Ob nun Website-Relaunch oder ganz neuer Internet-Auftritt: Der kreative Prozess beim Web-Design bzw. bei der Website-Entwicklung ist sehr wichtig; strategische Entscheidungen gehören dazu, ebenso wie die suchmaschinenoptimerte Struktur des zukünftigen Webauftritts – damit die Website auch bei Google gefunden werden kann. 

Texte, Fotos oder Symbole sowie ein Logo werden immer gebraucht, sowie eventuell Audios, Videos und anderer Content. Außerdem sind vielzählige Zusatzfunktionen möglich, die durch Plugins (kleine Softwaretools) eine Website erweitern können, zum Beispiel mit Funktionen wie:

  • Social-Media-Marketing
  • Job-Portal / Stellenbörse
  • (Meinungs-) Umfragen
  • Event- oder Dokumenten-Management
  • Online-Shop / Vertriebskanal
  • etc

Um all das brauchen Sie sich aber selbst nicht kümmern, wenn Sie mit tiefenschaerfe / Susanne Braun-Speck zusammenarbeiten!

Der Weg zu eigenen Website bzw. der Projekt-Ablauf sieht hier so aus:

  • kostenfreies Erstgespräch & Angebot

Referenzen sind toll, aber schlussendlich zählt die Persönlichkeit. Bei einem Erstgespräch lernen wir uns kennen und ich erfrage, wie der Ist-Zustand Ihrer bisherigen Website ist und was Sie sich wünschen. Daraufhin erhalten Sie ein schriftliches Angebot.

  • Konzeption

Welcher Stil spricht die Zielgruppe an? Wie soll die optische Wirkung sein? Welche Inhalte soll es geben und wie kann entsprechend die Struktur aussehen? Auf dem “kleinen Dienstweg” entwickeln wir gemeinsam oder ich für Sie ein kleines Konzept, oft – um Kosten zu sparen – wirklich nur Stichwortartig.

Dafür hat tiefenschaerfe / Susanne Braun-Speck ein ankreuzbares Formular entwickelt – das spart Zeit und damit Ihr Geld!

  • Daten liefern oder entwickeln

Bei Projektbeginn bekomme ich von Ihnen, was Sie liefern können. Z.B. ein Logo, Texte, Fotos, eventuelle Zugangsdaten zum Webprovider ODER ich erstelle all dies für Sie und melde Ihre Domain ggf auch bei einem Provider an. Text-Basis sind oft auch vorhandene Broschüren oder ähnliches.

  • Technische Umsetzung

Hierzu gehört die Installation der technischen Basis und der notwendigen Plugins. Als Web-Technik wird bei tiefenschaerfe / Susanne Braun-Speck immer das Content-Management-System ( CMS ) WordPress genutzt. Das und alle notwendigen Plugins, sowie ein Theme*1 werden installiert und eingerichtet. Hierbei wird auf Datenschutz-Richtlinien geachtet.

*1 – In WordPress wird das grundlegene Layout durch Themes festgelegt, wodurch individuelle Designs entwickelt werden können – weitestgehend ohne Programmierkenntnisse. Daher auch der Begriff Web-Design, abweichend von Web-Programmierung.

  • Layout, Struktur & Text

Jetzt wird es kreativ! Texte und Bilder, Videos, besondere technische Funktionen werden angepasst oder entwickelt, Layout und Struktur in die Inhalte gebracht. Hierbei geht tiefenschaerfe / Susanne Braun-Speck agil *2 vor.

*2 – Das Ziel agiler Entwicklung ist es, den Entwicklungsprozess nicht bürokratisch mit hohem Dokumentationsaufwand, sondern flexibel und schlank zu gestalten. Das heißt: Layout und Struktur entwickeln sich während der Arbeit und können immer wieder angepasst werden. Während der Web-Designer das macht, kann der Kunde sich – Sie – um sein Kerngeschäft kümmern. Zwischendurch werden Meinungen abgefragt, Vorschläge gemacht und sich abgestimmt.

