Der Fotograf sollte weit entfernt stehen und mit Teleobjektiv fotografieren. Bei o.g. Bild stand die Fotografin (Susanne Braun-Speck) so weit weg von den Kindern, dass die garnicht merkten, dass sie fotografiert wurden.
    • Dagegen würde mit einem Weitwinkel-Objektiv mit kurzer Brennweite eine große Schärfentiefe (alles gleich scharf) erreicht werden.
  2. Kamera-Einstellungen: Das Objektiv muss eine hohe Brennweite haben bzw. eine große Blenden-Öffnung. Bei den heutigen Kameras spielt das aber kaum noch eine Rolle. Auf Smartphones und digitalen Kameras gibt es dafür z.B. die Einstellung “Portrait“.

Grundsätzlich kann ein Fotograf aber davon ausgehen, dass er mit Spiegelreflex-, Mitttelformat- oder Großbild-Kameras deutlich bessere Fotos mit geringer Tiefenschärfe gestalten kann, da Kleinbildformat- und Smartphone-Kameras eher dazu neigen, das gesamte Bild – von vorne bis hinten – gleichscharf zu stellen.

Weitere Informationen:

  • Wer mehr über diese Foto-Technik erfahren will, liest auf Wikipedia weiter.
  • Wer Webdesign oder Marketing-Beratung braucht, informiert sich auf dieser Website weiter.*

Online, offline? Marketing im Real-Life und Social Media-Umfeld

Was ist Social Media Marketing (Kurz: SMM) und wo hat es im Marketing-Mix eingegliedert zu werden? Keine Ahnung? Kein Wunder. Denn die Definitionen und Aussagen darüber driften auseinander. (@ Autor: Susanne Braun-Speck, 2013)

Fangen wir übergeordnet an: Marketing ist die bewußte Orientierung des Unternehmens an den Bedürfnissen des Ziel- (Absatz-) marktes! Um das erste Missverständnis auszuräumen: Werbung ist nicht gleich Marketing, sondern ein Teil davon; eins von mehreren Marketingsinstrumenten.

Die klassischen 4 Marketinginstrumente sind die nach Meffert*

Einige ergänzen den Marketingmix durch Personalpolitik und Standortpolitik. Diese „neuen“ Marketinginstrumente sind insbesondere in Sachen „Personalmarketing“ wegen Fachkräftemangel, etc wichtig.

WO nun ist Social Media Marketing anzusiedeln? Ist es ebenfalls ein Marketinginstrument? Oder nur ein Teil der Kommunikationspolitik? Vielleicht nur ein

Alles nur Begrifflichkeiten? Oder versteckt sich dahinter eine Logik?

Soziale Medien sind (meines Erachtens) digitale Internet-Plattformen, wie z.B. XING, Facebook, Linkedin, etc. Sie bieten ihren Mitgliedern zahlreiche Möglichkeiten, um Informationen zu teilen und zusammen zu wirken. Kommunikation und Vernetzung stehen im Vordergrund.

Die sozialen Medien können als digitale „Werbeträger“ verstanden werden. Werbeträger sind Medien zur Übertragung von Werbebotschaften. Im Real-Life (wirklichen Leben) sind das z.B. prominente Personen, Zeitungen, Verpackungen und vieles mehr).

Social Media Marketing (SMM) beschreibt die Nutzung dieser Plattformen für Marketingzwecke auf Online-Ebene. Es ist eine KommunikationsSTARKE, GÜNSTIGE und auf die MASSE ausgerichtete Form des Marketings in der virtuellen Welt.

 Ist SMM nun also ein Marketing- ODER Kommunikations-Instrument? Oder ist völlig davon gelöst zu betrachten?

Vielfach nutzen Unternehmen „Social Media“ nach wie vor lediglich als Instrument der Kommunikationspolitik. Für:

  • Verkaufsförderung (Promotion)
  • PR / Öffentlichkeitsarbeit
  • Klassische Werbung
  • Events/Messen/Ausstellungen
  • Direktmarketing
  • Sponsoring

Social Media Plattformen sind in der Kommunikations-Politik vor allem deshalb attraktiv, weil sie einen direkten Dialog mit der Zielgruppe, Meinungsbildnern u.a. Stakeholdern (Marktteilnehmern) ermöglichen. Unternehmen können u.a. in Echtzeit sehen, wie bestimmte Botschaften, Aktivitäten oder Produkte von den Nutzern wahrgenommen werden, und können diese ggf optimieren. Die Reaktion auf Wünsche und Bedürfnisse – die Anpassung aller Marketingmaßnahmen auf diese Erkenntnisse – ermöglicht somit eine nachhaltige Steigerung der Kundenbindung. Und vieles mehr.

