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Leben Menschen heutzutage überweigend online?

Laut neuester ARD-ZDF-Studio sind 90% der Deutschen online aktiv; 72% nutzen das Internet täglich! Dabei beträgt die durschchnittliche Nutzungsdauer des Internets knapp 2,5 Stunden.
  • Männer liegen bei knapp 3 Stunden; Frauen bei gut 2 Stunden.
  • 14-bis 29- Jährige nutzen das Internet mehr als 4,5 Stunden pro Tag (inkl. Whats-app)
  • 30 -bis 49-Jährige rund 3 Stunden.
  • Ältere weniger.
Quelle / Link zur gesamten ARD-ZDF-Studie -> klick
Was bedeutet das für Firmen, Händler, Freiberufler, etc?
Egal wie klein oder groß: Jeder muss online präsent sein und braucht eine Website als Dreh- und Angelpunkt aller Marketing-Maßnahmen!

-> Hier mehr Gründe und Nutzungsmöglichkeiten entdecken.

Online, offline? Marketing im Real-Life und Social Media-Umfeld

Was ist Social Media Marketing (Kurz: SMM) und wo hat es im Marketing-Mix eingegliedert zu werden? Keine Ahnung? Kein Wunder. Denn die Definitionen und Aussagen darüber driften auseinander. (@ Autor: Susanne Braun-Speck, 2013)

Fangen wir übergeordnet an: Marketing ist die bewußte Orientierung des Unternehmens an den Bedürfnissen des Ziel- (Absatz-) marktes! Um das erste Missverständnis auszuräumen: Werbung ist nicht gleich Marketing, sondern ein Teil davon; eins von mehreren Marketingsinstrumenten.

Die klassischen 4 Marketinginstrumente sind die nach Meffert*

Einige ergänzen den Marketingmix durch Personalpolitik und Standortpolitik. Diese „neuen“ Marketinginstrumente sind insbesondere in Sachen „Personalmarketing“ wegen Fachkräftemangel, etc wichtig.

WO nun ist Social Media Marketing anzusiedeln? Ist es ebenfalls ein Marketinginstrument? Oder nur ein Teil der Kommunikationspolitik? Vielleicht nur ein

Alles nur Begrifflichkeiten? Oder versteckt sich dahinter eine Logik?

Soziale Medien sind (meines Erachtens) digitale Internet-Plattformen, wie z.B. XING, Facebook, Linkedin, etc. Sie bieten ihren Mitgliedern zahlreiche Möglichkeiten, um Informationen zu teilen und zusammen zu wirken. Kommunikation und Vernetzung stehen im Vordergrund.

Die sozialen Medien können als digitale „Werbeträger“ verstanden werden. Werbeträger sind Medien zur Übertragung von Werbebotschaften. Im Real-Life (wirklichen Leben) sind das z.B. prominente Personen, Zeitungen, Verpackungen und vieles mehr).

Social Media Marketing (SMM) beschreibt die Nutzung dieser Plattformen für Marketingzwecke auf Online-Ebene. Es ist eine KommunikationsSTARKE, GÜNSTIGE und auf die MASSE ausgerichtete Form des Marketings in der virtuellen Welt.

 Ist SMM nun also ein Marketing- ODER Kommunikations-Instrument? Oder ist völlig davon gelöst zu betrachten?

Vielfach nutzen Unternehmen „Social Media“ nach wie vor lediglich als Instrument der Kommunikationspolitik. Für:

  • Verkaufsförderung (Promotion)
  • PR / Öffentlichkeitsarbeit
  • Klassische Werbung
  • Events/Messen/Ausstellungen
  • Direktmarketing
  • Sponsoring

Social Media Plattformen sind in der Kommunikations-Politik vor allem deshalb attraktiv, weil sie einen direkten Dialog mit der Zielgruppe, Meinungsbildnern u.a. Stakeholdern (Marktteilnehmern) ermöglichen. Unternehmen können u.a. in Echtzeit sehen, wie bestimmte Botschaften, Aktivitäten oder Produkte von den Nutzern wahrgenommen werden, und können diese ggf optimieren. Die Reaktion auf Wünsche und Bedürfnisse – die Anpassung aller Marketingmaßnahmen auf diese Erkenntnisse – ermöglicht somit eine nachhaltige Steigerung der Kundenbindung. Und vieles mehr.

Tatsächlich können (und sollten) Social Media Maßnahmen aber auch für andere Marketinginstrumente genutzt werden:

Produkt- und Servicepolitik (z.B. zwecks Innovationsentwicklung, Bewertungen)

  • Preispolitik (z.B. zwecks Marktbeobachtung, Preisanpassung, etc.)
  • Distributionspolitik (als direkter Absatzweg, Bestellsystem, CRM-Tool)
  • Personalpolitik (z.B. Mitarbeiter finden, positives Arbeitgeberimage aufbauen)
  • Standortpolitik (z.B. zwecks Imagepflege)

Was können Social Media Maßnahmen, was andere Werbeträger nicht können?

  • Zielgruppe dort abholen, wo sie steht
  • Kontextorientiert und offen kommunizieren
  • Synergien nutzen
  • Dramaturgien aufbauen
  • Multi Touchpoinst aufbauen
  • Reputation online und offline pflegen
  • Goodwill / Fürsprecher gewinnen
  • Vertrauen aufbauen
  • “Geschichten erzählen” (Word of Mouth)
  • etc

Ziele – Was Werbetreibenden durch Social Media Maßnahmen erreichen können:

  • Bekanntheitsgrad erhöhen
  • Kommunikation erweitern
  • Umsatz steigern / höherer Marktanteil
  • Erreichbar / Auffindbar sein im www
  • Optimierung der Produkt-und Servicequalität
  • Stärkung des Markenswertes / Imagesteigerung
  • Werbemaßnahme mit geringen Kosten
  • Mitarbeiter finden und binden
  • uvm

Aha – und was ist jetzt Social Media Marketing???? Wo ist der Begriff einzuordnen?