  • Google Business Eintrag & Rechtstexte

Impressum und Datenschutzerklärung werden bei e-Recht24.de erstellt, sofern nicht anders gewünscht. Außerdem wird die Firma/Verein/Betrieb bei Google Business eingetragen – das, sowie das Anlegen von suchmaschinen-relevanten Keywords ist gut für SEO.

  • Überprüfung & Test, ggf Übersetzung

Nunmehr werden installierte Funktionen getestet, Korrekturgelesen, Änderungen durchgeführt und möglichweise Inhalte oder Struktur nochmal geändert. Ebenso wird ein Screentest gemacht – d.h. geprüft, wie die Website auf Smartphones aussieht (siehe Bild oben).

Nachdem die deutsche Version steht, werden – wenn gewünscht – mehrsprachige Webseiten erstellt. Oft wird eine englische Variante gewünscht.

  • Letzter Schliff & Abrechnung

In der Regel ist eine Website innerhalb von 2 Wochen fertig. Bei größeren oder sich zeitlich hinziehenden Projekten wird in Teilschritten von 14 Tagen abgerechnet. Fremdkosten wie zum Beispiel die Theme-Lizenz und ggf Kauf-Fotos sind darin separat aufgeführt.

Aufgrund der agilen Vorgehensweise kann eine Website ab 750 € realisiert werden.


Heißt es jetzt eigentlich Homepage, WebSITE, WebSEITE (engl. WebPAGE), InternetSEITE? Und was ist eine Landingpage?

  • WebSite ist der fachlich richtige Begriff für einen “Platz” im Internet, sprich für einen kompletten Internet-Auftritt, der sich hinter einer Domain (URL, Webadresse) verbirgt.
  • Eine Homepage ist eigentlich nur die Hauptseite einer gesamten Website, wird umgangssprachlich aber oft für den gesamten Web-Auftritt genutzt. Richtiger Weise ist die Homepage, die 1. Seite auf der Nutzer über die URL/Domain-Adresse landet.
  • Eine Landingpage ist eine einzelne speziell für Werbe-Maßnahmen entwickelte Seite.  Sie stellt ein bestimmtes Angebot, Produkt oder Dienstleistungen in den Mittelpunkt, welches direkt mit Kaufaufforderungen versehen ist.
  • Eine WebSEITE, WebPAGE oder Internet-Seite meinen das Selbe und sind wie einzelne Buchseiten zu verstehen, eben 1 Seite in einem Buch bzw. hier 1 Seite auf einer kompletten WebSite.

 

Bei meinen Kunden, die eine Website auf Basis des CMS “Wordpress” haben (so wie ich), führe ich das Folgende aus, um die Websites bestmöglich datenschutzkonform zu machen. Dies in der Hoffnung, damit alles Notwendige getan zu haben (Rechtsberater bin ich ja nicht …):

  1. WordPress-Update (dort gibt es jetzt z.B. Datenlöschfunktionen)
  2. Update des WP-Themes (auch wegen neuen datenschutzrelevanten Funktionen)
  3. Plugin “Search+Replace” installieren, als vorbreitende Maßnahme für die SSL-Umstellung.
  4. Plugins erneuern, inkl. Deaktivierung von Datenschutzrelevanten Funktionen
    1. Anti-Spam (Bee)
    2. WP-Statistics
  5. Umstellung der Website auf SSL / https -> wie hier beschrieben
  6. Kontaktformular um Zustimmung ergänzen
  7. Social-Media-Plugin von e-recht24 installieren
  8. sofern vorhanden: Google-Analystics deaktivieren
  9. Cookies-Notice hinzufügen (geht meist über das WP-Theme)
  10. Datenschutzerklärung aktualisierten (laut e-recht24.de – dort habe ich einen Agentur-Vertrag, nutzbar für meine Kunden).

Soweit so gut. Das wollen Sie in keinem Fall auf Ihrer Website selbst machen?