Tatsächlich können (und sollten) Social Media Maßnahmen aber auch für andere Marketinginstrumente genutzt werden:

Produkt- und Servicepolitik (z.B. zwecks Innovationsentwicklung, Bewertungen)

  • Preispolitik (z.B. zwecks Marktbeobachtung, Preisanpassung, etc.)
  • Distributionspolitik (als direkter Absatzweg, Bestellsystem, CRM-Tool)
  • Personalpolitik (z.B. Mitarbeiter finden, positives Arbeitgeberimage aufbauen)
  • Standortpolitik (z.B. zwecks Imagepflege)

Was können Social Media Maßnahmen, was andere Werbeträger nicht können?

  • Zielgruppe dort abholen, wo sie steht
  • Kontextorientiert und offen kommunizieren
  • Synergien nutzen
  • Dramaturgien aufbauen
  • Multi Touchpoinst aufbauen
  • Reputation online und offline pflegen
  • Goodwill / Fürsprecher gewinnen
  • Vertrauen aufbauen
  • “Geschichten erzählen” (Word of Mouth)
  • etc

Ziele – Was Werbetreibenden durch Social Media Maßnahmen erreichen können:

  • Bekanntheitsgrad erhöhen
  • Kommunikation erweitern
  • Umsatz steigern / höherer Marktanteil
  • Erreichbar / Auffindbar sein im www
  • Optimierung der Produkt-und Servicequalität
  • Stärkung des Markenswertes / Imagesteigerung
  • Werbemaßnahme mit geringen Kosten
  • Mitarbeiter finden und binden
  • uvm

Aha – und was ist jetzt Social Media Marketing???? Wo ist der Begriff einzuordnen?

Ist SMM ein Marketing- oder Kommunikations-Instrument ODER garkein Instrument sondern nur ein -Medium oder -Kanal? Social Media Marketing führt irgendwie ein Eigenleben und ist NICHT ausreichend differenziert! Mir persönlich fehlt 1 Satz, der Social Media Marketing so definiert, dass er jedem Bürger dieses Landes verständlich ist – auch Branchenfremden.

Also definiere ich (Susanne Braun-Speck/tiefenschaerfe) jetzt mal so:

 „Social Media Marketing betreibt u.a. Kommunikationspoltik in der virtuellen Welt des Internets (online), ergänzend zu Marketingmaßnahmen in der wirklichen Welt (offline).“

Andere Definitionen von SMM:

  • http://www.uni-bamberg.de: „Unter Social Media Marketing wird generell die die zielgerichtete und marktorientierte Nutzung sozialer Medien verstanden. Dabei sollte zwischen aktivem und passivem Social Media Marketing differenziert werden.“
  • www.Wikipedia.org: „Social Media Marketing (SMM) beschreibt die strategische und operative, bzw. aktive und passive Nutzung sozialer Medien für Marketingzwecke, wobei prinzipiell alle Instrumente des 4P-Marketing-Mixes berücksichtigt werden können. Mit dieser neuen Form des Online-Marketing wird versucht, die Branding– und Marketingkommunikations-Ziele von Unternehmen durch die Beteiligung in verschiedenen Social Media-Angeboten zu erreichen.“

Wie sieht es mit der Messbarkeit des Erfolgs von Social Media Marketing aus?

Albert Einstein ( *14.03.1879-†18.04.1955, Physiker) sagte einst:

“Nicht alles was man zählen kann, zählt auch und nicht alles was zählt, kann man zählen.”

Gedankliche Überleitung: Der ROI durch SMM-Maßnahmen ist nicht unbedingt in Zahlen, z.B. Umsatzzahlen, messbar. Vielmehr stehen immateriellen Werte im Vordergrund:

  • größere Aufmerksamkeit für das Unternehmen, deren Produkte, etc
  • neue Kooperationen und Partnerschaften
  • mehr qualifizierte Kontakte (leads) (potentielle Kunden, Meinungsbildner, etc
  • reduzierte Marketing-Kosten

Lesen Sie auch folgende Beiträge zum Thema auf der tiefenschaerfe Website:

Buch-Empfehlung: Social Media Handbuch der Hochschule f. angew. Wissenschaften Hamburg:

* Heribert Meffert (* 11. Mai 1937 in Oberlahnstein) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, bekannt insbesondere für das Marketing.

Am 15.9.16 findet in Reinfeld ein Vortrag und Erfahrungsaustausch für regionale Hersteller und Einzelhändler statt (Kosten: 10 € p.P.). Thema: Wie können Klein- und Mittelständler vor Ort (lokal) und über das Internet (online) ihre Produkte verkaufen und bewerben?

Die Jungen informieren sich am liebsten mobil per Smartphone. Viele bestellen gerne im Internet – 76 % der Deutschen tun es. Selbst jeder 3. Rentner will das zukünftig und die Ware zu sich nachhause liefern lassen! Online-Handel und Online-Werbung wachsen stetig! Warum?

