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In Zeiten von medienpädagogischer Bildung war auch ich ( Susanne Braun-Speck / tiefenschaerfe.de ) in der 2. Jahreshälfte 2019 überwiegend in Sachen “Education” unterwegs und fand tatsächlich keine Zeit, so etwas wie einen Blog-Artikel zu verfassen. Jetzt aber :-)

Als freie Referentin für digitale Bildung gab ich Workshops und als Online-Marketing-Beraterin mit Schwerpunkt Webdesign entwickelte ich Websites und Lern-Portale.

Workshops: Digitale Bildung und Nachhaltigkeit

Als Referentin entwickelte, plante und gab ich Workshops für Pädagogen im Bereich “Digitale Bildung” sowie Workshops für Schulgruppen & Azubis im Bereich “Nachhaltigkeit“. Das ist eine besonders extrovertierte Arbeit mit vielen Facetten auf menschlicher Ebene, wozu insbesondere kommunikative, kreative sowie organisatorische Fähigkeiten wichtig sind.

Für diese Workshops entwickelte ich 2019 nicht nur ein Lern-Portal, sondern auch zwei verschiedene Formate mit sechs Themen samt seiner digitalen Lern-Inhalte. Die meisten davon wird es auch 2020 wieder geben – siehe Link zu den Terminen unten.

Entwicklung von funktionalen und imagefördernden Websites & -portalen

Mein zweites Tätigkeitsfeld, die Online-Marketing-Beratung mit Schwerpunkt Webdesign ist in vielen Teilen eher introvertiert und technisch, wobei besonders konzeptionelle, kreative sowie logisch-strukturierte Fähigkeiten wichtig sind.

Zwei besonders schöne Image- bzw. Business-Websites, die in den letzten Wochen durch meine Dienstleistungen entstanden sind, möchte ich hier vorstellen, die:

 


Beide Websites bekamen ein neues, modernes responsives Layout auf Basis des CMS WordPress, mit der Hauptfarbe Rot.

Während die Image-Website eines lokalen Händlers besonders viele Bilddaten hat, die neu strukturiert werden mussten, hatten für die funktionale Schul-Website Informationen in verschiedenem Umfang, aus mehreren Quellen, trotz ihrer Vielfalt anmutig und strukturiert dargestellt zu werden – das ist hoffentlich gelungen.

Education: Websites im Bildungswesen

Besonderen Pfiff bekam noch unser Pilotprojekt zum Nachmachen im Bildungswesen: Die von mir betreute Online-Schülerzeitung erkant.de – siehe Startseite der Homepage. Aus den Media4Schools-Workshops in 2019 heraus, folgten z.B. die gms-unzensiert.de und die bluepage-ekg.de. Ebenso befindet sich ein englischsprachiges Portal für die internationale Zusammenarbeit von ERASMUS-Schulen im Aufbau: eu-values.de Und auch das Lernportal Media4Teens.de gehört zu den diesjährigen Online-Portalen – dieses ist die Basis für meine Workshops.

Die zuletzt genannten Internet-Portale sind kein Muss, aber ein weiteres, freiwilliges Lernangebot für fächerübergreifenden, Wahlpflicht- und/oder Ganztags-Unterricht in Schulen!

Eine moderne, smartphone-fähige Website dagegen “muss” in Zeiten wie diesen allerdings sein – sie ist DAS imagestärkende Aushängeschild überhaupt! Angebote anfragen geht ganz einfach – per E-Mail.