Spezielle Empfehlungen auch für WordPress-Online-Shops:

  • WooCommerce EU VAT Compliance (wenn es nur um Preisdarstellung geht)
  • German Market
  • Woocommerce Germanizid (von tiefenschaerfe bereits verwendet)

Mir besonders aufgefallen in zuerst genannter Liste:

Bei Anti-Spam Bee müssen u.a. die Funktionen „Öffentliche Spamdatenbank berücksichtigen“ sowie „Kommentare nur in einer bestimmten Sprache zulassen“ deaktiviert werden, damit das Plugin der DS-GVO entspricht. Es gibt noch zwei, drei andere wählbare Funktionen, die aber farblich markierte Datenschutzhinweise enthalten. Vorsichtig ist die Mutter der Porzellankiste – ich hake alles weg, wo ein Datenschutzhinweis steht. Aber … Dann folgt sofort auch mehr Spam!!

Damit trotzdem ausreichend Spam-Schutz besteht, installiere ich ergänzend z.B. Limit Login Attempts.

Alternativ dieses Plugin nutzen: All In One WP Security & Firewall

Als eRecht24 Agentur-Partner kann tiefenschaerfe/Susanne Braun-Speck ihre Kunden schon jetzt bei der Umsetzung einer korrekten Datenschutzerklärung nach DSGVO und beim Thema Impressum unterstützen. Bestandteil der umfangreichen Leistungen im Bereich Webseiten-Erstellung ist selbstverständlich auch die Unterstützung bei der Umsetzung einer DSGVOkonformen Datenschutzerklärung.

Ebenso stellen wir WordPress-Websites auf SSL / https (notwendig lt DSGVO auf Websites mit Formularen (Kontakt-, Verkaufs- und anderen Formularen)). Anfragen per E-Mail.

Informationen von eRecht24 zum Thema:

Das müssen Webseiten-Betreiber zur neuen DSGVO wirklich wissen

Die zahlreichen Änderungen, die die DSGVO ab dem 25. Mai 2018 mit sich bringt, treffen jeden Unternehmer und Webseitenbetreiber. Es gibt in fast allen Bereichen des Datenschutzrechts umfangreiche Neuregelungen. Einige sind relativ einfach umzusetzen, andere sind sehr komplex.

Unser DSGVO-Special – das wir als eRecht24 Agenturpartner in Zusammenarbeit mit eRecht24 Premium für Sie zur Verfügung stellen – hilft Ihnen dabei, einen Überblick über die Anforderungen der DSGVO zu erhalten und zeigt Ihnen, wie Sie diese einfach und schnell für Ihre Webseite umzusetzen.

Gern unterstützen wir Sie in der DSGVOkonformen Umsetzung Ihrer Webseite. Sprechen Sie uns an.

1. Einführung

Die DSGVO regelt ab dem 25. Mai 2018 den Umgang von Unternehmen mit personenbezogenen Daten – einheitlich europaweit. Viele der aktuellen Vorschriften des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gelten dann nicht mehr bzw. das BDSG wird zeitgleich neu gefasst.

Die Datenschutzgrundverordnung vereinheitlicht das Datenschutzrecht innerhalb der EU, da bisher überall verschiedene Datenschutzgesetze und damit unterschiedliche Standards gelten. Unternehmer können also zukünftig darauf vertrauen, dass innerhalb der EU ein (überwiegend) einheitliches Datenschutzrecht gilt.

Die Verordnung gilt aber auch für Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU, wenn diese Daten von Personen aus der EU verarbeiten. So soll sichergestellt werden, dass sich auch Cloud-Dienste oder soziale Netzwerke (etwa aus den USA) an die Regeln halten müssen.