„Wer macht das heutzutage nicht so, wie mein Vater, 65+ Rentner, zum Beispiel? Der hat jetzt auch ein Smartphone und Whatsapp. Wenn er ein Geschenk für seine Enkeltochter sucht oder mal wieder einen netten Wohnmobilplatz zum Urlaub machen, dann geht er nicht shoppen in der Stadt und schlägt nicht den ADAC-Campingführer auf, sondern??? Er geht mit dem Smartphone online und sucht dort nach Ideen, Orten, Bewertungen, etc.“, sagt Susanne Braun-Speck von tiefenschaerfe creative consulting aus Reinfeld. Zusammen mit Dietrich Mayáns wird sie den Vortrag und Erfahrungsaustausch „On-Off-Beziehung? Wie Ware im EH & Online vermarktet werden kann“ leiten. Dass ihr Vater auch kontrolliert, welches Enkelkind wann zuletzt mit Whatsapp abends online war, erwähnt Braun-Speck belustigt nebenbei.

Stirbt der lokale Einzelhandel aus? Kann irgendein Geschäft, ein kleiner regionaler Hersteller oder eine Arztpraxis, etc noch ohne das Internet betrieben werden? Vieles passiert doch im wahren Leben! Aber das Online-Geschäft sollte kein Unternehmer ignorieren! Und das Wichtigste: Offline- und Online-Marketing müssen zusammenwachsen und gemeinsam genutzt werden. Wie, dass verraten die oben genannten Referenten am 15.9.16 in Reinfeld von 14-17 Uhr. Kosten: 10 € p.P. Der genaue Veranstaltungsort wird den Teilnehmern per E-Mail rechtzeitig mitgeteilt.

Bitte beachten: Das Event findet nur bei einer Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich – und zwar hier ->

Erlebnis-Marketing und PR würden diesem Laden guttun …

Einkaufsstraßen, die wie ausgestorben wirken. Veranstaltungen, die schlecht besucht sind – warum bleiben Gäste und Kunden aus?

“Wir brauchen da nicht hinfahren! Das gibt es doch im Fernsehen … Und Du brauchst dafür kein Geld ausgeben”, sagte neulich meine 11jährige Tochter zu mir. Ich wollte mit ihr zu einem Konzert. Ihrem ERSTEN Konzert. Das konnte ich mir also sparen. Fernseh gucken? Wo bleibt denn dabei das Erlebnis??? Natürlich ist es sicherer Zuhause … Da kann ihr nichts passieren – dachte dann mein Mutterhirn.

Zuschauen, nicht Selbstmachen.

In der Gesellschaft der 21. JH wird bevorzugt konsumiert und wenig agiert. Beispiel: Sport gucken, nicht Sport treiben. Pizzabestellen anstatt Kochen. Was Fernseher nicht liefern, das finden die Menschen im Internet. 77% der Deutschen sind online (Stand: 2015). Dort finden sie Abwechslung – ohne Anstrengung.

Kleine und große Familienmitglieder können an PC oder Tablet: Lesen, Spielen, Fotos bearbeiten, sich informieren und lernen; Videos sehen, Freunde treffen, “snacken” oder auch heftig diskutieren, Ware bestellen und noch viel mehr! Bis auf das letzte, ist das Meiste ziemlich günstig oder kostenlos.

Stress und Langeweile in der realen Welt lassen Kunden fern bleiben.

Dagegen sind Veranstaltungen, Shoppingtouren und Unternehmungen oft mit unbequemen Anreisen und stressigen Parkplatzproblemen verbunden. Schlechtes Wetter kann alles verderben; Vieles ist zeit- und kostenintensiv. Zudem: oft langweilig! “Kennen wir schon; ist immer das Gleiche …”, heißt es dann.

Wozu also hinfahren? Werden Kunden beispielsweise bei Ihnen nur ihr Geld los oder wird irgendein Bedürfnis gestillt, das über den einfachen Produktnutzen hinausgeht?

Menschen möchten etwas Positives erleben – dann kommen sie auch!

project-story(s): why people work with us (tiefenschaerfe):

Zum Beispiel die potentiellen Käufer in dieser Geschichte: Eigentlich bin hier immer nur mal beim Joggen vorbeigelaufen. Bei einem Araber-Gestüt, das jahrelang zuwenig Pferde verkaufte. Außerdem litten die Hufe der Tiere unter dem feuchten Boden des Nordens.

Dabei nicht, aber beim Absatzproblem konnte ich helfen. Denn: Der jährliche Schautag auf dem Hof war in jeder Hinsciht langweilig. Dabei sollte er massenhaft Pferdefreunde als potentielle Käufer anlocken …


Also entwarf ich ein erlebnisreiches, authentisches Event!


