Zentrale Aufgabe des Personalmarketings (auch: “Employer Branding”) ist es, die Voraussetzungen zur langfristigen Fachkräfte-Sicherung für ein Unternehmen, einen Standort, etc zu schaffen.

Personalmarketing-Maßnahmen dienen a) dem Binden von vorhandenen Mitarbeitern und b) dem Finden von neuen Mitarbeitern. Sie sollen die Attraktivität von Arbeitgebern, Standorten, etc steigern; von Wettbewerbern positiv abheben und den Rahmen für neue Personallösungen schaffen.

Es gibt sowohl interne wie auch externe Personalmarketing-Maßnahmen, wobei wir Sie gerne beraten.  Ein Erstgespräch ist kostenfrei. Vereinbaren können Sie dies gerne per eMail unter: Kontakt@tiefenschaerfe.de

Der (Arbeits-) Markt ändert sich ständig; das Internet hat die Mitarbeitersuche revolutioniert. Employer Branding ist in aller Munde. Doch: Probleme beim Finden und Binden von Personal gibt es dennoch. Warum? Was sind die häufigsten Gründe dafür?

Das Folgende sind die Ergebnisse unserer Umfrage in 2014 (damals auf jobhopper.de)

Mehrfach-Nennungen waren möglich!

1. Welche grundsätzlichen Probleme sehen Sie beim Personalrecruiting?

  • Bewerber müssen sehr spezialisiert sein (hohes Fach- oder Branchenwissen) (29%, 90 Votes)
  • Fachkräftemangel; es gibt die Gesuchten nicht am Markt (22%, 69 Votes)
  • Es dauert viel zu lange, offene Positionen zu besetzen (19%, 58 Votes)
  • Es bewerben sich zu wenige auf Stellenangebote (17%, 53 Votes)
  • Personal auf Dauer zu halten, ist schwierig; die Fluktuation hoch (12%, 37 Votes)

Total Voters: 157


2. Wie steht es um Ihren Arbeitsaufwand beim Recruiting?

  • Die Jobs fachlich richtig zu beschreiben, fällt oft schwer. (37%, 71 Votes)
  • Wenn wir neue Projekte aufsetzen, ist der Staffing-Aufwand zeitweise ziemlich stressig. (29%, 56 Votes)
  • Wir erhalten meistens zu viele Bewerbungen = zu hoher Arbeitsaufwand bei Vorauswahl (18%, 35 Votes)
  • Bei uns gibt es zu wenig interne HR-Mitarbeiter. (16%, 30 Votes)

Total Voters: 143


3. Treffen einige der folgenden Punkte intern zu?

  • Wir suchen in d.R. Vollzeitmitarbeiter, weniger Teilzeit. (26%, 87 Votes)
  • Wir suchen überwiegend Kollegen im “besten Alter” (zw. 25+45j) (15%, 51 Votes)
  • Wir arbeiten u.a. mit externen Mitarbeitern auf Zeit (Freelancer, Berater oder Zeitarbeiter). (14%, 47 Votes)
  • Arbeitszeiten sind bei uns flexibel gestaltbar. (13%, 43 Votes)
  • Bei uns bewerben sich alle ONLINE, über ein Portal. (11%, 39 Votes)
  • Meistens schreiben wir befristete Jobs aus. (8%, 27 Votes)
  • Mitarbeiter können auch Zuhause (im homeoffice) arbeiten. (7%, 24 Votes)
  • Unternehmens-Sprache ist bei uns nicht Deutsch, sondern Englisch (o.a.) (7%, 23 Votes)

Total Voters: 136


4. Ist Ihr Umfeld problematisch? Die Lage? Die Branche?

  • unsere Branche hat ein schlechtes Image (38%, 54 Votes)
  • Es ist schwer, bezahlbare & schöne Immobilien i.d. Nähe zu finden. (28%, 40 Votes)
  • unser Firmensitz ist auf dem Land, liegt abseits (18%, 25 Votes)
  • Bus- und Bahnanbindung fehlen (9%, 13 Votes)
  • es gibt keine guten Schulen/Familienangebote in der Nähe unserer Firma (7%, 10 Votes)

Total Voters: 109


5. Wie sieht es mit Ihrer Außenwirkung aus?

  • Man kennt uns nicht (zu klein oder nur regional tätig oder zu speziell) (21%, 54 Votes)
  • Ich selbst würde meine Firma Freunden und Bekannten sehr empfehlen. (18%, 48 Votes)
  • Über unsere Firma steht recht viel im Internet. (15%, 39 Votes)
  • Unsere Branche ist eine “Männerdomäne”. (15%, 39 Votes)
  • Die Jobs, die wir ausschreiben, sind nicht besonders beliebt (Image, Arbeitszeiten,Stress)). (13%, 34 Votes)
  • Wir bieten interessante Aufstiegs- und Weiterentwicklungs-Möglichkeiten an. (10%, 27 Votes)
  • Es kursieren schlechte Arbeitgeberbewertungen über uns im Internet (8%, 21 Votes)