Die DSGVO betrifft dabei wirklich JEDES Unternehmen, das im Internet aktiv ist: Nutzer-Tracking, Kundendaten, Newsletter oder Werbemails, Werbung auf Facebook, die eigene Datenschutzerklärung, vieles ändert sich durch die Neuregelungen. Im Einzelnen:

2. Datenschutzerklärung und Impressum

Zunächst benötigt jede Webseite eine neue Datenschutzerklärung, die den Vorgaben der DSGVO entspricht. Grundsätze einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung:

•    Einfache und verständliche Sprache
•    ggf. eine vorgeschaltete, allgemein-zusammenfassende Erklärung
•    Kontaktdaten des Seitenbetreibers
•    Datenschutzbeauftragter, wenn vorhanden
•    Die Rechtsgrundlage der jeweiligen Datenerhebung/Verarbeitung (gesetzliche Regelung oder Einwilligung) muss konkret benannt werden

Die folgenden Punkte muss eine Datenschutzerklärung nach DSGVO mindestens enthalten:

•    Nennung aller Datenverarbeitungsvorgänge auf der Webseite
•    Umgang Kunden- / Bestelldaten
•    Tracking, Cookies, Social Media
•    Newsletter, A(D)V
•    Dauer der Speicherung, Löschungsfristen
•    Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruch
•    Recht auf Datenherausgabe und Übertragbarkeit

Eine Einwilligung darf nicht innerhalb der Datenschutzerklärung erklärt werden.

Achtung! Löschpflicht Art. 17 DSGVO:

Daten müssen gelöscht werden, wenn:

•    der Erhebungszweck weggefallen ist,
•    die Einwilligung widerrufen wurde (Newsletter-Abmeldung),
•    ein Widerspruch des Nutzers erfolgt („Löschen Sie meine Daten“) und keine gesetzlichen Speicherpflichten entgegenstehen (Steuern und Buchhaltung)

Im Impressum sind keine Änderungen notwendig. Allerdings wird momentan diskutiert, dass für Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschungsansprüche ein spezielles Kontaktformular geschaffen werden soll, das in die allgemeine Menüstruktur (bei Datenschutzerklärung und Impressum) integriert werden soll.

3. Verarbeitungsverzeichnis (bisher: Verfahrensverzeichnis)

Sie benötigen ein Verarbeitungsverzeichnis, wenn Sie mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen und wenn Sie besondere Datenkategorien verarbeiten.

Die Pflicht gilt auch für Unternehmen unter 250 Mitarbeitern, wenn die Verarbeitung „nicht nur gelegentlich“ erfolgt. Es ist aber noch nicht abschließend geklärt, was dies genau bedeutet. Bis die Voraussetzungen abschließend geklärt sind, sollten Sie im Zweifel ein solches Verzeichnis anlegen.

Welche Inhalte gehören hinein?

•    Angaben des Verantwortlichen
•    Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen, seines Vertreters und des Datenschutzbeauftragten
•    Zwecke der Verarbeitung
•    Kategorien betroffener Personen und personenbezogener Daten
•    Kategorien von Empfängern
•    Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland
•    Fristen für Löschung
•    Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahmen
•    Angaben des Auftragsverarbeiters
•    Name und Kontaktdaten des Auftragverarbeiters und des Verantwortlichen, ihrer Vertreter und des Datenschutzbeauftragten
•    Kategorien von Verarbeitungen
•    Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland

Beispiele und Aufbau eines solchen Verarbeitungsverzeichnis finden Sie z.B. bei der Bitkom:

https://www.bitkom.org/NP-Themen/NP-Vertrauen-Sicherheit/Datenschutz/FirstSpirit-1496129138918170529-LF-Verarbeitungsverzeichnis-online.pdf

4. Cookies und Tracking

Im Hinblick auf Cookies und Tracking gibt es momentan keine Änderungen. Cookies werden spezifisch durch die ePrivacy-Verordnung (ePV) neu geregelt. Diese kommt allerdings wohl erst 2019.

Die gute Nachricht: Google Analytics bleibt auch nach der DSGVO wie bisher „erlaubt“, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

•    A(D)V Vertrag mit Google abgeschlossen
•    IP Anonymisierung aktiviert
•    Opt-out Möglichkeiten für Desktop und Mobil

Achten Sie darauf, dass Sie ab dem 25. Mai 2018 einen DSGVO-konformen AV-Vertrag mit Google abschließen. Google wird vermutlich demnächst einen solchen Vertrag bereitstellen.

