Dabei ist es doch so schön hier! (Foto: Nautilus Hausboote)

Dabei ist es doch so schön hier! (Foto: Nautilus Hausboote)

Das Landleben ist langweilig?! 80 Prozent der Befragten einer Studie*1 gaben an, am Leben in der Stadt besonders die Vielfalt und Abwechslung zu schätzen – genau das wünschen sich auch (Tages-) Touristen und Arbeitskräfte …

Sie zieht es in die Großstädte, weil es dort eine bessere Infrastruktur, höher bezahlte Jobs, mehr Ärzte, längere Kinderbetreuung, bessere Schulen, Theater und Kino sowie kürzere Wege gibt.

Das ist ein Problem ländlicher Räume; hiesiger Betriebe und (Tages-) Tourismus!

project-story(s): why people work with us (tiefenschaerfe):

analyse-grünOft mangelt es an qualitativ hochwertigen und abwechslungsreichen Angeboten. Die Gründe dafür sind vielseitig: Geldmangel, Platz- und Genehmigungsprobleme oder fehlender Innovationswille und Tatendrang?

Welcher Tagestourist will beispielsweise das 7. Stadtfest der Saison? Überall gibt es Essen, Trinken, Musik, lange Sitzbänke und Hüpfburgen für Kinder. Für die Kleinsten immer wieder spannend – aber was machen Kids, die <10 Jahre sind? Langweilig. Sie sagen es immerzu: „Langweilig“ – und versauen den Eltern mit ihrem Genörgel das Wochenende oder sogar den heiß ersehnten Urlaub!

Langeweile ich ein Graus! Händler, Höfe, Feriengebiete und Ausflugsorte müssen sich Neues einfallen lassen!

Die Lösung? Standort-Marketing mit einem Feuerwerk an Ideen für die Region!

beratung_grün1996 hatte Susanne Braun-Speck (tiefenschaerfe-Geschäftsführerin) z.B. die Idee, an Urlaubsorten Sport- und andere Freizeitmöglichkeiten für Touristen anzubieten. Ihr Konzept fand großen Zuspruch bei einigen Gemeinden an der Ostsee – die hatten damals nur kein Geld dafür.

Doch die Idee war ins Gespräch gebracht und entwickelte sich zu einem Trend!

Heutzutage gibt es kaum Urlaubsorte ohne solche Angebote!

Aktuell: Zuletzt (2015) haben wir  in einem Team Freizeit-Ideen für einen Ort entworfen!

  • außerdem entwickelten wir eine Webplattform,
  • starteten eine Bürger-Online-Umfrage, welche bei Facebook und durch
  • Presseberichte in Tageszeitungen bekannt gemacht wurde,
  • veranstalteten einen Fotowettbewerb (mit ortsansässigen Betrieben)
  • legten eine Geocach-Route an, wodurch mehr Tagestouristen kommen
  • und einiges Andere.

Ergebnis -> Imagesteigerung und neue Ausflugsangebote

erfolgViele der entwickelten Ideen (rund um Freizeitangeboten für Kinder, Gastronomie, etc) sind veröffentlicht und regen Andere zum Realisieren an – zwei laufen ab Mitte 2016 aktiv an (befinden sich in Vorbereitung/Bau). Einige besondere Ideen aber werden geheimgehalten und warten auf Investoren.

Schlussendlich wirken die Bürger über die Webplattform und in Projekten gemeinsam – die Identität mit dem Ort wird gestärkt.

Das Image ist jetzt schon gestiegen und der Ort so interessanter geworden – für Einheimische wie für Tagestouristen (Radfahrer, Wanderer, Geocacher, Mobilisten). Ob die Bettenzahlen steigen, werden wir mittelfristig sehen …

Sie suchen auch Standort-Ideen? [su_button url=”mailto:kontakt@tiefenschaerfe.de” target=”blank” style=”soft” background=”#b5d452″ color=”#fff” size=”4″ icon=”icon: envelope-o” icon_color=”#fff” text_shadow=”0px 0px 0px #fff” onclick=”mailto:kontakt@tiefenschaerfe.de”]Schreiben Sie uns![/su_button] [wp-svg-icons icon=”quill” wrap=”i”]

 

pr-bericht-LN-2015-01-14*1 Quelle: statista.com

Definition von Standortmarketing:

(Quelle: Wikipedia.org)

Standortmarketing ist der Oberbegriff über die in der Literatur und Praxis vielfach undefiniert verwendeten Begriffe Straßen-, Stadtteil-, City- (Innenstadt-) und Regionalmarketing, die je nach geographischer Abgrenzung verwendet werden.

