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Firmen und Betriebe suchen händeringend Azubis und/oder Berufseinsteiger – viele auch noch kurzfristig. Im Jahr 2017 fehlten schlussendlich 22.525 Bewerber in Deutschland und die Ausbildungsplätze blieben unbesetzt (Quelle *4). Wie kann Online-Marketing, auch mit Last-Minute-Aktionen, dabei helfen? Enorm wichtig ist, die junge Generation zu verstehen und Werbe-Maßnahmen auf diese Zielgruppe abzustimmen.

Jeder weiß es auch ohne Statistiken, oder? Die Menschen sind online. Circa 75% surfen zur Entspannung / in ihrer Freizeit im Internet (Quelle). D.h. wenn Arbeitgeber neue Mitarbeiter, Azubis, etc werben möchten, müssen Sie das online tun und eher weniger im regionalen Wochenblatt … An Plakaten gehen sie bevorzugt vorbei – viele schauen ja ständig aufs Smartphone. Was wirkt im realen Leben noch?

Vor allem das Werben von Azubis & jungen Erwachsenen muss online passieren.

Laut einer Umfrage von Absolventa müssen Unternehmen für die Jugend von heute:

  • glaubwürdig & authentisch sein (56 %)
  • Informationen liefern (online) (45,5 %)
  • Orientierung bieten (48,4 %)

Eine moderne, ansprechende Website ist laut vieler Experten dazu absolut notwendig, auch als Basis für Content-Marketing und eigene Job-Seiten.

Anwendungs-Beispiel: Sind Sie ein Handwerksbetrieb? Dann gehen Sie z.B. in

  • in Stellenanzeigen und
  • Blog-Artikeln auf ihrer Website
  • sowie Social-Media-Kanälen
  • oder in Youtube-Videos

auf ihre Zielgruppe – der Jugend von heute und deren Bedürfnisse – ein (mehr dazu unten). Das können Kleinbetriebe genauso wie Große, was durchaus bezahlbar funktionieren kann. Siehe Beispiel mit weiteren praktischen und einfachen Tipps von einem tiefenschaerfe-Kunden.


Dazu haben Sie keine Zeit oder wünschen sich Beratung? Auch Last-Minute-Aktionen sind möglich!


Wenn Sie es selbst tun wollen:

Erzählen Sie beispielsweise von der hohen Nachfrage nach Handwerkern am Markt und vermitteln, dass Handwerker der heutigen Generation gefragt sind und entsprechend von Kunden gebauchpinselt werden. Damit reagieren Sie auf die hohen Anerkennungs-Ansprüche sowie die Zukunftsangst der Gen Y und Z.

Zudem zeigen sie Entwicklungsmöglichkeiten auf – durch Weiterbildungen oder z.B. mögliche Führungspositionen. Stellen Sie die Digitalisierung Ihres Unternehmens in Aussicht und treten modern im Internet auf  (Website) – das bedient den Wunsch der jungen Leute nach innovativen Arbeitgebern. Wichtig auch: Bei Ihnen gibt es einen Feierabend und WE-Arbeit soll Ausnahme sein (auch wenn Ihnen als Babyboomer, sprich Karrieremensch und/oder Arbeitstier, das widerstrebt …).

Achten Sie bei all dem auf das Suchverhalten und Suchbegriffe (SEO, Google) im Internet!

Leiten Sie ggf aus den unten genannten Bedürfnissen der jungen Generationen noch mehr Argumente ab und entwickeln daraus Content.

Die jungen Generationen & ihre Bedürfnisse

Jugendliche und junge Erwachsene, die 2018 ins Berufsleben einsteigen oder ein Studium beginnen, gehören zur Generation Y, auch Millennials genannt (geboren zw. 1980 und 2000) oder Generation Z,  auch Generation YouTube genannt (geboren zwischen 1995 und 2010).