Eine Anleitung plus Tools zur korrekten Umsetzung finden Sie bei https://www.e-recht24.de

Bei anderen Tools wie z.B. dem Facebook Pixel kann man momentan leider keine genaue Aussage treffen.
Allerdings wird die Rechtslage wahrscheinlich komplizierter.

5. Newsletter und Einwilligungen

Einwilligungen von Nutzern, z.B. zum Newsletter-Versand, die bereits nach altem Recht wirksam eingeholt wurden (double opt-in) gelten grundsätzlich weiter.

Ausnahmen:
•    Koppelungsverbot bei alten Einwilligungen nicht beachtet
•    Einwilligungen durch Minderjährige

Was ist mit neuen Newsletter-Aktionen oder Preisausschreiben?

Wenn keine gesetzliche Erlaubnis zum Speichern / Übertragen von Daten vorhanden ist, wird immer eine Einwilligung benötigt.

Auch unter der DSGVO sollte das double opt-in Prinzip beachtet werden, um die Einwilligung im Zweifel auch nachweisen zu können. Die Einwilligung muss in jedem Fall elektronisch dokumentiert werden.

Die Einwilligung muss dabei „freiwillig“ erfolgen: Echtes Koppelungsverbot in Art. 7 Abs.4 DSGVO.

In der Regel: Keine Daten gegen Inhalte (z.B. E-Books, Gewinnspiele, Checklisten) und keine Koppelung von Newsletter-Versand an Vertragsschluss.

6. Datenschutzbeauftragter

Unternehmen, die in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen oder zu einer Datenschutz-Folgeabschätzung nach Artikel 35 DSGVO verpflichtet sind (Einzelheiten unten bei Ziff. 9.), müssen einen Datenschutzbeauftragten benennen.

Interessenskonflikte

Bei der Besetzung des Datenschutzbeauftragten dürfen keine Interessenkonflikte bestehen. Daher kann ein Vorstandsmitglied, ein Geschäftsführer oder der Unternehmensinhaber nicht Datenschutzbeauftragter sein. Diese Personen können im Fall von Konflikten zwischen den Unternehmensinteressen und den datenschutzrechtlichen Vorschriften nicht vermitteln.

Sie können auch einen externen Datenschutzbeauftragten bestellen, um Konflikte zu vermeiden.

Qualifikationen des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte muss zuverlässig sein. Juristische sowie technische Fachkunde sind ebenfalls unumgänglich für die Position des Datenschutz- beauftragten. Schulungen/Seminare inkl. Prüfung werden bundesweit angeboten, um die entsprechenden Qualifikationen zu erwerben, z.B. beim TÜV.

7. Mitarbeiterdaten

Mit der DSGVO kommen auch Neuregelungen zum Mitarbeiterdatenschutz. Die neuen Vorschriften enthalten zahlreiche Pflichten und Obliegenheiten, die Arbeitgeber künftig einhalten müssen.

Es sollen nur die Daten erhoben werden, die „erforderlich“ sind.

Mitarbeiterdaten sollen nur dann verarbeitet werden, wenn dies für die Entscheidung über die Einstellung eines Bewerbers oder zur Durchführung, Ausübung oder Beendigung eines Arbeitsverhältnisses erforderlich ist.

Erlaubt ist die Verarbeitung auch dann, wenn sie für die Erfüllung gesetzlicher Rechte und Pflichten, eines Tarifvertrags oder einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung oder zum Zwecke der Strafverfolgung erforderlich ist. Ob und wann die Erhebung bestimmter Daten tatsächlich erforderlich ist, muss dabei immer anhand des konkreten Einzelfalls bestimmt werden.

Einwilligungen einholen

Wer sich den rechtlichen Unsicherheiten rund um die „Erforderlichkeit“ entziehen will, kann freiwillig abgegebene Einwilligungen von seinen Arbeitnehmern einholen. Im Streitfall muss eine behauptete Freiwilligkeit der Einwilligung vom Arbeitgeber allerdings nachgewiesen werden.

