Die Jugendlichen heute wachsen als “digital natives” mit Internet- und PC-Knowhow auf, das im Berufsleben nutzbar ist? Das täuscht. Denn: Am PC oder mit KI zu Arbeiten ist nicht das Gleiche, wie die Nutzung eines Smartphones…

Es gibt Jugendliche in meinem Umfeld, die sich bewerben wollten, aber nicht wussten, wie ein E-Mail-Programm bedient und wie eine pdf-Bewerbung erstellt wird. Oder: Schüler sollten in der Mathe-Abschlussprüfung für den Hauptschulabschluss eine Frage zu Excel beantworten – konnten Viele aber nicht, weil im Unterricht noch nie mit Excel gearbeitet wurde. Oder: Jugendliche “digital natives” ahnten noch nicht einmal, dass ihre Handy-Daten irgendwo, auf einem Server in der großen weiten Welt, automatisch in einer Cloud gespeichert werden. Oder: Bei einem Kurs über Instagram-Videodrehs wusste eine 50jährige Frau mehr Fachbegriffe als Studenten – da stimmt doch was nicht, oder?

Was muss der Nachwuchs für die digitalisierte Berufswelt wissen?

Wie weit müssen Jugendliche und junge Erwachsene bereits digital gebildet sein, wenn sie von der Schule oder Studium ins Berufsleben starten? Was vorher lernen?

Wie kann der digitale Wandel gelingen? Wie wichtig ist digitale Bildung?

“Das oben gezeigte Interview ergab sich spontan im Juni 2019 – Ranga Yogeshwar lief mir zufällig über den Weg … Ich, Susanne Braun-Speck / tiefenschaerfe, bin bereits als freie Referentin im Bereich digitaler Bildung (siehe gerne Media4Teens.de) tätig und habedie Chance, meine Kurse so zu gestalten, dass der Nachwuchs bzw. ihre Lernbegleiter (Lehrer an Schulen, Ausbilder in Betrieben und ihre Schüler bzw. Azubis) das lernen, was sie laut zukünftiger Ausbildungsbetriebe / Arbeitgeber können sollten. ”

Dazu brauche ich Ihre Meinung – mit dieser anonymen Umfrage (3-5 min.):

Datenschutzhinweis: Es wird vom Browser Ihres PC´s von dem Sie teilnehmen, für 30 Tage ein Cookie gespeichert, siehe Datenschutzerklärung.
Ich, als Umfrage-Teilnehmer, bin ...
Ich und/oder mein Unternehmen ist in der folgenden Branche oder direktem Umfeld tätig

Wichtig ist meiner Meinung nach:

Arbeiten am PC mit gängigen MS-Produkten wie Word, Excel, Powerpoint
PC-Maus und Tastatur sicher nutzen können (auch in naher Zukunft noch)
E-Mail-Programme und Standards dafür (pdf) anwenden können
Im Internet / online Recherchieren können und dabei Wahrheiten von Fake-News unterscheiden können
Erstellen von digitalen Medien (Text, Bild, Audio, Video, Online-Umfragen)
Die Nutzung eines CMS-Systems (Content-Management-Systems)
Kenntnisse im Umgang mit sozialen Netzwerken wie XING, LinkedIn, Facebook (Achtung: Das sind NICHT die Medien, die Jugendliche nutzen ...)
Der Umgang mit Bestellsystemen z.B. Online-Shops sollte leicht fallen.
Grundlegendes Datenschutz-Knowhow (mit Kundendaten z.B.) sollte vorhanden sein.
Allgemeine Zusammenhänge der Digitalisierung sollten bekannt sein.
Sozialkompetenzen wie Lernfähigkeit und Kreativität werden immer wichtiger (z.B. für Problemlösungen)
Nachwuchs sollte bereits Erfahrung mit E-Learning / digitalen Lernangeboten haben.
kollaborative Arbeitsweisen wie Scrum oder Design Thinking sollten bekannt sein
Erste Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz, Industrie-Roboter, etc. (z.B. durch Lego NXT / Roboter-Programmierung)
Arbeiten mit mobilen Geräten (Tablets, etc) u.a. moderner PC-Technik (z.B. Smartboards) sollte nicht neu sein.

Diese Frage wurde erst später der Umfrage hinzugefügt

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