Gen Y-Angehörige ticken laut diverser Studien & absolventa so:

  • sie sind anspruchsvoll und wollen selbstbestimmt sein
  • stark angepasst, stressgeplagt und verunsichert
  • mit einer Tendenz zum Rückzug ins private Idyll
  • und dem übertriebenem Wunsch nach Sicherheit,
  • permanentem Feedback und Anerkennung einfordern
  • ihre Arbeit soll vor allem Sinn machen und Abwechslung bieten
  • das Internet ist für sie normal; sie sind die ersten Digital Natives
  • sie sind gut vernetzt, on- wie offline
  • Arbeit und Berufsleben sind gleich wichtig, verschwimmen aber und werden nicht strickt nach festen Zeiten getrennt (Work-Life-Balance)

Die Generation Z ist in mancher Hinsicht wieder anders:

  • sie ist komplett mit digitalen Technologien aufgewachsen
  • Internet und Smartphone gehören zu ihrem Leben – 24 h/Tag
  • sie trennt Arbeits- und Berufsleben wieder mehr
  • sie wollen feste Abgrenzungen sowie klare Strukturen
  • private Selbstverwirklichung ist ihnen wichtiger, als die am Arbeitsplatz
  • großen Wunsch nach freier Entfaltung
  • sie sind besorgt, und ahnen, dass es ihnen später nicht so gut gehen wird, wie ihren (Groß-) Eltern heute
  • viele sind ratlos und können sich schwer orientieren
  • insbesondere Jungen wünschen erfolgreiche und innovative Unternehmen als AG

Beide Generationen sind ganz anders, als die ihrer möglichen Vorgesetzen!

Diese gehören wohl überwiegend zur Babyboomer-Generation (heute 40- bis 60-Jährige), welche eher kreativ, idealistisch und Karriere-orientiert sind. Arbeit hat für sie oft Vorrang vorm Privatleben …

Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe können ihr Personal-Marketing entsprechend zielgruppengerecht betreiben.

Aus diesen Wünschen und Eigenschaften können Azubi- und/oder Praktikanten suchende Unternehmen hervorragende Content-Beiträge entwickeln und sie fürs Personal-Marketing / Employer-Branding verwenden, ebenso wie in Stellenanzeigen.


Dazu haben Sie keine Zeit oder wünschen sich Beratung? Auch Last-Minute-Aktionen sind möglich!


* Quellen-Angaben:

  1. Generationen
  2. Umfrage von absolventa
  3. trendence / Welt-Artikel
  4. Differenz aus Angebot und Bewerbern siehe Statista

45% der gesuchten Fachkräfte gibt es nicht?

Mitarbeiter in Festanstellung werden gesucht. Die Fachabteilung fordert sie an; braucht sie dringend. Aber: Die Personalabteilung kann nicht liefern!

a customer-story – why people work with us:

Ein Telefonat mit Kundin

Vor einer Weile rief mich eine frühere Kundin an. Sie war sehr schlecht gelaunt! Sie erzählte mir, dass einer der IT-Projektleiter ihr vorgeworfen hätte, sie hätte keine Ahnung.

Alle von ihr vorgeschlagenen Bewerber wären falsch qualifiziert und irgendwie voll daneben (soziale Kompetenz? …). Und nur, weil die Personalabteilung neue Mitarbeiter nicht rechtzeitig ranschafft, würden Projekte ins Stocken geraten und viele Überstunden anfallen. Als wäre das ihre Schuld …

Fachkräfte fehlen – das ist doch bekannt!

Der Frust in ihrer Personalabteilung wäre echt groß, sagte sie. Alles, wirklich alles würden sie tun, um Angestellte zu finden und dafür viel Geld ausgeben! Aber trotzdem bleiben manche Stellen ewig unbesetzt – bis zu zwei Jahren. Die Kritik dafür landet ausschließlich bei ihrem Team.

Probleme im Personal Recruiting.

Ich erzähle meiner Gesprächspartnerin, dass andere Firmen – laut Umfrage – vor allem folgende Probleme (Auszug; es gibt insgesamt 7 Kategorien mit 35 Antwortmöglichkeiten) haben:

  1. Bewerber müssen sehr spezialisiert sein (hohes Fach- oder Branchenwissen) (56%, 84 Votes)
  2. und es gibt sie nicht am Arbeitsmarkt (45%, 67 Votes)
  3. außerdem ist es sehr schwer, die Jobs richtig zu beschreiben (50%, 68 Votes)

An der Umfrage (die ich 2014 im Namen von jobhopper.de startete) haben vor allem Mittelständler (11-500 MA) (63% der Befragten) teilgenommen.