Eine wirksame Einwilligung muss bestimmte formale Kriterien erfüllen. So muss sie grundsätzlich in Schriftform erfolgen, d. h. eigenständig unterschrieben werden. Da das allerdings nicht immer praktikabel ist, kann unter besonderen Umständen auch eine elektronische Einwilligung eingeholt werden. Zudem muss der Beschäftigte in geeigneter Form darauf hingewiesen werden, dass die Einwilligung jederzeit widerruflich ist. Schlussendlich müssen durch den Arbeitgeber bestimmte Voraussetzungen für die Widerrufserklärung geschaffen werden.

Ein Arbeitgeber muss die Einhaltung der soeben genannten Pflichten im Zweifel nachweisen können (Dokumentationspflichten). Des Weiteren sind Arbeitgeber künftig mit strengeren Informationspflichten bei Datenschutzverstößen und zahlreichen weiteren Pflichten (z.B. Löschungspflichten) konfrontiert.

Arbeitgeber sollten im Hinblick auf diese Pflichten ihre unternehmensinternen Prozesse daher gründlich überprüfen und ggf. anpassen lassen (Stichwort: Compliance-Management).

8. Auftrags(daten)verarbeitung

Wenn das Erheben und Verarbeiten personenbezogener Daten durch ein „externes“ Unternehmen erfolgt, muss dies – wie auch im alten Recht – vertraglich geregelt werden.

Beispiele

•    Agentur führt Werbemaßnahmen aus
•    Externer Newsletter-Anbieter
•    Webhoster
•    Externe Wartungsverträge

Was ändert sich am Inhalt der A(D)V-Verträge?

Wenige inhaltliche Neuregelungen:

•    Auftragsverarbeiter muss u.U. ein Verfahrensverzeichnis führen
•    Auftragsverarbeiter muss die Weisungen des Verantwortlichen protokollieren
•    keine Schriftform der Verträge mehr notwendig

Woher erhalte ich Muster für meine A(D)V-Verträge?

Einen DSGVO-konformen Mustervertrag finden Sie bei eRecht24 Premium:
https://www.e-recht24.de

9. Datenschutz bei Minderjährigen

Bei Jugendlichen unter 16 Jahren müssen die Eltern einwilligen. Dies gilt aber nur für Fälle, bei denen die DSGVO eine Einwilligung vorschreibt (z.B. für Werbung) und in der Praxis nur dann, wenn es sich um Angebote handelt, die sich direkt an Kinder und Jugendliche richten.

Bei gemischten Angeboten (für Erwachsene und Jugendliche) sind keine spezifischen Vorgaben umzusetzen.

10. Datenschutz-Folgenabschätzung

In bestimmten Fällen sind Sie verpflichtet, die Folgen der Datenverarbeitung zu bewerten und dies in einer sog. Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO festzuhalten. Eine sog. DSFA ist grundsätzlich immer dann durchzuführen, wenn „eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten zur Folge (hat)“.

Dies ist z.B. bei den folgenden Konstellationen der Fall:

•    Verarbeitung von Gesundheitsdaten, Religion, Sexualität
•    Geschäftsgeheimisse
•    Profiling/Scoring
•    Strafbare Handlungen
•    u.vm.

Wann und wie eine solche Datenschutz-Folgenabschätzung im Detail durchzuführen ist, können Sie im umfangreichen Whitepaper des Forum Privatfreiheit nachlesen:

https://www.forum-privatheit.de/forum-privatheit-de/publikationen-und-downloads/veroeffentlichungen-des-forums/themenpapiere-white-paper/Forum_Privatheit_White_Paper_Datenschutz-Folgenabschaetzung_2016.pdf

11. Einsichtsrecht und Meldepflicht

Generell haben Betroffene Anspruch auf Auskunft zu ihren gespeicherten personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO).

Form der Auskunft:
•    schriftlich
•    elektronisch (E-Mail)
•    auf Verlangen mündlich

Frist der Auskunft: Unverzüglich, aber spätestens 1 Monat nach Eingang des Antrags

Wann müssen bei Datenpannen die Betroffenen und Aufsichtsbehörden informiert werden?