Total Voters: 125


6. Wie steht es um die Bewerber bzw. deren Qualifikation?

  • Gehaltsvorstellungen zu hoch (21%, 64 Votes)
  • Bewerber sind zu schlecht oder falsch qualifiziert (19%, 58 Votes)
  • Kernkompetenzen der Bewerber sind unklar (15%, 46 Votes)
  • Bei uns müssen die meisten ein abgeschlossenes Studium haben (15%, 46 Votes)
  • Bewerber sind nicht reisebereit und unflexibel (13%, 40 Votes)
  • Unterlagen / Lebensläufe sind schlecht aufgebaut (10%, 31 Votes)
  • Fremdsprachenkenntnisse sind nicht ausreichend. (7%, 23 Votes)

Total Voters: 127


7. Für die Statistik nachträglich (nach 35 Votes) hinzugefügt … Ihre Firma zählt zu den

  • Mittelständlern (11-500 MA) (59%, 60 Votes)
  • Großunternehmen (+ 501 MA) (24%, 24 Votes)
  • Kleinunternehmen (1-10 MA) (9%, 9 Votes)
  • dies innerhalb eines weltweiten Konzerns (+20.000 MA) (9%, 9 Votes)

Total Voters: 99

Sie informieren sich oft im Internet? Ihre Personalabteilung recherchiert dort nach Bewerbern? Aufgepasst: Arbeitssuchende tun das auch und informieren sich dort – über SIE, als Arbeitgeber!

Im Social Web erfährt jeder (fast) alles. Arbeitgeber werden nicht nur nach Ihrem Ruf im realen Leben, sondern auch auf ihr Image im Web 2.0 überprüft.

  • Wer ist ein fairer Chef? Wer zahlt gute Löhne?
  • Wie sieht es mit Flexibilität, Familienfreundlichkeit, Stimmung im Betrieb aus?
  • Was ist mit Weiterbildung? Ausstattung der Arbeitsplätze?

All das kann – und sollte – im Internet stehen. Auf der Firmenwebsite, in Communities, sozialen Medien wie xing, facebook, linkedIn, etc.

Firmen können dies auch steuern und nicht allein der Crowd (hier: Menschenmasse im Internet) überlassen!

Bewertungsplattformen können z.B. dazu dienen, ein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und sich gegenüber Wettbewerbern auf dem Markt zu positionieren. Außerdem bieten einige Portale die Möglichkeit an, sich mit einem selbst erstellten Unternehmens-Profil für potenzielle Bewerber zu präsentieren und auf freie Stellen hinzuweisen.

Analysieren Sie den Markt

Unternehmen sollten ihre Bewertungen stets im Auge behalten und überwachen (Monitoring). Auf negative Bewertungen und Kritik sollten AG konstruktiv und offen reagierten – schaffen sie Transparenz, nehmen Sie Kritiken ernst und entwerfen daraus Ideen zur Verbesserung Ihrer Arbeitgeber-Marke.

Mein Tipp: Bleiben Sie hierbei authentisch: Verbreiten Sie in der Öffentlichkeit NUR positive Merkmale, die sie real auch umsetzen und im Betrieb stattfinden (z.B. nicht behaupten, dass sie flexible Arbeitszeiten anbieten, aber in Wahrheit es jedem Übel nehmen, wenn er wirklich seine Arbeitszeit frei gestaltet).

 Vorzeige-Arbeitgeber:

 Plattformen:

  • meinChef.de
  • bizzWatch.de
  • Jobvoting.de
  • meinpraktikum.de
  • prakti-test.de
  • Kununu.com

Kununu.com ist die größte Arbeitgeber-Bewertungsplattform im deutschsprachigen Raum.  Hier suchen über 1,5 Millionen Personen pro Monat nach attraktiven Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben. Machen Sie sich das zunutze!

  • Arbeitgeberimage als Unternehmen mitgestalten
  • Begeistern bestehender und gewinnen neuer Mitarbeiter
  • Bekanntheitsgrad als attraktiver Arbeitgeber steigern
  • Von Job- und Arbeitgebersuchenden gefunden werden
  • Etc

Praxis:

  • Anmeldung / Login mit XING-Profil möglich!
  • Es können Unternehmens-Profile mit Logo, Stellenprofilen, Ansprechpartner, Fotos, Gütesiegel, etc kann angelegt werden
  • Es werden Tipps im Umgang mit Bewertungen gegeben (http://www.kununu.com/unternehmen/proaktiv)

Fazit: Ein MUSS für moderne Arbeitgeber, vor allem die, die unter Fachkräftemangel leiden!