Und jetzt? Was kann helfen?

Die oben genannte Kundin griff erst einmal auf Freiberufler von jobhopper.de zurück, die Projektbezogen eingesetzt wurden.

Ende 2017 entfachte ich dagegen für Lübecks größten Arbeitgeber ein

Ideen-Feuer fürs Personal-Marketing.

Mit meinen langjährigen IT- Kenntnissen aus der jobhopper.de-Zeit, dem heutigen Text- & Web-Knowhow und meinem Kernaufgabengebiet „Marketing“ wurde ich beauftragt, für die Personalabteilung der Dräger AG zwei Dinge zu tun:

  1. Stellenanzeigen speziell für IT-Berufe optimieren, sowie
  2. ein Konzept mit Ideen fürs Personal-Marketing entwerfen.

Ziel des Auftragsgebers:

Ungenutzte Chancen erkennen & neue Ideen fürs Personal-Marketing finden.

Im Rahmen des Konzeptes wurde auf Fragestellungen eingegangen wie:

  • Was wird übersehen, was ist verwaltet?
  • Woran scheitern bisherige Maßnahmen?
  • Gibt es ungenutzte oder neue Personal-Marketing-Ideen?
  • Ist der Außenauftritt des Unternehmens authentisch?
  • Welche Zielgruppen werden durch derzeitige Personal-Marketing-Maßnahmen angesprochen?
  • Wie ist die Tonality in Texten? Sind diese auf die gesuchten Fachkräfte abgestimmt?
  • In welche Stellenbörsen werden Anzeigen geschaltet und was für Kanäle könnten noch bei der Personal-Gewinnung nutzen?
  • Wie sieht es mit Social-Media-Marketing und Messe-Beteiligungen aus?

Ideen per Konzept geliefert – Maßnahmen selbst umsetzen

Auf diese Themen wurde in einem knackigen Konzept eingegangen und von mir ein grober Leitfaden für die nächsten Schritte aufgestellt.

Die Personalabteilung buchte mich als Externe nur einige Berater-Tage und setzt nun selbst die Konzept-Inhalte um. An Ideen mangelt es jetzt nicht mehr und die Kritik an den Personalern dürfte damit weniger werden …

Sie möchten auch ein Ideen-Feuer entfachen lassen?


Mit herzlichen Grüßen,

Susanne Braun-Speck,

Webdesignern & Beraterin für ( Personal- ) Marketing!

Falls Sie noch nicht alle Geschenke beisammen haben & Ideen brauchen, lesen Sie gerne unseren Blog-Beitrag: Geschenke finden, die gefallen – aber wie?

Jeder 3. Ausbildungsplatz konnte 2015+2016 nicht besetzt werden. Viele Betriebe erhalten garkeine Bewerbung mehr. Unternehmen müssen Nachwuchs WERBEN. (Quelle: DIHK) Doch: Nur jede 2. Firma nutzt das Internet zur Azubi-Suche und nur 20% die Sozialen Medien wie Facebook – dabei tummeln sich dort die zukünftigen Azubis!

Schreiner mit Azubis (Fotolia_140685861)

Für Jugendliche ist das Smartphone das wichtigste Zugangsgerät zum Internet. 88% (Quelle: Statista) benutzen ihr Smartphone dafür. Dies auch für die Stellensuche.

Große Unternehmen machen es vor. Klein- und Mittelständler nutzen dagegen zielgruppennahe Personal-Marketingmaßnahmen kaum. Aber: es fehlen ja immer mehr Fachkräfte am Markt, weswegen das Problem an der Wurzel gepackt werden muss: Arbeitgeber müssen junge Menschen für ihre Firma begeistern – auch oder gerade über soziale Medien.

Nicht nur Großunternehmen, sondern auch KMU-Betriebe können, allein oder über ein Gemeinschaftsprojekt, durch Webblogs unter Einbindung von Sozialen Medien die Gesuchten finden.

Eine Beziehung aufbauen und Interesse wecken

Auf einem Personal-Blog können Besucher den jeweiligen Arbeitgeber hautnah erleben und einen Blick hinter die Kulissen werfen! Als wären sie schon mal da gewesen und  hätten den potentiellen Kollegen “die Hand geschüttelt”.

Insbesondere ist es auf Webblogs möglich, dass die Zielgruppe (die gesuchten Azubis/Mitarbeiter) mit Menschen auf ihrer Wellenlänge spricht. Beispiel: Ein Azubi im 2. Lehrjahr erklärt mit seinen Worten/in seinem “Slang”, was er in seinem Lehrberuf macht. Vielleicht filmt er seinen Arbeitsplatz – oder seinen Chef. Oder schreibt einfach mal, was er Besonderes erlebt hat.

Dies kann der “Blogger” danach auf Knopfdruck twittern, über Facebook verteilen, per WhatsApp empfehlen und mehr (Social Media Marketing)

Als Arbeitgeber das Image verbessern und auffallen

Gerade KMU´s können mit solchen Blogs einige Probleme des Personal-Rekruitings lösen (siehe Umfrage). Zum Beispiel:

  • kann der Bekanntheitsgrad der Firma stark erhöht
  • Menschen, außerhalb der eigenen Region erreicht
  • aber ebenso gezielt angesprochen werden (z.B. in regionalen Facebookgruppen)
  • Mitarbeiter im “besten Alter” bewegen sich meistens “online” und werden dort eher angetroffen, als im “Wochenblatt” des Ortes
  • das Image einer negativ-belasteteten Branche kann durch Offenheit und Ehrlichkeit z.B. auf einem Blog verbessert werden
  • das bestehende Mitarbeiter und Azubis bestenfalls selbst zu Wort kommen, schafft von vorne herein ein vertrauenswürdiges Klima

Für einen Personal-/Azubi-Blog spricht, wie oben genannt, vor allem die Nähe, die durch “persönliche Geschichten” (Storytelling) entstehen kann und die zielgruppengerechte Ansprache.

Gemeinschafts- / Cluster-Blogs für KMU im Kommen

Die großen machen es vor – OTTO hat z.B. ein Webblog. Ist so etwas für KMU´s zu teuer und zu aufwendig? Nicht unbedingt.

Noch nicht oft gesehen, aber ebenso wirkungsvoll sind gemeinschaftliche Blogs, die von mehreren kleinen und mittelständischen Unternehmen eines “Clusters” zusammen betrieben werden. In einem Cluster machen Betriebe mit, die z.B.

  • in der selben Region tätig sind (z.B. in einem bestimmten Kreis)
  • zu einer bestimmten Branche
  • oder zu einer Lieferkette gehören, etc

Die Technik

Ein Webblog ähnelt einer Internet-Homepage und basiert auf den gleichen plattformunabhängigen Entwicklungsumgebungen. Allerdings werden die Inhalte nicht einmal erfasst. Nein. Ein Webblog “lebt”. Er basiert jeweils auf einem webfähigem Content-/Redaktionssystem bzw. einer Webblog-Software (z.B. WordPress, Joomla, Drupal, etc).

Auf dem erstelltem Blog schreiben sogenannte “Blogger” eigene, teils sehr persönliche, Artikel. Leser und andere Blogger können auf die einzelen Artikel reagieren und “Kommentare” schreiben.

Webblogs sind interaktiv. Hier wird kommuniziert; miteinander wirklich geredet – und nicht einfach nur informiert.

Tolle Idee – wie setzen Sie die um?

Sowohl bei der technischen Realisierung wie auch der konzeptionellen Arbeit vorher, unterstützt Susanne Braun-Speck von tiefenschaerfe aus Reinfeld Sie gerne persönlich!

Schreiben Sie uns. Es ist immer gut, einfach anzufangen!