Hier gelten mittlerweile strengere Anforderungen als bisher. Nach Art 33 DSGVO müssen Datenpannen gegenüber Aufsichtsbehörden unverzüglich (möglichst binnen 72 Stunden) mittels umfassender Dokumentation vorgelegt werden.

Details zum Inhalt regelt Art. 33 Abs. 5 DSGVO
https://dejure.org/gesetze/DSGVO/33.html

12. Bußgelder und Abmahnungen

Datenschutzverstöße können abgemahnt werden!

Bei Verstößen drohen Abmahnungen und Gerichtsverfahren, denn:
•    Datenschutzrecht hat wettbewerbsrechtliche Relevanz!
•    Verstöße können auch nach der DSGVO abgemahnt werden!

Bußgelder

Die DSGVO sieht Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Vorjahresumsatzes vor.

Bisher haben Datenschutzbehörden den oberen Rahmen der Bußgelder nur sehr selten und bei dauerhaften Verstößen ausgereizt.

Das wird sich aber sehr wahrscheinlich ändern., der hohe Bußgeldrahmen ist ein Kernbestandteil der DSGVO.

Wichtig: Anfragen/ Beschwerden von Nutzern ernst nehmen. Noch wichtiger: Anfragen/ Beschwerden von Datenschutzbehörden ernst nehmen.

Was sollten Sie jetzt konkret tun?

Sie wissen, dass Sie sich um Themen wie Datenschutz, Impressum, Bildrechte oder Facebook & Co. kümmern müssen? Sie haben keine Zeit, alle komplizierten rechtlichen Vorgaben aufwendig selbst zu recherchieren? Sie wollen oder können nicht für jede Webseitenprüfung einen teuren Anwalt bezahlen? Sie brauchen klare Antworten, verständliche Lösungen und praktische Tools statt noch mehr Fragen?

Das erhalten Sie im DSGVO-Special bei eRecht24-Premium:

1. Praxis Leitfaden DSGVO
Wir haben Ihnen einen Praxis-Leitfaden für den Umgang mit den häufigsten Grundfragen zur DSGVO zusammen gestellt.

2. Webinare zur DSGVO
Die Anwälte der Kanzlei Siebert Goldberg erläutern Ihnen in exklusiven Webinaren praktische Ansätze zum rechtssicheren Umgang mit der DSGVO.

3. DSVGO-Datenschutzgenerator
Ihnen steht ab sofort der neue Profi-Datenschutzgenerator zur Verfügung. So erzeugen Sie in wenigen Minuten eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung.

4. Häufige Fragen von Webseitenbetreibern
Wir haben die häufigsten 50+ Fragen, die Unternehmer im Zusammenhang mit der DSGVO haben, gesammelt, geordnet und beantwortet.

5. Ihre Fragen zur DSGVO
Stellen Sie Ihre zusätzlichen Fragen zur DSGVO im Rahmen der Erstberatung. Diese werden von Rechtsanwalt Siebert und seinem Team beantwortet.

6. Anwaltlicher DSGVO-Check mit 100 Euro Rabatt
Die Kanzlei Siebert Goldberg bietet allen ein umfassendes anwaltliches Webseiten-Audit zum Festpreis. Alle eRecht24 Premium-Nutzer erhalten darauf 100 Euro Rabatt.

7. Weitere Highlights
Bei eRecht24 Premium finden Sie nicht nur Antworten zur DSGVO, sondern darüber hinaus zahlreiche Tools, Video-Schulungen, Live-Webinare, Vertragsmuster und Checklisten zum Datenschutz, Bildrechten und Urheberrecht, Newsletter-Marketing oder Facebook & Co.