Standortmarketing ist die Ausrichtung einer Stadt oder Region – als Standortanbieter – an regionale, nationale und internationale Standort-Märkte. Ziel ist die Beeinflussung der Standortentscheidungen von Unternehmen.

Dabei richtet sich das Marketing auf die Sicherung bestehender Betriebsstätten sowie die Gewinnung von neuen ansiedlungswilligen Unternehmen. Standortmarketing umfasst neben der Beschaffung und Vermarktung von Grundstücken auch die Beeinflussung von Stadtentwicklung, der Infrastruktur, des Verkehrs und der Umwelt, um im Rahmen einer Produktpolitik die Standortbedingungen der Stadt für die Zielgruppe Unternehmen attraktiver zu gestalten.

Darüber hinaus möchten die Betreiber des Standortmarketings mehr Bekanntheit und ein besseres Image bei der primären Zielgruppe Unternehmen erreichen sowie bei Touristen, Investoren, qualifizierte Arbeitskräfte, Familien werben und zusätzliche Kaufkraft an den Standort bringen.

Standortmarketing als Aufgabe

Standortmarketing ist die zentrale Aufgabe im Wettbewerb der Standorte, warum es auch 90 % der deutschen Standorte betreiben. Doch das Marketing weist zwischen diesen Standorten im Umfang und in der Anwendung der Instrumente (Marketing-Mix) sowie letztendlich auch in der praktischen Professionalität große Unterschiede auf.

Standortmarketing-Prozess

Basis jedes guten Marketings, so auch für Standorte, ist ein Planungsprozess. Er umfasst die Schritte Marktforschung, Ziel- und Strategieformulierung, Gestaltung des Marketing-Mix (4 Ps: Produktpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik und Distributionspolitik), operative Umsetzung und Kontrolle.

Bei der Suche nach aktuellen Preisen der deutschen Post für den Druck und den Versand von Werbebriefen und -postkarten, haben wir erfahren, dass das Produkt der Deutschen Bundespost “Info-Post” früher auch “Info-Brief” ab Januar 2016 “Dialog-Post” heißt.

Neu daran ist ein Tarif, der auch für kleine Firmen interessant ist:

500 Sendungen

DIALOGPOST EASY

bundesweit, nur werbliche Inhalte,

zu 0,38 € pro Brief (Preise)

Vorher mussten mindestens 250 Briefe in einem PLZ-Bereich beliefert werden, was für manch eine Branche mit einer speziellen, eher kleinen Zielgruppe oft sinnlos und/oder zu teuer war.

Zur DIALOGPOST mit werblichen Inhalten zählen (Quelle: post.de):

  • Angebote, die zum Ziel haben, Kunden zum Kauf oder zur Nutzung von Produkten und Dienstleistungen zu motivieren; Beifügung von Gratisproben, -mustern und -werbeartikeln möglich
  • Imagewerbung, Parteienwerbung
  • Einladungen zur Teilnahme an Veranstaltungen wie z. B. Tag der offenen Tür, Stadtfeste, Verkaufspräsentationen (verkäuferischer Anteil muss überwiegen)
  • Mitteilungen im Rahmen von Bonusprogrammen in Verbindung mit Angeboten
  • Einladungen zur Teilnahme an Gewinnspielen
  • Kundenmagazine
  • Spendenaufrufe

Keinen Plan? Dann machen wir das gerne für Sie! Kontakt.

Das Internet ist toll. Es gibt keine Information, kein Produkt, keine Dienstleistung, die dort nicht zu finden ist! Aber oft gibt es zuviel davon. Und Langweiliges. Umständliches. Vieles, was Besucher garnicht wissen wollen. Oder Seiten, auf denen einfach eine Telefonnummer gesucht (z.B. von Arztpraxen) – und schwer gefunden werden. Ja, und garnicht so selten ist das Design so Nichtssagend, dass das Interesse gleich wieder verraucht und Besucher direkt wieder gehen …

Startseiten zum Verlieben durch bewegte Bilder

slider-landshop

Der Eindruck, der an der “Tür” entsteht, entscheidet darüber, ob Besucher sie öffnen. Sofern kein besonderes Bedürfnis besteht (z.B. weil dringend eine Arztpraxis-Rufnr gebraucht wird …), geht der Besucher wieder, wenn die “Tür” eher ausladend oder überfrachtet wirkt.

Ist die “Tür” dahingehend schön, farbig, übersichtlich und interessant, öffne ich sie und gehe hinein. So ist das auch im Internet, vor allem auf Firmen-Webseiten, Corporate-Blogs und Online-Shops.