Ist SMM ein Marketing- oder Kommunikations-Instrument ODER garkein Instrument sondern nur ein -Medium oder -Kanal? Social Media Marketing führt irgendwie ein Eigenleben und ist NICHT ausreichend differenziert! Mir persönlich fehlt 1 Satz, der Social Media Marketing so definiert, dass er jedem Bürger dieses Landes verständlich ist – auch Branchenfremden.

Also definiere ich (Susanne Braun-Speck/tiefenschaerfe) jetzt mal so:

 „Social Media Marketing betreibt u.a. Kommunikationspoltik in der virtuellen Welt des Internets (online), ergänzend zu Marketingmaßnahmen in der wirklichen Welt (offline).“

Andere Definitionen von SMM:

  • http://www.uni-bamberg.de: „Unter Social Media Marketing wird generell die die zielgerichtete und marktorientierte Nutzung sozialer Medien verstanden. Dabei sollte zwischen aktivem und passivem Social Media Marketing differenziert werden.“
  • www.Wikipedia.org: „Social Media Marketing (SMM) beschreibt die strategische und operative, bzw. aktive und passive Nutzung sozialer Medien für Marketingzwecke, wobei prinzipiell alle Instrumente des 4P-Marketing-Mixes berücksichtigt werden können. Mit dieser neuen Form des Online-Marketing wird versucht, die Branding– und Marketingkommunikations-Ziele von Unternehmen durch die Beteiligung in verschiedenen Social Media-Angeboten zu erreichen.“

Wie sieht es mit der Messbarkeit des Erfolgs von Social Media Marketing aus?

Albert Einstein ( *14.03.1879-†18.04.1955, Physiker) sagte einst:

“Nicht alles was man zählen kann, zählt auch und nicht alles was zählt, kann man zählen.”

Gedankliche Überleitung: Der ROI durch SMM-Maßnahmen ist nicht unbedingt in Zahlen, z.B. Umsatzzahlen, messbar. Vielmehr stehen immateriellen Werte im Vordergrund:

  • größere Aufmerksamkeit für das Unternehmen, deren Produkte, etc
  • neue Kooperationen und Partnerschaften
  • mehr qualifizierte Kontakte (leads) (potentielle Kunden, Meinungsbildner, etc
  • reduzierte Marketing-Kosten

Lesen Sie auch folgende Beiträge zum Thema auf der tiefenschaerfe Website:

Buch-Empfehlung: Social Media Handbuch der Hochschule f. angew. Wissenschaften Hamburg:

* Heribert Meffert (* 11. Mai 1937 in Oberlahnstein) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, bekannt insbesondere für das Marketing.

Am 15.9.16 findet in Reinfeld ein Vortrag und Erfahrungsaustausch für regionale Hersteller und Einzelhändler statt (Kosten: 10 € p.P.). Thema: Wie können Klein- und Mittelständler vor Ort (lokal) und über das Internet (online) ihre Produkte verkaufen und bewerben?

Die Jungen informieren sich am liebsten mobil per Smartphone. Viele bestellen gerne im Internet – 76 % der Deutschen tun es. Selbst jeder 3. Rentner will das zukünftig und die Ware zu sich nachhause liefern lassen! Online-Handel und Online-Werbung wachsen stetig! Warum?

„Wer macht das heutzutage nicht so, wie mein Vater, 65+ Rentner, zum Beispiel? Der hat jetzt auch ein Smartphone und Whatsapp. Wenn er ein Geschenk für seine Enkeltochter sucht oder mal wieder einen netten Wohnmobilplatz zum Urlaub machen, dann geht er nicht shoppen in der Stadt und schlägt nicht den ADAC-Campingführer auf, sondern??? Er geht mit dem Smartphone online und sucht dort nach Ideen, Orten, Bewertungen, etc.“, sagt Susanne Braun-Speck von tiefenschaerfe creative consulting aus Reinfeld. Zusammen mit Dietrich Mayáns wird sie den Vortrag und Erfahrungsaustausch „On-Off-Beziehung? Wie Ware im EH & Online vermarktet werden kann“ leiten. Dass ihr Vater auch kontrolliert, welches Enkelkind wann zuletzt mit Whatsapp abends online war, erwähnt Braun-Speck belustigt nebenbei.

Stirbt der lokale Einzelhandel aus? Kann irgendein Geschäft, ein kleiner regionaler Hersteller oder eine Arztpraxis, etc noch ohne das Internet betrieben werden? Vieles passiert doch im wahren Leben! Aber das Online-Geschäft sollte kein Unternehmer ignorieren! Und das Wichtigste: Offline- und Online-Marketing müssen zusammenwachsen und gemeinsam genutzt werden. Wie, dass verraten die oben genannten Referenten am 15.9.16 in Reinfeld von 14-17 Uhr. Kosten: 10 € p.P. Der genaue Veranstaltungsort wird den Teilnehmern per E-Mail rechtzeitig mitgeteilt.

Bitte beachten: Das Event findet nur bei einer Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich – und zwar hier ->