2020: Workshops für Pädagogen, Azubis &  Schüler

Sollten Ausbildungs-Betriebe an meinen Nachhaltigkeits-Workshops für ihre Azubis in Lübeck bei Dräger in der “Garage” (Innovationcenter) interessiert sein oder Pädagogen aus Schleswig-Holstein zufällig auf dieser Website / auf diesem Blog-Artikel landen: meine ersten Workshop-Termine im Jahr 2020 stehen auf “meiner” Vereins-Website:

 

Firmen und Betriebe suchen händeringend Azubis und/oder Berufseinsteiger – viele auch noch kurzfristig. Im Jahr 2017 fehlten schlussendlich 22.525 Bewerber in Deutschland und die Ausbildungsplätze blieben unbesetzt (Quelle *4). Wie kann Online-Marketing, auch mit Last-Minute-Aktionen, dabei helfen? Enorm wichtig ist, die junge Generation zu verstehen und Werbe-Maßnahmen auf diese Zielgruppe abzustimmen.

Jeder weiß es auch ohne Statistiken, oder? Die Menschen sind online. Circa 75% surfen zur Entspannung / in ihrer Freizeit im Internet (Quelle). D.h. wenn Arbeitgeber neue Mitarbeiter, Azubis, etc werben möchten, müssen Sie das online tun und eher weniger im regionalen Wochenblatt … An Plakaten gehen sie bevorzugt vorbei – viele schauen ja ständig aufs Smartphone. Was wirkt im realen Leben noch?

Vor allem das Werben von Azubis & jungen Erwachsenen muss online passieren.

Laut einer Umfrage von Absolventa müssen Unternehmen für die Jugend von heute:

  • glaubwürdig & authentisch sein (56 %)
  • Informationen liefern (online) (45,5 %)
  • Orientierung bieten (48,4 %)

Eine moderne, ansprechende Website ist laut vieler Experten dazu absolut notwendig, auch als Basis für Content-Marketing und eigene Job-Seiten.

Anwendungs-Beispiel: Sind Sie ein Handwerksbetrieb? Dann gehen Sie z.B. in

  • in Stellenanzeigen und
  • Blog-Artikeln auf ihrer Website
  • sowie Social-Media-Kanälen
  • oder in Youtube-Videos

auf ihre Zielgruppe – der Jugend von heute und deren Bedürfnisse – ein (mehr dazu unten). Das können Kleinbetriebe genauso wie Große, was durchaus bezahlbar funktionieren kann. Siehe Beispiel mit weiteren praktischen und einfachen Tipps von einem tiefenschaerfe-Kunden.


Dazu haben Sie keine Zeit oder wünschen sich Beratung? Auch Last-Minute-Aktionen sind möglich!


Wenn Sie es selbst tun wollen:

Erzählen Sie beispielsweise von der hohen Nachfrage nach Handwerkern am Markt und vermitteln, dass Handwerker der heutigen Generation gefragt sind und entsprechend von Kunden gebauchpinselt werden. Damit reagieren Sie auf die hohen Anerkennungs-Ansprüche sowie die Zukunftsangst der Gen Y und Z.

Zudem zeigen sie Entwicklungsmöglichkeiten auf – durch Weiterbildungen oder z.B. mögliche Führungspositionen. Stellen Sie die Digitalisierung Ihres Unternehmens in Aussicht und treten modern im Internet auf  (Website) – das bedient den Wunsch der jungen Leute nach innovativen Arbeitgebern. Wichtig auch: Bei Ihnen gibt es einen Feierabend und WE-Arbeit soll Ausnahme sein (auch wenn Ihnen als Babyboomer, sprich Karrieremensch und/oder Arbeitstier, das widerstrebt …).

Achten Sie bei all dem auf das Suchverhalten und Suchbegriffe (SEO, Google) im Internet!

Leiten Sie ggf aus den unten genannten Bedürfnissen der jungen Generationen noch mehr Argumente ab und entwickeln daraus Content.

Die jungen Generationen & ihre Bedürfnisse

Jugendliche und junge Erwachsene, die 2018 ins Berufsleben einsteigen oder ein Studium beginnen, gehören zur Generation Y, auch Millennials genannt (geboren zw. 1980 und 2000) oder Generation Z,  auch Generation YouTube genannt (geboren zwischen 1995 und 2010).

Gen Y-Angehörige ticken laut diverser Studien & absolventa so:

  • sie sind anspruchsvoll und wollen selbstbestimmt sein
  • stark angepasst, stressgeplagt und verunsichert
  • mit einer Tendenz zum Rückzug ins private Idyll
  • und dem übertriebenem Wunsch nach Sicherheit,
  • permanentem Feedback und Anerkennung einfordern
  • ihre Arbeit soll vor allem Sinn machen und Abwechslung bieten
  • das Internet ist für sie normal; sie sind die ersten Digital Natives
  • sie sind gut vernetzt, on- wie offline
  • Arbeit und Berufsleben sind gleich wichtig, verschwimmen aber und werden nicht strickt nach festen Zeiten getrennt (Work-Life-Balance)

Die Generation Z ist in mancher Hinsicht wieder anders:

  • sie ist komplett mit digitalen Technologien aufgewachsen
  • Internet und Smartphone gehören zu ihrem Leben – 24 h/Tag
  • sie trennt Arbeits- und Berufsleben wieder mehr
  • sie wollen feste Abgrenzungen sowie klare Strukturen
  • private Selbstverwirklichung ist ihnen wichtiger, als die am Arbeitsplatz
  • großen Wunsch nach freier Entfaltung
  • sie sind besorgt, und ahnen, dass es ihnen später nicht so gut gehen wird, wie ihren (Groß-) Eltern heute
  • viele sind ratlos und können sich schwer orientieren
  • insbesondere Jungen wünschen erfolgreiche und innovative Unternehmen als AG

Beide Generationen sind ganz anders, als die ihrer möglichen Vorgesetzen!

Diese gehören wohl überwiegend zur Babyboomer-Generation (heute 40- bis 60-Jährige), welche eher kreativ, idealistisch und Karriere-orientiert sind. Arbeit hat für sie oft Vorrang vorm Privatleben …

Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe können ihr Personal-Marketing entsprechend zielgruppengerecht betreiben.

Aus diesen Wünschen und Eigenschaften können Azubi- und/oder Praktikanten suchende Unternehmen hervorragende Content-Beiträge entwickeln und sie fürs Personal-Marketing / Employer-Branding verwenden, ebenso wie in Stellenanzeigen.


Dazu haben Sie keine Zeit oder wünschen sich Beratung? Auch Last-Minute-Aktionen sind möglich!


* Quellen-Angaben:

  1. Generationen
  2. Umfrage von absolventa
  3. trendence / Welt-Artikel
  4. Differenz aus Angebot und Bewerbern siehe Statista

Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2017 sind neun von zehn Deutschen online, das sind rund 72 Prozent bzw. 50,2 Millionen Menschen – dabei ist die Whatsapp-Nutzung nicht berücksichtigt. In dieser Studie steht auch:

Das Internet als Verbreitungs- und Content-Plattform macht eine Unterscheidung nach Mediengattungen wie

  • Radio,
  • Fernsehen,
  • Print und
  • Internet

zunehmend unmöglich.

Aus diesem Grund wurde 2017 die Nutzungsdauer auf Basis des Tagesablaufs erstmals nach der konkreten Mediennutzung in den Feldern

  • Sehen,
  • Hören und
  • Lesen

von Inhalten differenziert.

Content im Internet besteht aus:

  • Texten (in vielfältiger journalistischer Form) -> lesen
  • Bildern & Grafiken -> sehen
  • Audios & Videos -> hören und sehen

Kombiniert ein Content-Manager diese Elemente miteinander, werden mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen. Aus der Bildungslehre ist bekannt: Um so mehr Sinne angesprochen werden, um so höher ist der Lerneffekt. Das ist aufs Marketing übertragbar.

Erkenntnis:

3in1 – digitaler Content spricht die Sinne an, da er zu hören, zu sehen und zu lesen ist, wodurch Lern- bzw. Werbe-Effekte stärker wirken.

D.h. Internet-Content ist optimal für Marketing & Werbung, egal ob Kunden, Mitglieder oder Mitarbeiter gewonnen werden sollen.