In der Werbung allgemein, insbesondere auf Webseiten gilt:

slider-bines-schatzinselBilder sagen mehr als Worte.

Bewegte Bild-Elemente noch viel mehr: Slider. Slider sind “gleitende” Bilder, die mit Text überlagert werden können. Sie sind schön und sagen alles. Kurz. Knapp. Präszise.

 

_slider-reinfeld-aktiv

Der Sinn, der Zusammenhang von Text UND Bild, ist das Wichtigste!

Ein “gutes Gefühl” für Grafik und Text hat der klassische (Web-, Shop-) Programmierer in der Regel nicht. Als Informatiker denkt er logisch und strukturiert.

Für das Aushängeschild “Slider” wird ein kreatives Konzept gebraucht!

Was auf der folgenden Grafik kompliziert aussieht, ist beim kreativen Schritt-für-Schritt-Vorgehen garnicht so wild. Die Methoden sind a) Mindmapping  und b) ein Web-Konzept nach der POST-Methode, die ansonsten bei Social-Media-Planungen eingesetzt wird.

POST-Methode_mindmapNach der Konzeption erfolgt die gestalterische und technische Umsetzung.

So eine Beratund können Sie brauchen? Dann kontakten Sie uns! eMail: kontakt@tiefenschaerfe.de

Content ist indirekte Werbung in journalistischer Form und nutzbar für SEO, PR- & Social-Media-Maßnahmen. Er besteht aus qualitativ-hochwertigen Inhalten auf Web-Portalen, in informierender oder unterhaltsamer Form.

Ziele sind z.B.:

  • Kunden-Bindung
  • Steigerung des Images und/oder Bekanntheit
  • Umsatzsteigerung
  • Mitarbeiter-Gewinnung
  • etc

Content Marketing orientiert sich in der Ansprache und der Thematik an Fachpresse-, Beratungs- und Unterhaltungspublikationen. Seine Ziele erreicht das Content Marketing, indem es den Inhaltsproduzenten als Experten, Berater und Entertainer profiliert, der Kompetenzen, Know-how und Wertversprechen durch den Inhalt demonstriert, statt sie nur zu behaupten.

Formate im Sinne des Content Marketings können z. B. Texte, Bilder, Videos, Podcasts oder (Info-) Grafiken sein.

Content-Marketing-Inhalte werden auf

  • Unternehmenswebsites publiziert, eigenen Blogs,
  • auf Social-Media-Plattformen wie Twitter, Facebook oder Google+,
  • auf Plattformen für nutzererzeugte Inhalte wie YouTube oder Flickr
  • oder über klassische Public Relations und Online-PR.

Weitere Publikationsformen sind E-Books, White Papers, (Online)-Präsentationen, Newsletter und Microsites (Mini-Website/Blog mit Fachthema oder als Aktionsseite), zum Beispiel auf Basis einer Zusammenarbeit mit redaktionellen Angeboten.

Zentrale Aufgabe des Personalmarketings (auch: “Employer Branding”) ist es, die Voraussetzungen zur langfristigen Fachkräfte-Sicherung für ein Unternehmen, einen Standort, etc zu schaffen.

Personalmarketing-Maßnahmen dienen a) dem Binden von vorhandenen Mitarbeitern und b) dem Finden von neuen Mitarbeitern. Sie sollen die Attraktivität von Arbeitgebern, Standorten, etc steigern; von Wettbewerbern positiv abheben und den Rahmen für neue Personallösungen schaffen.

Es gibt sowohl interne wie auch externe Personalmarketing-Maßnahmen, wobei wir Sie gerne beraten.  Ein Erstgespräch ist kostenfrei. Vereinbaren können Sie dies gerne per eMail unter: Kontakt@tiefenschaerfe.de

Sie informieren sich oft im Internet? Ihre Personalabteilung recherchiert dort nach Bewerbern? Aufgepasst: Arbeitssuchende tun das auch und informieren sich dort – über SIE, als Arbeitgeber!

Im Social Web erfährt jeder (fast) alles. Arbeitgeber werden nicht nur nach Ihrem Ruf im realen Leben, sondern auch auf ihr Image im Web 2.0 überprüft.

  • Wer ist ein fairer Chef? Wer zahlt gute Löhne?
  • Wie sieht es mit Flexibilität, Familienfreundlichkeit, Stimmung im Betrieb aus?
  • Was ist mit Weiterbildung? Ausstattung der Arbeitsplätze?

All das kann – und sollte – im Internet stehen. Auf der Firmenwebsite, in Communities, sozialen Medien wie xing, facebook, linkedIn, etc.

Firmen können dies auch steuern und nicht allein der Crowd (hier: Menschenmasse im Internet) überlassen!

Bewertungsplattformen können z.B. dazu dienen, ein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und sich gegenüber Wettbewerbern auf dem Markt zu positionieren. Außerdem bieten einige Portale die Möglichkeit an, sich mit einem selbst erstellten Unternehmens-Profil für potenzielle Bewerber zu präsentieren und auf freie Stellen hinzuweisen.

Analysieren Sie den Markt

Unternehmen sollten ihre Bewertungen stets im Auge behalten und überwachen (Monitoring). Auf negative Bewertungen und Kritik sollten AG konstruktiv und offen reagierten – schaffen sie Transparenz, nehmen Sie Kritiken ernst und entwerfen daraus Ideen zur Verbesserung Ihrer Arbeitgeber-Marke.

Mein Tipp: Bleiben Sie hierbei authentisch: Verbreiten Sie in der Öffentlichkeit NUR positive Merkmale, die sie real auch umsetzen und im Betrieb stattfinden (z.B. nicht behaupten, dass sie flexible Arbeitszeiten anbieten, aber in Wahrheit es jedem Übel nehmen, wenn er wirklich seine Arbeitszeit frei gestaltet).

 Vorzeige-Arbeitgeber:

 Plattformen:

  • meinChef.de
  • bizzWatch.de
  • Jobvoting.de
  • meinpraktikum.de
  • prakti-test.de
  • Kununu.com

Kununu.com ist die größte Arbeitgeber-Bewertungsplattform im deutschsprachigen Raum.  Hier suchen über 1,5 Millionen Personen pro Monat nach attraktiven Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben. Machen Sie sich das zunutze!

  • Arbeitgeberimage als Unternehmen mitgestalten
  • Begeistern bestehender und gewinnen neuer Mitarbeiter
  • Bekanntheitsgrad als attraktiver Arbeitgeber steigern
  • Von Job- und Arbeitgebersuchenden gefunden werden
  • Etc

Praxis:

  • Anmeldung / Login mit XING-Profil möglich!
  • Es können Unternehmens-Profile mit Logo, Stellenprofilen, Ansprechpartner, Fotos, Gütesiegel, etc kann angelegt werden
  • Es werden Tipps im Umgang mit Bewertungen gegeben (http://www.kununu.com/unternehmen/proaktiv)

Fazit: Ein MUSS für moderne Arbeitgeber, vor allem die, die unter Fachkräftemangel leiden!

Blogs sind Online-Kommunikations-Instrumente, die technisch denen von Websites gleichen. Sie verbreiten sich auch in Deutschland immer mehr.

Das Blog (im Sprachgebrauch: der Blog) oder auch Weblog (eine Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch), ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbare Internet-Publikation, sowas wie ein Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, Aufzeichnungen führt, Geschichten erzählt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt.

Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird. Der Herausgeber oder Blogger steht, anders als etwa bei Netzzeitungen, als wesentlicher Autor über dem Inhalt.

Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als Bloggen bezeichnet.

Charakteristisch für Corporate bzw. Firmen Blogs ist, dass sie dazu dienen, Kommunikations- oder Marketingziele des Unternehmens zu verfolgen. Dies auch als Basis für die Verbreitung gewünschter Informationen in Social-Media-Kanälen.

Der Kommunikations- und Medienwissenschaftler Ansgar Zerfaß von der Universität Leipzig hat grundsätzliche Formen & Funktionen identifiziert:

  1. Das Knowledge-Blog wird in der Regel unternehmensintern übers Intranet geführt und dient Mitarbeitern zum Informationsaustausch, zur Wissensweitergabe oder -vermittlung. Dies Form kann vor allem in kleinen Unternehmen den klassischen E-Mail-Verteiler und komplizierte Wikis ersetzen.
  2. Das Azubi- oder Mitarbeiter-Blog schafft eine Plattform für die Betriebsangehörigen. Durch subjektive Beiträge aus der Mitarbeiter-Perspektive entstehen Nähe und Authentizität. Themen können Erfahrungen, Ausflüge, Kollegen-Treffen, Weiterbildungsangebote, Personensvorstellungen, Neuigkeiten und Reaktionen auf Personalwünsche sein. So ein Blog erzeugt im günstigsten Fall ein Gemeinschaftsgefühl und damit Vertrauen bei (neuen) Mitarbeitern.
  3. Das Produkt-Blog unterstützt die Imagebildung einer Marke oder eines Produktes und ist am ehesten mit der klassischen Werbung vergleichbar. Es ist vor allem für unbekannte Unternehmen mit innovativen Produkten interessant, um ins Gespräch zu kommen. Sie können damit aber auch bestehende Kundenkontakte verbessern, neue Kunden durch Mundpropaganda gewinnen oder das Produkt mithilfe der Leser weiter verbessern.
  4. Das Service-Blog. Das Konzept: zusätzlicher Kundenservice durch aktualisierte Produktinformationen sowie mehr Hintergründe dazu. Hierbei liegt der Fokus noch stärker auf dem Produkt als auf dem Image. Das Blog bietet Kunden aber auch die Chance, zu reklamieren und Verbesserungsvorschläge zu machen.
  5. Das Kampagnen-Blog ist ein zeitlich begrenztes Blog, das in Projektform Werbekampagnen begleitet. Es kann im Vorfeld Aufmerksamkeit schaffen oder Teil laufender Kampagnen sein. Zudem bietet es Gelegenheit zur dramaturgischen Gestaltung, Motto: „Noch zehn Tage – dann beginnt hier ein neues Zeitalter!“
  6. Das Projekt-Blog dient dazu, Projektarbeiten zu begleiten und den Fortschritt zu dokumentieren. Damit schafft es zugleich Grundlagen für künftige Projekte. Idealerweise entsteht das (interne) Blog zusammen mit Lieferanten und Geschäftspartnern („Collaboration Blog“). Die müssen nicht zwangsläufig mitbloggen – kommentieren reicht oft schon.
  7. Das Themen-Blog bietet den Unternehmen die Gelegenheit, Kompetenz über ihre Produkte hinaus zu beweisen. Ein Pharmahersteller könnte so beispielsweise über Gesundheitsthemen bloggen (ohne gleichzeitig für seine Pillen zu werben!). Der Typ eignet sich aber auch für kleinere Betriebe und Beratungsunternehmen zur Profilierung.
  8. Das Meeting-Blog kann das klassische Protokoll nach Treffen und Meetings ersetzen – insbesondere, wenn die Meetingergebnisse so auch für abwesende Mitarbeiter transparent werden. Je nach Meetinginhalt, können das Blog oder auch einzelne Artikel passwortgeschützt werden.

Lies auch: Bloggen – doch womit? Plattformen getestet

So sieht ein Blog z.B. aus – > https://www.tiefenschaerfe.de/fachartikel-webdesign-marketing/

Worauf müssen gerade Unternehmen bei Social Media Aktivitäten achten? Susannes Auswahl von insgesamt 12 Knigge-Punkten:

  1. Auswahl. Wählen sorgsam die Netzwerke aus! Kriterien: Kosten, Datenschutzbestimmungen, Popularität, Image, Funktionen und Angebote sowie persönlicher Nutzen
  2. Authentisch bleiben! Sagen Sie ehrlich wer Sie sind, so real wie im wahren Leben. Gerade dann, wenn Sie geschäftlich über Social Media aktiv sind, um „seriös“ zu bleiben.
  3. Schützen Sie sich! Überlegen Sie sich genau, was Kunden über Sie persönlich im Internet finden sollen. Ein Geschäftsführer in Badehose könnte nicht für Aufträge sondern für Lacher sorgen…
  4. Überblick – wer gehört zu ihren Kontakten? Nehmen Sie nur Anfragen von Menschen an, die Sie wirklich kennen. Denn langfristig zählt die Qualität der Kontakte und nicht die Masse.
  5. Freundlichkeit. Wahren Sie die Formen der Höflichkeit wie im wahren Leben. Das gilt auch für Anredeformalitäten im Business. Antworten Sie z.B. auf geschäftliche E-Mails genauso freundlich, wie auf einen Anruf oder Brief. Siezen Sie, wen Sie real auch Siezen würden. Auf Netzwerken passen Sie sich der Masse an. Auf Twitter wird i.d.R geduzt, auf Xing meistens gesiezt. Nutzen Sie die „gespiegelte Anrede“, heißt: So wie Sie angesprochen werden, antworten Sie auch.
  6. Zurückhaltung – aufdringliche Werbung und sinnlose Kommentare sind tabu! Belästigen Sie nicht mit zu vielen Informationen.  Regelmässige News, (Produkt-) Empfehlungen, Branchennews,  Fachberichte, etc sind wichtig, aber was zuviel ist, ist zuviel.
  7. Humor. Reagieren Sie gelassen und humorvoll auf unbequeme Einträge z.B. auf Ihrem Blog. Verbissenheit kommt nicht gut an! Schließen Sie „Trolle“ aus.
  8. Dialog halten. Rufen Sie regelmäßig ihre Nachrichten ab und antworten zeitnah. Lassen wenigstens 1x die Woche etwas von sich „hören“!

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