Blogs sind Online-Kommunikations-Instrumente, die technisch denen von Websites gleichen. Sie verbreiten sich auch in Deutschland immer mehr.

Das Blog (im Sprachgebrauch: der Blog) oder auch Weblog (eine Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch), ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbare Internet-Publikation, sowas wie ein Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, Aufzeichnungen führt, Geschichten erzählt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt.

Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird. Der Herausgeber oder Blogger steht, anders als etwa bei Netzzeitungen, als wesentlicher Autor über dem Inhalt.

Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als Bloggen bezeichnet.

Charakteristisch für Corporate bzw. Firmen Blogs ist, dass sie dazu dienen, Kommunikations- oder Marketingziele des Unternehmens zu verfolgen. Dies auch als Basis für die Verbreitung gewünschter Informationen in Social-Media-Kanälen.

Der Kommunikations- und Medienwissenschaftler Ansgar Zerfaß von der Universität Leipzig hat grundsätzliche Formen & Funktionen identifiziert:

  1. Das Knowledge-Blog wird in der Regel unternehmensintern übers Intranet geführt und dient Mitarbeitern zum Informationsaustausch, zur Wissensweitergabe oder -vermittlung. Dies Form kann vor allem in kleinen Unternehmen den klassischen E-Mail-Verteiler und komplizierte Wikis ersetzen.
  2. Das Azubi- oder Mitarbeiter-Blog schafft eine Plattform für die Betriebsangehörigen. Durch subjektive Beiträge aus der Mitarbeiter-Perspektive entstehen Nähe und Authentizität. Themen können Erfahrungen, Ausflüge, Kollegen-Treffen, Weiterbildungsangebote, Personensvorstellungen, Neuigkeiten und Reaktionen auf Personalwünsche sein. So ein Blog erzeugt im günstigsten Fall ein Gemeinschaftsgefühl und damit Vertrauen bei (neuen) Mitarbeitern.
  3. Das Produkt-Blog unterstützt die Imagebildung einer Marke oder eines Produktes und ist am ehesten mit der klassischen Werbung vergleichbar. Es ist vor allem für unbekannte Unternehmen mit innovativen Produkten interessant, um ins Gespräch zu kommen. Sie können damit aber auch bestehende Kundenkontakte verbessern, neue Kunden durch Mundpropaganda gewinnen oder das Produkt mithilfe der Leser weiter verbessern.
  4. Das Service-Blog. Das Konzept: zusätzlicher Kundenservice durch aktualisierte Produktinformationen sowie mehr Hintergründe dazu. Hierbei liegt der Fokus noch stärker auf dem Produkt als auf dem Image. Das Blog bietet Kunden aber auch die Chance, zu reklamieren und Verbesserungsvorschläge zu machen.
  5. Das Kampagnen-Blog ist ein zeitlich begrenztes Blog, das in Projektform Werbekampagnen begleitet. Es kann im Vorfeld Aufmerksamkeit schaffen oder Teil laufender Kampagnen sein. Zudem bietet es Gelegenheit zur dramaturgischen Gestaltung, Motto: „Noch zehn Tage – dann beginnt hier ein neues Zeitalter!“
  6. Das Projekt-Blog dient dazu, Projektarbeiten zu begleiten und den Fortschritt zu dokumentieren. Damit schafft es zugleich Grundlagen für künftige Projekte. Idealerweise entsteht das (interne) Blog zusammen mit Lieferanten und Geschäftspartnern („Collaboration Blog“). Die müssen nicht zwangsläufig mitbloggen – kommentieren reicht oft schon.
  7. Das Themen-Blog bietet den Unternehmen die Gelegenheit, Kompetenz über ihre Produkte hinaus zu beweisen. Ein Pharmahersteller könnte so beispielsweise über Gesundheitsthemen bloggen (ohne gleichzeitig für seine Pillen zu werben!). Der Typ eignet sich aber auch für kleinere Betriebe und Beratungsunternehmen zur Profilierung.
  8. Das Meeting-Blog kann das klassische Protokoll nach Treffen und Meetings ersetzen – insbesondere, wenn die Meetingergebnisse so auch für abwesende Mitarbeiter transparent werden. Je nach Meetinginhalt, können das Blog oder auch einzelne Artikel passwortgeschützt werden.

Lies auch: Bloggen – doch womit? Plattformen getestet

So sieht ein Blog z.B. aus – > https://www.tiefenschaerfe.de/fachartikel-webdesign-marketing/