Ein arabischer Koch tischte kulinarische Spezialiäten auf; Fachbücher wurden vorgestellt; Pferde arabisch geschmückt und mit Musik präsentiert; zieleVorträge von VIP´s  aus der Branche gehalten; natürlich durften Kinder reiten und vieles mehr.

Die Gäste erlebten die Welt des arabischen Pferdes mit allen Sinnen!

Der Erfolg? Besucher strömten vielzählig auf den Hof, das Image wurde aufgewertet und der Verkauf infolge deutlich gesteigert.

Erlebnisreiche Events wecken Emotionen und bieten mehr Zusatznutzen als Ware an!

Einige Marketingmaßnahmen wirken nur indirekt und nicht sofort Verkaufsfördernd andere mittelfristig. Auf jeden Falls erschaffen sie die Basis für das Verkaufen von  den Produkten einer Firma, die Belebheit einer Einkaufstraße oder einer ganzen Region und auch für das Gewinnen und Binden von Mitarbeitern.

Sponsoring ist eine dieser Maßnahmen.

Vor wenigen Jahren arbeiteten wir z.B. an dem Ziel, im direkten Umfeld bekannter zu werden und die Öffentlichkeit vor Ort in die hiesige Einkaufstraße zu locken – durch die Sponsoring-Aktion “Schauckeldrache”.

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Durch Öffentlichkeitsarbeit (PR) wurde die Sache erfolgreich!

Jede Organisation / Institution, die bekannter werden möchte, neue Dienstleistungen oder Produkte auf den Markt bringt, eine Veranstaltung organisiert, etc, braucht die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.

Dies im “Reallife”, in gedruckten Tageszeitungen und Fachzeitschriften, genauso wie Online, auf Presseportalen, im Social Web und mehr. Wir schreiben dafür Presse-Mitteilungen, Ankündigungen, Bekanntmachungen, Umfrage-Ergebniss, Fachartikel, etc. Damit erreichen wir,

  • die Steigerung des Bekanntheitsgrades
  • gut besuchte Veranstaltungen
  • abgerufte Downloads oder Gutscheine
  • Teilnehmer-Gewinnung an Umfragen
  • generierte Kundenanfragen und Bestellungen
  • Imageverbessung (z.B. durch Sponsoring-Bericht)

Dazu hätten Sie gerne Beratung? Dann schreiben Sie uns!

Worauf müssen gerade Unternehmen bei Social Media Aktivitäten achten? Susannes Auswahl von insgesamt 12 Knigge-Punkten:

  1. Auswahl. Wählen sorgsam die Netzwerke aus! Kriterien: Kosten, Datenschutzbestimmungen, Popularität, Image, Funktionen und Angebote sowie persönlicher Nutzen
  2. Authentisch bleiben! Sagen Sie ehrlich wer Sie sind, so real wie im wahren Leben. Gerade dann, wenn Sie geschäftlich über Social Media aktiv sind, um „seriös“ zu bleiben.
  3. Schützen Sie sich! Überlegen Sie sich genau, was Kunden über Sie persönlich im Internet finden sollen. Ein Geschäftsführer in Badehose könnte nicht für Aufträge sondern für Lacher sorgen…
  4. Überblick – wer gehört zu ihren Kontakten? Nehmen Sie nur Anfragen von Menschen an, die Sie wirklich kennen. Denn langfristig zählt die Qualität der Kontakte und nicht die Masse.
  5. Freundlichkeit. Wahren Sie die Formen der Höflichkeit wie im wahren Leben. Das gilt auch für Anredeformalitäten im Business. Antworten Sie z.B. auf geschäftliche E-Mails genauso freundlich, wie auf einen Anruf oder Brief. Siezen Sie, wen Sie real auch Siezen würden. Auf Netzwerken passen Sie sich der Masse an. Auf Twitter wird i.d.R geduzt, auf Xing meistens gesiezt. Nutzen Sie die „gespiegelte Anrede“, heißt: So wie Sie angesprochen werden, antworten Sie auch.
  6. Zurückhaltung – aufdringliche Werbung und sinnlose Kommentare sind tabu! Belästigen Sie nicht mit zu vielen Informationen.  Regelmässige News, (Produkt-) Empfehlungen, Branchennews,  Fachberichte, etc sind wichtig, aber was zuviel ist, ist zuviel.
  7. Humor. Reagieren Sie gelassen und humorvoll auf unbequeme Einträge z.B. auf Ihrem Blog. Verbissenheit kommt nicht gut an! Schließen Sie „Trolle“ aus.
  8. Dialog halten. Rufen Sie regelmäßig ihre Nachrichten ab und antworten zeitnah. Lassen wenigstens 1x die Woche etwas von sich „hören“!

Lesen Sie auch folgende Beiträge zum Thema auf der tiefenschaerfe Website: