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“Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt”- ist eines der bekanntesten Zitate von Albert Einstein (Dt. Physiker aus Ulm; † 1955)

Nun: Heutzutage finden wir Wissen absolut unbegrenzt und jederzeit abrufbar im Internet. Entsprechend ist es nicht wirklich wichtig, sein Hirn mit Fakten vollzustopfen und/oder studiert zu haben. Recherche-Kenntnisse sind wichtig, d.h. es ist gut zu wissen, wie und wo die richtigen Informationen gefunden werden können. Noch viel wichtiger ist aber, durch Kreativität (ähnlich: Fantasie) Neues zu schaffen, Lösungen zu finden, komplizierte Sachverhalte zu verstehen, Gelerntes auf Anderes zu übertragen, Denkmuster zu ändern, etc. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, in der digitale Lösungen Althergebrachtes im Eiltempo ablösen und es ständig irgendwas Neues gibt.

Anders, als üblicher Weise angenommen, wird Kreativität nicht nur von Künstlern, etc gebraucht, sondern in allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen. Per Definition (Quelle: Wikipedia): Der Begriff “Kreativität” geht auf das lateinische Wort creare zurück, was so viel bedeutet wie „etwas neu schöpfen, etwas erfinden, etwas erzeugen, herstellen“ und „auswählen“. Der Begriff enthält als weitere Wurzel das lateinische “crescere“, das “geschehen und wachsen” bedeutet.

Kreativität ist ein Zwischending aus “aktiven Tun” und “passivem Geschehenlassen” – moderne Kreativitäts-Methoden spiegeln das wieder.

“Ich selbst hatte nie das Gefühl, schreiben zu können. Auch meine Schulnoten in Deutsch gaben darauf keinen Hinweis. Als ich Anfang Zwanzig war, lernte ich in einem Seminar die Kreativmethode “Mindmapping” kennen (auch “Cluster-Verfahren” genannt). Damals mit dem Ziel, zu lernen, wie ich meine Arbeit strukturieren und Vorhaben planen kann. Das geht mit Mindmaps nämlich auch! Mindmapping macht mir soviel Spaß, dass ich seit damals – das ist rund 30 Jahre her – wirklich alles und nichts mit Mindmaps vorbereite. Meetings, Konzepte, redaktionelle Texte. Das größte Mindmap – ein Unternehmenskonzept – war zwei Meter lang und breit – das musste an einer Wand hängen …”- das ist die Erfahrung, die Susanne Braun-Speck / tiefenschaerfe machte.

Auf dem Bild zu sehen: eine SWOT-Analyse als Mindmap.

Bitte zum Vergrößern auf die Grafik klicken!

“Einige Jahre später (1997), als ich zusammen mit einem Grafiker und einem Programmierer eine Website für einen Kunden entwickelte, las ich einige Texte, die der Grafiker geschrieben hatte. Die waren spannend, wortgewandt, einfach interessant! Das fand ich toll. DAS wollte ich auch können! Da ich mich ganz und gar nicht für so kreativ hielt, wie er es war, benutzte ich die Methode Mindmapping, um mir selbst zu helfen.”

Zunächst ist ein Mindmap oder Cluster eine grafisch erfasste und verzweigte Assoziationskette, die von einem Zentralwort ausgeht. Der kreative Prozess entsteht durch das Zusammenwirken von bildlichem und begrifflichem Denken und funktioniert fast wie von alleine.

Die Mindmapping-Methode hilft dabei, die Gedanken frei entfalten und die Fähigkeit des Gehirns zur Kategorienbildung nutzen zu können.

“Mit jedem Mindmap wurde ich besser, einfallsreicher – kreativer. Plötzlich machten Planungsaufgaben Spaß; das vernetzte Denken meines Hirns funktionierte immer besser (rechte und linke Gehirnhälfte), ohne Hexenwerk oder großem Arbeitsaufwand konnte ich Konzepte entwerfen. Und natürlich Texte jeder Art schreiben. Mittlerweile brauche ich kein Papier mehr – mein Hirn hat es durch jahrelanges Mindmapping gelernt, vernetzt zu denken und kreativ zu sein. Jetzt geht das alles einfach so! Meine Tätigkeit als Content-Redakteur fällt mir leicht!”

Sie möchten auch so kreativ werden? Schulung anfragen -> Kontakt

Ob nun Website-Relaunch oder ganz neuer Internet-Auftritt: Der kreative Prozess beim Web-Design bzw. bei der Website-Entwicklung ist sehr wichtig; strategische Entscheidungen gehören dazu, ebenso wie die suchmaschinenoptimerte Struktur des zukünftigen Webauftritts – damit die Website auch bei Google gefunden werden kann. 

Texte, Fotos oder Symbole sowie ein Logo werden immer gebraucht, sowie eventuell Audios, Videos und anderer Content. Außerdem sind vielzählige Zusatzfunktionen möglich, die durch Plugins (kleine Softwaretools) eine Website erweitern können, zum Beispiel mit Funktionen wie:

  • Social-Media-Marketing
  • Job-Portal / Stellenbörse
  • (Meinungs-) Umfragen
  • Event- oder Dokumenten-Management
  • Online-Shop / Vertriebskanal
  • etc

Um all das brauchen Sie sich aber selbst nicht kümmern, wenn Sie mit tiefenschaerfe / Susanne Braun-Speck zusammenarbeiten!

Der Weg zu eigenen Website bzw. der Projekt-Ablauf sieht hier so aus:

  • kostenfreies Erstgespräch & Angebot

Referenzen sind toll, aber schlussendlich zählt die Persönlichkeit. Bei einem Erstgespräch lernen wir uns kennen und ich erfrage, wie der Ist-Zustand Ihrer bisherigen Website ist und was Sie sich wünschen. Daraufhin erhalten Sie ein schriftliches Angebot.

  • Konzeption

Welcher Stil spricht die Zielgruppe an? Wie soll die optische Wirkung sein? Welche Inhalte soll es geben und wie kann entsprechend die Struktur aussehen? Auf dem “kleinen Dienstweg” entwickeln wir gemeinsam oder ich für Sie ein kleines Konzept, oft – um Kosten zu sparen – wirklich nur Stichwortartig.

Dafür hat tiefenschaerfe / Susanne Braun-Speck ein ankreuzbares Formular entwickelt – das spart Zeit und damit Ihr Geld!

  • Daten liefern oder entwickeln

Bei Projektbeginn bekomme ich von Ihnen, was Sie liefern können. Z.B. ein Logo, Texte, Fotos, eventuelle Zugangsdaten zum Webprovider ODER ich erstelle all dies für Sie und melde Ihre Domain ggf auch bei einem Provider an. Text-Basis sind oft auch vorhandene Broschüren oder ähnliches.

  • Technische Umsetzung

Hierzu gehört die Installation der technischen Basis und der notwendigen Plugins. Als Web-Technik wird bei tiefenschaerfe / Susanne Braun-Speck immer das Content-Management-System ( CMS ) WordPress genutzt. Das und alle notwendigen Plugins, sowie ein Theme*1 werden installiert und eingerichtet. Hierbei wird auf Datenschutz-Richtlinien geachtet.

*1 – In WordPress wird das grundlegene Layout durch Themes festgelegt, wodurch individuelle Designs entwickelt werden können – weitestgehend ohne Programmierkenntnisse. Daher auch der Begriff Web-Design, abweichend von Web-Programmierung.

  • Layout, Struktur & Text

Jetzt wird es kreativ! Texte und Bilder, Videos, besondere technische Funktionen werden angepasst oder entwickelt, Layout und Struktur in die Inhalte gebracht. Hierbei geht tiefenschaerfe / Susanne Braun-Speck agil *2 vor.

*2 – Das Ziel agiler Entwicklung ist es, den Entwicklungsprozess nicht bürokratisch mit hohem Dokumentationsaufwand, sondern flexibel und schlank zu gestalten. Das heißt: Layout und Struktur entwickeln sich während der Arbeit und können immer wieder angepasst werden. Während der Web-Designer das macht, kann der Kunde sich – Sie – um sein Kerngeschäft kümmern. Zwischendurch werden Meinungen abgefragt, Vorschläge gemacht und sich abgestimmt.

  • Google Business Eintrag & Rechtstexte

Impressum und Datenschutzerklärung werden bei e-Recht24.de erstellt, sofern nicht anders gewünscht. Außerdem wird die Firma/Verein/Betrieb bei Google Business eingetragen – das, sowie das Anlegen von suchmaschinen-relevanten Keywords ist gut für SEO.

  • Überprüfung & Test, ggf Übersetzung

Nunmehr werden installierte Funktionen getestet, Korrekturgelesen, Änderungen durchgeführt und möglichweise Inhalte oder Struktur nochmal geändert. Ebenso wird ein Screentest gemacht – d.h. geprüft, wie die Website auf Smartphones aussieht (siehe Bild oben).

Nachdem die deutsche Version steht, werden – wenn gewünscht – mehrsprachige Webseiten erstellt. Oft wird eine englische Variante gewünscht.

  • Letzter Schliff & Abrechnung

In der Regel ist eine Website innerhalb von 2 Wochen fertig. Bei größeren oder sich zeitlich hinziehenden Projekten wird in Teilschritten von 14 Tagen abgerechnet. Fremdkosten wie zum Beispiel die Theme-Lizenz und ggf Kauf-Fotos sind darin separat aufgeführt.

Aufgrund der agilen Vorgehensweise kann eine Website ab 750 € realisiert werden.


Heißt es jetzt eigentlich Homepage, WebSITE, WebSEITE (engl. WebPAGE), InternetSEITE? Und was ist eine Landingpage?

  • WebSite ist der fachlich richtige Begriff für einen “Platz” im Internet, sprich für einen kompletten Internet-Auftritt, der sich hinter einer Domain (URL, Webadresse) verbirgt.
  • Eine Homepage ist eigentlich nur die Hauptseite einer gesamten Website, wird umgangssprachlich aber oft für den gesamten Web-Auftritt genutzt. Richtiger Weise ist die Homepage, die 1. Seite auf der Nutzer über die URL/Domain-Adresse landet.
  • Eine Landingpage ist eine einzelne speziell für Werbe-Maßnahmen entwickelte Seite.  Sie stellt ein bestimmtes Angebot, Produkt oder Dienstleistungen in den Mittelpunkt, welches direkt mit Kaufaufforderungen versehen ist.
  • Eine WebSEITE, WebPAGE oder Internet-Seite meinen das Selbe und sind wie einzelne Buchseiten zu verstehen, eben 1 Seite in einem Buch bzw. hier 1 Seite auf einer kompletten WebSite.

 

Einen letzten Kaffee wollte ich trinken, bevor ich mich ins Auto setze. Im Pressezentrum des OMR-Festivals in Hamburg, wo ich als Fachjournalist zutritt hatte. Vor der Tür wurde Frank Thelen gerade von XING interviewt. Ich blieb stehen; verstand nicht viel; im Grunde genommen nur die letzten Worte: „Mit Menschen, die auf dem SIE bestehen, rede ich nicht. Ich will geduzt werden. Immer und von jedem!“

Entsprechend sprach ich den Online-Marketing-Rockstar, Investor & TV-Star Frank Thelen mit Du an. Fragte, was ich tun müsse, um mit ihm einen Termin zu bekommen. „Nichts. Ich muss los.“ Ich weiß nicht mehr, was ich antwortete, auf jeden Fall sagte er dann: „Ok, du hast 30 Sekunden, um mir zu erklären, worum es geht.“

30 Sekunden? „Ich bin Webdesigner, etc und unter Anderem Coach der derzeit besten Online-Schülerzeitung Deutschlands. Online ist dein Metier … Klingt also passend. Was kann ich tun, damit wir ein Interview mit dir bekommen?“

„Ach so, du bist Presse?“ Hatte er mich für einen Fan gehalten? „Ich muss jetzt los. Schreib gerne eine E-Mail an … (nenne ich hier nicht …) und sende 6 Fragen. Dann beantworte ich die!“ Neugierde lag in seinem Blick, genauso wie Hektik. Ich sagte, okay mache ich, und er eilte davon.

Geblieben ist das Gefühl, für einen kurzen Moment in der Höhle der Löwen gewesen zu sein!

Mittlerweile (2018-04-28) sind die Fragen beantwortet und das Interview online auf der Schülerzeitung erKant.de zu lesen, sowie auf meiner Autoren-Seite su-enna.de

Spätestens seit der Bundestagswahl 2017 taucht der Begriff „Digitalisierung“ ständig in den Medien auf. Was früher auf dem Papier stand, steht nun in digitalisierten Daten; Maschinen, die von Hand bedient wurden, bedienen jetzt Computer; Arbeitsprozesse werden neu erfunden und zu digitalen Lösungen (weiter-) entwickelt.

Neue Geschäftsmodelle sind immer öfter rein digital.

Breitbandanschlüsse, sprich schnelle Internetverbindungen sind nur eine Sache. Firmen, Behörden, Schulen, etc selbst müssen sich und ihre Arbeitsweise teilweise neu erfinden. Ob nun…

Alles ist neu. Vieles lässt sich deutlich leichter und günstiger online abwickeln:

KMU verpassen Digitalsierung

Zitat-Auszug: “Die meisten KMU … realisieren nicht die Tragweite des Wandels für den eigenen Geschäftserfolg” Quelle: Haufe-Artikel


Doch manch eine Firma sitzt auf alten Strukturen fest und bleibt mittelfristig auf der Strecke.

Erfahren Sie an einem praktischen Beispiel was eine verpasste Digitalisierung bedeuten kann:

1996 entwickelte ich (Susanne Braun-Speck, Autorin dieses Artikels) eine ganz neue Geschäftsidee: Die Vermittlung von freiberuflichen IT-Projektmitarbeitern. Firmenname: jobhopper. Eine Weile spielte ich in der 1. Liga in Deutschland mit. Meine Firma hatte 9 Franchise-Niederlassungen.

Ich arbeitete viel, verdiente echt gutes Geld und hätte 1 von 3 deutschen Marktführern werden können. Hätte …

Die folgenden Fehler & Probleme machten meine Firma wieder zunichte:

  1. zu schnelles Wachstum ohne Investor (= zuwenig Personal als Knowhowträger)
  2. weltweite Wirtschaftschaftskrisen
  3. rechtliche Änderungen (Scheinselbständigengesetz)
  4. ein betrügerischer Mitarbeiter auf Geschäftsführungsebene
  5. sowie die fehlende Umstellung auf eine digitale Lösung!

Einige Fehler & Probleme hätte ich beeinflussen oder vermeiden können; andere nicht. Doch ich war jung, nicht dumm, aber zog mir nie externe Berater heran.

Was in jedem Fall hätte vermieden werden können? Punkt 5!

Jeder, der diese E-Mail liest, kennt wohl das Business-Networking-Portal XING, sowie LinkedIn, etc. Als ich meine alte Firma aufbaute, gab es die in der heutigen Form nicht. Ich will garnicht alle Details erzählen, aber Fakt ist:

Wir verpassten den digitalen Anschluss!

Nicht nur XING betreibt heutzutage mein altes Geschäftsmodell; auch die damaligen direkten Mitbewerber änderten das Geschäftsmodell so, dass es beinahe nur noch online abgewickelt wird.

Mir fehlten zum rechten Zeitpunkt:

  • die Idee dazu,
  • die Technik
  • die fachlich qualifizierten Mitarbeiter
  • und irgendwie auch der Wille

Daraus habe ich – als Chef – schmerzhaft erfahren müssen, was passiert, wenn nicht nach neuen Ideen und digitalen Lösungen gesucht wird. Externe Berater wären nicht betriebsblind gewesen und hätten gesehen, was ich selbst nicht sah …

UND: Sie hätten fehlendes Knowhow geliefert, neue Ideen und mehr!

  • Erfahrungen machen klug
  • Ideen erfinderisch
  • digitale Lösungen lassen Wünsche wahr werden …

tiefenschaerfe ist heute eine dieser Beratungs-Agenturen!

Im Kern bieten wir zwei Dinge an:

  • lösungsorientiertes Webdesign (siehe Referenzen)
  • Marketing-Beratung & Ideen-Findung (siehe Startseite)

Ziel ist in beiden Geschäftsbereichen:

Firmen & Betriebe für die digitale Zukunft fit zu machen & Chancen zu nutzen.


Auf Anfragen dazu freuen wir uns!

->  Kontakt

 

Einige Logos basieren auf konkreten Kundenwünschen; die meisten aber sind unser Werk.

alte Logo-Version

ganz Neues o. nach Relaunch

 

 

Die Lübecker Nachrichten gab am 24.9.17 diesen Bericht (Foto) heraus.

Auszug daraus (Quelle; LN, Foto im Artikel: M. Thormählen):

Der City-Shop könnte als gemeinsames Werbeportal für Einzelhändler und andere Unternehmer in Reinfeld dienen. Dabei würden Online- und Offline-Werbung verbunden. Es könnte einen Lieferservice geben, der besonders gut für Senioren sei, die weder Auto fahren noch gut gehen könnten. Einzelhändler, so Susanne Braun-Speck weiter, könnten eine bessere Werbung für Rabattaktionen machen und ihre regionalen Produkte stärker vermarkten: „Wenn Reinfeld sich als moderne Handelsstadt präsentiert, dann werden damit auch neue Händler und Investoren angelockt. Das hilft dann allen hier.“

Ausgangsbasis dafür war die folgende Presse-Info von tiefenschaerfe / Susanne Braun-Speck:

Ideen zur Stärkung des Einzelhandels & Belebung der Stadt

(Autor: Susanne Braun-Speck) Die Innenstadt stirbt aus; Geschäfte schließen und es wird händeringend nach Ideen für eine Stadtbelebung gesucht – diese Aussage trifft auf viele Städte in ganz Deutschland zu. Reinfeld trifft dies ganz besonders, da die „Boomtown an der Autobahn“ der derzeitige Einkaufsmagnet ist. Laut Marktforscher gibt es nur einen Weg aus der Misere.

Omnichannel-Handel bzw. Multi-Channel-Markting sowie Erlebnismarketing. Das bedeutet, das insbesondere der stationäre Einzelhandelt mit dem Online-Geschäft verzahnt werden muss. Zum Beispiel durch die Möglichkeit, Waren online zu reservieren oder die bestellten Artikel in der Filiale abzuholen.

Was bringt sowas dem lokalen Laden in der Stadt?

„Das ist meine einzige Chance zu überleben!“ antwortete Walter Brandts vom Laden „Aroma“ als Susanne Braun-Speck ihn im Juni 2017 fragte, was er von Online-Handel hält. Seit mehr als 6 Jahren verkauft er seine Ware im Laden und Online. Der Verkauf über Amazon wurde nach kurzer Zeit wieder eingestellt, aber den Ebay-Shop unterhält „Aroma“ schon lange – erfolgreich. Walter Brandts schätzt, dass er und seine Frau 70% Umsatz im Laden machen und 30% durch den Online-Handel.

Ohne Online-Shops geht es nicht mehr.

Walter Brandts wird jetzt zusammen mit seiner Frau überlegen, ob er den Cityshop-Reinfeld nutzt, denn: Dort gibt es deutlich geringere Gebühren als bei ebay, Kooperationen mit Kollegen und die Möglichkeit, der Abholung der Ware mit Barzahlung durch die Kunden vor Ort. In dem Fall entfällt jegliche Gebühr! Und Support und gemeinsames Marketing gibt es zudem!

Während des Gespräches hat Susanne Braun-Speck die Gerüche von Tee und Anderem in der Nase. Einig sind sich die Gesprächspartner, dass das Ansprechen der Sinne – wie den Geruchssinn – nur vor Ort im Laden stattfinden kann und viele Menschen nicht missen möchten. Genauso wie den persönlichen Kontakt vor Ort – von Mensch zu Mensch. Doch ohne Online-Handel geht es nicht mehr.

In Zukunft werden Läden immer kleiner und zu Abhol-Stationen.

Damit der Schritt in die Einkaufswelt der Zukunft gelingt, muss ein Trend unbedingt bedient werden: Der Wunsch nach Waren-Lieferung nachhause, vor die Tür der Kunden. Auch dafür hatte Braun-Speck schon im Juni die spontane Idee und fand ebenso den dazu notwendigen Partner. Dieser Teil des Konzeptes wird aber aus Wettbewerbsgründen so lange wie möglich geheimgehalten.

Mitmachen beim Cityshop u/o der Innenstadtbelegung ->

So oder so steht jetzt erst die Mammut-Aufgabe an.

„Das Konzept steht; die Technik sprich das Shop-System ist fertig und nutzbar. Aber nun müssen die ganzen Händler informiert und überzeugt werden. Das ist nicht so einfach und kostet viel Zeit!“ Zuviel Zeit, die die gebürtige Reinfelderin nicht auch noch probono leisten kann. Nach der Überzeugungsarbeit muss eine Schulung stattfinden. Grundsätzlich ist die Nutzung vom Cityshop-Reinfeld.de genauso schwer beziehungsweise leicht, wie die Nutzung von ebay. Das dürfte hinzubekommen sein.

Reinfelder auf allen Ebenen – privat wie geschäftlich – sind einbezogen.

Auf breiter Ebene wurde und wird das Online-Shop-Konzept, sowie diverse angrenzende kleine und große Ideen für die Innenstadtbelebung bereits diskutiert. „Am 4. Juli saßen wir erst mit sieben Leuten im kleinen Kreis im Bürgermeisterbüro zuammenen. Beim zweiten Termin am 17.7. waren wir um die 20 Teilnehmer“, berichtet Braun-Speck, die zusammen mit Heiko Gerstmann zu diesem Treffen eingeladen hatte. Gekommen waren einige Einzelhändler, Politiker und auch Privatpersonen.

Vor allem die Vertreter der WIR (Wähler-Initiative-Reinfeld) zeigten sich begeistert. Walter Engel konnte von einem ähnlichen – erfolgreichen – Projekt aus Wupperthal berichten. Auch bei den anderen Fraktionen stieß die Cityshop-Idee auf Fürsprecher. Die derzeitige genaue Haltung der Parteien in der Summe ist Braun-Speck aber nicht bekannt. Ihr rennt die Zeit davon, mit jedem Einzelnen sprechen ist im Grunde genommen nicht möglich, wenn das nebenruflich geschehen muss.

Eigentlich müsste ein Stadtmarketing-Manager all die Themen in die Hand nehmen.

Klar würde Braun-Speck dies gerne tun – sie hat das Knowhow und die Berufserfahrungen dazu, sowie die persönliche Bindung an ihre Heimatstadt. Aber unklar ist, woher dafür Mittel kommen könnten. Eine Gelegenheit ist vielleicht das Fördermittelprogram „Land.Digital“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), wo Braun-Speck als Vertreter der unverbindlichen Reinfelder Interessen- und Standort-Gemeinschaft (die Teilnehmer der zuvorgenannten Termine) eine Bewerbung eingereicht hat. Welches Konzept beim BMEL ins Rennen kommt, entscheidet sich aber erst zum Ende des Jahres.

Im Moment ist übrigens auch noch nicht klar, inwiefern sich der Handelsverein einbringen wird. „Die jüngeren Mitglieder sehen die riesen Chancen des Cityshop-Reinfeld.de, also des Online-Zusatzgeschäftes, und der anderen Ideen. Bei anderen habe ich das Gefühl, dass sie nicht erkennen, was das für den Handel bedeuteten kann.“ Immerheit verändert sich die Zeit. Ohne das Internet geht doch heutzutage nichts mehr.

Julia Lüth, auch HVR-Mitglied, beschreitet mit ihrem Lieblingsladen mutig junge Trends im Handel.

Sie ist nicht nur die erste Test-Händlerin des Cityshop-Reinfelds, sondern hat auch eine andere Idee umgesetzt: die hellen Regale in ihrem Laden am Kreisverkehr vorm Bahnhof sind mit dekorativen Artikeln, Kinderbekleidung und Geschenkwaren gefüllt: In den Mietfächern des Lieblingsladen in Reinfeld am Kreisverkehr bieten auch Kreative & Künstler aus der Umgebung ihre Einzelstücke an. Eine schöne Idee für Kunden, die gerne Neues entdecken und sich überraschen lassen. Siehe gesonderter Bericht.

Doch auch hier geht mehr!

Erlebnismarketing ist ein Lieblingswort von Susanne Braun-Speck, die vollen Ideen steckt.

Mehr als Ideen liefern, die Basis schaffen und Dienste anbieten, kann sie allerdings nicht. Nutzen müssen die möglichen Teilnehmer sie schon selber. Gemeinsam soll so schnell wie möglich u.a. ein Einführungs- und Schulungstermin gefunden werden. Aus Zeitgründen ist die Kommunikation per E-Mail unbedingt notwendig.

Mitmachen beim Cityshop u/o der Innenstadtbelegung ->

Am 15. Juli gab es ein Benefiz-Turnier auf dem Reinfelder Golfplatz. Es war ein reines Damen-Turnier. Diese erspielten einen Geldbetrag von 450 EUR, der an den Verein sii-kids & -talents e.V. ging, aber überwiegend für die Schülerzeitung “erkant.de” verwendet werden wird. Vorstand des Vereins und Coach der Schülerzeitung ist Susanne Braun-Speck = Chefin von tiefenschaerfe.

Das Turnier begann morgens um 11 Uhr. Währenddessen die Damen 9-Löcher spielten (Scramble 9- Loch) konnten einige der erkant-Redakteure und sii-kids-Mitglieder sowie Coach Marco Buske, Vereinsvorstand Susanne Braun-Speck und einige Eltern das Golfspielen ausprobierten. Unter der Leitung von Christian Loose und Kay Gladigau übten sie den Abschlag sowie das Putten. Abschließend gab es ein kleines Put-Turnier, wobei jeweils Sieger bei den Erwachsenen und Kindern hervorgingen.

Im Anschluss wurde groß aufgetischt und Geschenke verteilt.

Alle anwesenden Schüler bekamen vom Golf-Club einen Selfie-Stick geschenkt; die Damen erhielten eine Rose von sii-kids und das extra aufgebaute Bufett genossen alle. Susanne Braun-Speck hielt eine kurze Dankesrede an die Organisatorin:

Claudia Rathje vom Golf-Club hatte all das organisiert.

Sie schrieb nachträglich: „Die Golf-Damen waren ebenfalls sehr angetan von dem Verein und zeigten großes Interesse an der Arbeit des Vereins-Vorstand, was man an den vielen Fragen erkennen konnte. Viele haben mich in den Tagen danach noch angesprochen und waren begeistert von dem Turnier und dem Rahmenprogramm sowie der Auswahl des begünstigten Vereins. Ich denke, dass unsere Spende bei Euch besonders gut angelegt ist.

Der Verein sii-kids & -talents unterstützt seit dem ersten Tag die Schülerzeitung und möchte die Einnahmen aus dem Golf-Turnier ebenfalls größtenteils für die Redaktion von erkant.de ausgeben. Vielleicht machen die Redaktions-Mitglieder damit eine Anschaffung für das zukünftige Redaktionsbüro oder einen Ausflug?


Einladung zum Schnupper-Golf-Turnier am 19.8.:

Am Samstag, 19.08.17 um 10 Uhr ist das nächste Schnupper-Golf-Turnier geplant (zum Üben um 9.30 Uhr da sein; Wasser und Snack besser mitbringen). Es geht über 9-Loch. Ein Interessent/Anfägner und ein erfahrener Golfer bilden jeweils ein Team. Der erfahrene Golfer ist für die Schläge vom Abschlag und Fairway zuständig, der Interessent/Anfänger für das Putten (Bild links). Anschließend gibt es einen kleinen Imbiss.

Hierbei kann mal so richtig Golfluft geschnuppert werden. Anmeldung per E-Mail an: gcreinfeld@gmx.de

Das dritte Mal in folge, organisiert Susanne Braun-Speck / tiefenschaerfe, federführend den Reinfelder Fotowettbewerb, unterstützt von anderen Unternehmern aus der Gemeinde.

Unser Plakat dazu:

Mit dem Agentur-Namen “ tiefenschaerfe “  assoziieren wir den tieferen Sinn sowie den Weitblick, der mit unseren Dienstleistungen, dem Web-Design und der Marketing-Beratung, verbunden ist.

Eigentlich ist es aber ein Begriff aus der Fotografie.

Die Veränderung der Schärfentiefe bzw. Tiefenschärfe während des Fotografierens ist ein wichtiges Gestaltungsmittel mit erheblicher Auswirkung aufs Bild! Sie bezeichnet den scharfgestellten Bildbereich, der durch die Blendenöffnung, das Objektiv und die Entfernung beeinflusst wird.

Ein Foto mit geringer Tiefenschäerfe (Blende 1,4 z.B.) stellt die Person oder Gegenstand in den Vordergrund – so wie auf dem Foto oben. Die Kinder sind deutlich und scharf, der Hintergrund ist verschwommen. Dadurch bekommt dieses Foto eine ganz besondere Anmut (auch „Film-Look“ genannt)!

Welche Form ist richtig? Laut Wikipedia (Quelle) werden umgangssprachlich beide Begriffe – Tiefenschärfe und Schärfentiefe – synonym verwendet. Auch aus sprachwissenschaftlicher Sicht – in Deutschland – haben beide Begriffe dieselbe Bedeutung. In dem Programm “Adobe Photoshop” beispielsweise wird aber nur der Begriff “Tiefenschärfe” verwendet.

So oder so meinen Beide das Gleiche. Sie bestehen aus den Worten “Tiefen” und “Schärfe”.

Zusammengesetzte Substantive?

Seit die Begriffe im späten neunzehnten Jahrhundert zum ersten Mal auftraten, war Tiefenschärfe häufiger verwendet worden und soll eigentlich der fachlich richtige Begriff sein (laut DIN-Norm 19040 von 1979 – darin geht es um Begriffe der Photographie & Stereoskopie).

Erst durch Diskussionen in Fachkreisen wurde immer häufiger der Begriff “Schärfentiefe” verwendet.

Grund ist die Frage, WIE zusammengesetzte Substantive (Nominalkomposita) im Deutschen funktionieren – was steht bei einem zusammengesetzten Wort vorne? Der wichtigere Hauptbegriff oder nicht? Und was ist hier im Zusammenhang wichtiger? Der Wortbestandteil “Tiefen” oder “Schärfe?

Beim Fotografieren geht es darum, dass die Tiefen (die weit entfernten Bildbestandteile) entweder scharf oder unscharf sind.

Also halten wir den ursprünglichen Begriff “Tiefenschärfe” für richtig.

Damit die Tiefen, wie auf dem Bild hier, unscharf werden, müssen zwei Dinge getan werden:

  1. Hohe Distanz: Der Fotograf sollte weit entfernt stehen und mit Teleobjektiv fotografieren. Bei o.g. Bild stand die Fotografin (Susanne Braun-Speck) so weit weg von den Kindern, dass die garnicht merkten, dass sie fotografiert wurden.
    • Dagegen würde mit einem Weitwinkel-Objektiv mit kurzer Brennweite eine große Schärfentiefe (alles gleich scharf) erreicht werden.
  2. Kamera-Einstellungen: Das Objektiv muss eine hohe Brennweite haben bzw. eine große Blenden-Öffnung. Bei den heutigen Kameras spielt das aber kaum noch eine Rolle. Auf Smartphones und digitalen Kameras gibt es dafür z.B. die Einstellung “Portrait“.

Grundsätzlich kann ein Fotograf aber davon ausgehen, dass er mit Spiegelreflex-, Mitttelformat- oder Großbild-Kameras deutlich bessere Fotos mit geringer Tiefenschärfe gestalten kann, da Kleinbildformat- und Smartphone-Kameras eher dazu neigen, das gesamte Bild – von vorne bis hinten – gleichscharf zu stellen.

Weitere Informationen:

  • Wer mehr über diese Foto-Technik erfahren will, liest auf Wikipedia weiter.
  • Wer Webdesign oder Marketing-Beratung braucht, informiert sich auf dieser Website weiter.*

Als WebDesignerin und Hobby-Handwerkerin habe ich (Susanne Braun-Speck von tiefenschaerfe.de) die Website von Kniff & Pfiff für Telse Ingwersen technisch und optisch verjüngt – bei diesen Bildmotiven und Objekten wuchs meine Begeisterung mit jedem Moment der Arbeit!

Vielleicht lassen Sie sich auch inspirieren? Hier werden Wohnträume wahr!

Vor dem Design der neuen Website führten wir ein Marketing-Coaching-Gespräch, in dem wir Kommunikations-Maßnahmen diskutierten und entwarfen.

Festgehalten wurden die Ergebnisse in einem stichwortartigen Grob-Konzept, das nun der Leitfaden für weitere Marketing-Maßnahmen ist.

Darin werden Zielgruppe und Corporate Design grob skizziert sowie die Positionierung der Inhaberin. Zudem eine Reihe von Werbe-Ideen im On- und Offline-Bereich beschrieben – diese können überwiegend in Eigenregie durchgeführt werden.

Alles drin und dran – diese Website …

  • ist teils in moderner Kachelform angelegt (Bilder)
  • zeigt Werkstücke als Arbeitsbeispiele
  • ist responsive und mobilfähig
  • auf einem CMS aufgebaut und damit inhaltlich jederzeit änder- und erweiterbar
  • einen Webblog mit Informationen für Kunden
  • einen ansprechenden Footer
  • Kontaktformular & eine Google-Map
  • Social-Media-Funktionen
  • Suchmaschinenoptimierungs-Basics
  • Impressum, Datenschutzerklärung
  • usw.

Suchen Sie auch eine Webdesign-Agentur mit Marketing-Knowhow?

Susanne Braun-Speck & Kollegen arbeiten gerne für KMU aus der Region (Reinfeld, Bad Oldesloe, Lübeck, Ahrensburg, Großhansdorf, Bargteheide). Vereinbaren Sie gerne einen unverbindlichen Termin mit uns -> E-Mail schreiben

Online, offline? Marketing im Real-Life und Social Media-Umfeld

Was ist Social Media Marketing (Kurz: SMM) und wo hat es im Marketing-Mix eingegliedert zu werden? Keine Ahnung? Kein Wunder. Denn die Definitionen und Aussagen darüber driften auseinander. (@ Autor: Susanne Braun-Speck, 2013)

Fangen wir übergeordnet an: Marketing ist die bewußte Orientierung des Unternehmens an den Bedürfnissen des Ziel- (Absatz-) marktes! Um das erste Missverständnis auszuräumen: Werbung ist nicht gleich Marketing, sondern ein Teil davon; eins von mehreren Marketingsinstrumenten.

Die klassischen 4 Marketinginstrumente sind die nach Meffert*

Einige ergänzen den Marketingmix durch Personalpolitik und Standortpolitik. Diese „neuen“ Marketinginstrumente sind insbesondere in Sachen „Personalmarketing“ wegen Fachkräftemangel, etc wichtig.

WO nun ist Social Media Marketing anzusiedeln? Ist es ebenfalls ein Marketinginstrument? Oder nur ein Teil der Kommunikationspolitik? Vielleicht nur ein

Alles nur Begrifflichkeiten? Oder versteckt sich dahinter eine Logik?

Soziale Medien sind (meines Erachtens) digitale Internet-Plattformen, wie z.B. XING, Facebook, Linkedin, etc. Sie bieten ihren Mitgliedern zahlreiche Möglichkeiten, um Informationen zu teilen und zusammen zu wirken. Kommunikation und Vernetzung stehen im Vordergrund.

Die sozialen Medien können als digitale „Werbeträger“ verstanden werden. Werbeträger sind Medien zur Übertragung von Werbebotschaften. Im Real-Life (wirklichen Leben) sind das z.B. prominente Personen, Zeitungen, Verpackungen und vieles mehr).

Social Media Marketing (SMM) beschreibt die Nutzung dieser Plattformen für Marketingzwecke auf Online-Ebene. Es ist eine KommunikationsSTARKE, GÜNSTIGE und auf die MASSE ausgerichtete Form des Marketings in der virtuellen Welt.

 Ist SMM nun also ein Marketing- ODER Kommunikations-Instrument? Oder ist völlig davon gelöst zu betrachten?

Vielfach nutzen Unternehmen „Social Media“ nach wie vor lediglich als Instrument der Kommunikationspolitik. Für:

  • Verkaufsförderung (Promotion)
  • PR / Öffentlichkeitsarbeit
  • Klassische Werbung
  • Events/Messen/Ausstellungen
  • Direktmarketing
  • Sponsoring

Social Media Plattformen sind in der Kommunikations-Politik vor allem deshalb attraktiv, weil sie einen direkten Dialog mit der Zielgruppe, Meinungsbildnern u.a. Stakeholdern (Marktteilnehmern) ermöglichen. Unternehmen können u.a. in Echtzeit sehen, wie bestimmte Botschaften, Aktivitäten oder Produkte von den Nutzern wahrgenommen werden, und können diese ggf optimieren. Die Reaktion auf Wünsche und Bedürfnisse – die Anpassung aller Marketingmaßnahmen auf diese Erkenntnisse – ermöglicht somit eine nachhaltige Steigerung der Kundenbindung. Und vieles mehr.

Tatsächlich können (und sollten) Social Media Maßnahmen aber auch für andere Marketinginstrumente genutzt werden:

Produkt- und Servicepolitik (z.B. zwecks Innovationsentwicklung, Bewertungen)

  • Preispolitik (z.B. zwecks Marktbeobachtung, Preisanpassung, etc.)
  • Distributionspolitik (als direkter Absatzweg, Bestellsystem, CRM-Tool)
  • Personalpolitik (z.B. Mitarbeiter finden, positives Arbeitgeberimage aufbauen)
  • Standortpolitik (z.B. zwecks Imagepflege)

Was können Social Media Maßnahmen, was andere Werbeträger nicht können?

  • Zielgruppe dort abholen, wo sie steht
  • Kontextorientiert und offen kommunizieren
  • Synergien nutzen
  • Dramaturgien aufbauen
  • Multi Touchpoinst aufbauen
  • Reputation online und offline pflegen
  • Goodwill / Fürsprecher gewinnen
  • Vertrauen aufbauen
  • “Geschichten erzählen” (Word of Mouth)
  • etc

Ziele – Was Werbetreibenden durch Social Media Maßnahmen erreichen können:

  • Bekanntheitsgrad erhöhen
  • Kommunikation erweitern
  • Umsatz steigern / höherer Marktanteil
  • Erreichbar / Auffindbar sein im www
  • Optimierung der Produkt-und Servicequalität
  • Stärkung des Markenswertes / Imagesteigerung
  • Werbemaßnahme mit geringen Kosten
  • Mitarbeiter finden und binden
  • uvm

Aha – und was ist jetzt Social Media Marketing???? Wo ist der Begriff einzuordnen?

Ist SMM ein Marketing- oder Kommunikations-Instrument ODER garkein Instrument sondern nur ein -Medium oder -Kanal? Social Media Marketing führt irgendwie ein Eigenleben und ist NICHT ausreichend differenziert! Mir persönlich fehlt 1 Satz, der Social Media Marketing so definiert, dass er jedem Bürger dieses Landes verständlich ist – auch Branchenfremden.

Also definiere ich (Susanne Braun-Speck/tiefenschaerfe) jetzt mal so:

 „Social Media Marketing betreibt u.a. Kommunikationspoltik in der virtuellen Welt des Internets (online), ergänzend zu Marketingmaßnahmen in der wirklichen Welt (offline).“

Andere Definitionen von SMM:

  • http://www.uni-bamberg.de: „Unter Social Media Marketing wird generell die die zielgerichtete und marktorientierte Nutzung sozialer Medien verstanden. Dabei sollte zwischen aktivem und passivem Social Media Marketing differenziert werden.“
  • www.Wikipedia.org: „Social Media Marketing (SMM) beschreibt die strategische und operative, bzw. aktive und passive Nutzung sozialer Medien für Marketingzwecke, wobei prinzipiell alle Instrumente des 4P-Marketing-Mixes berücksichtigt werden können. Mit dieser neuen Form des Online-Marketing wird versucht, die Branding– und Marketingkommunikations-Ziele von Unternehmen durch die Beteiligung in verschiedenen Social Media-Angeboten zu erreichen.“

Wie sieht es mit der Messbarkeit des Erfolgs von Social Media Marketing aus?

Albert Einstein ( *14.03.1879-†18.04.1955, Physiker) sagte einst:

“Nicht alles was man zählen kann, zählt auch und nicht alles was zählt, kann man zählen.”

Gedankliche Überleitung: Der ROI durch SMM-Maßnahmen ist nicht unbedingt in Zahlen, z.B. Umsatzzahlen, messbar. Vielmehr stehen immateriellen Werte im Vordergrund:

  • größere Aufmerksamkeit für das Unternehmen, deren Produkte, etc
  • neue Kooperationen und Partnerschaften
  • mehr qualifizierte Kontakte (leads) (potentielle Kunden, Meinungsbildner, etc
  • reduzierte Marketing-Kosten

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Buch-Empfehlung: Social Media Handbuch der Hochschule f. angew. Wissenschaften Hamburg:

* Heribert Meffert (* 11. Mai 1937 in Oberlahnstein) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, bekannt insbesondere für das Marketing.