Sichern Sie sich jetzt eRecht24 Premium und schützen Sie sich vor DSGVO-Abmahnungen schnell und einfach ab:

https://www.e-recht24.de

Es gibt mehrere Gründe, warum Websites durch eine Umstellung  auf https / SSL gesichert werden sollten – die ab Mai 2018 geltende DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) ist die eine. Weitere Gründe für die Umstellung:

  • Hacker und Schad-Programme haben es deutlich schwerer!
  • HTTPS ist aufgrund der DSGVO eine Pflicht auf Websites mit Kontakt-Formularen, Verkaufs-Seiten (Shops), etc
  • das Ranking bei Google-Suchergebnissen wird besser!
  • und die Website-Geschwindigkeit besser (siehe unten “google Speedtest”)
  • und es schafft Vertrauen bei Website-Besuchern, etc.

Die Frage ist: Wie kann eine Website auf https umgestellt werden? Hier ist ein

7-Schritte-Programm für die Umstellung von WordPress-Websiten:

Kontakt

Nicht selbst, sondern machen lassen?

1. SSL-Zertifikat beantragen.

Bei vielen Internet-Providern ( Web-Hosting-Anbieter) kann ein kostenloses Let’s Encrypt SSL-Zertifikat genutzt werden. Wenn Ihr Anbieter dieses noch nicht kostenfrei anbietet, kannst es eigentlich bei jedem serösen Anbieter im Kunden-Menü kostenpflichtig bestellt werden.

Bei unserem Provider (Artfiles aus HH) geht das im DCP unter: Domains -> SSL -> neu und zwar so:

Nachdem das SSL-Zertifikat bereit steht (enabled), kann die eigentliche WordPress-Umstellung beginnen.


2. HTTPS für Adminstrator in WordPress einrichten

Auf der offiziellen WordPress.org Website wird empfohlen, zuerst den Amin umzustellen wie folgt: Kopere diesen Pfad / diese Zeile:

define('FORCE_SSL_ADMIN', true);

Und füge diese kopierte Zeile in die Datei wp-config.php

OBERhalb von dieser Zeile ein:

/* That’s all, stop editing! Happy blogging. */

Meistens sind bereits einige Zeilen mit “define …. ” in der wp-config.php zu finden. In der Regel legen wir die neue Zeile direkt dahinter, aber vor /* That’s all, stop editing! Happy blogging. */

Damit Sie an die wp-config-php herankommen, müssen Sie sich per FTP beim Provider einloggen und diese Datei im jeweiligen Web-/Wordpress-Ordner suchen und zur Bearbeitung öffnen.

Danach gibt es im Browser oben in der Leiste, wo der Domain-Name steht, eine Sicherheits-Fehlermeldung mit Gelb-markiertem Schloss-Symbol. Das ist für den Moment so okay!

Kontakt

Nicht selbst, sondern machen lassen?


3. HTTPS auf der kompletten WordPress Webseite

Sofern keine anderen Probleme auftreten, kann der nächste Schritt erfolgen.

Nun muss die Webseiten- und WordPress-Adresse (URL) auf HTTPS umgestellt werden. Und zwar hier in den WordPress-Einstellungen, nach dem Einloggen als Admin -> Einstellungen -> Allgemein

 

Übrigens scheint eine URL ohne www die Geschwindigkeit der Website zu verbessern. Siehe Google Speedtest.

Soweit ist das fertig!  Doch jetzt kommt noch etwas ganz Wichtiges:


4. Die Umstellung der internen Links auf https.

Wird das vergessen, werden alle möglichen alten internen Verlinkungen / URL´s nicht funktionieren. Das geht am besten mit dem Plugin: Search & Replace (auf Deutsch verfügbar). Anders als andere Plugins dieser Art kann mit diesem Plugin direkt und ganz einfach ein Backup der SQL-Datenbank erstellt werden!

Bekannt von Textprogrammen können damit per Suchen und Ersetzen in der gesamten WordPress-Datenbank die Pfade / URL´s ausgetauscht werden. Siehe Bild:


 

Theoretisch sollte jetzt in der Browser-Zeile ein Schloss mit grünem Symbol erscheinen. Praktisch tut es das eigentlich nie … Fehler können übrigens mit einem Website-Tool wie dem ” Why No Padlock ” gefunden werden. In der Regel gibt es hier eine Warnung bei “Force HTTPS“:


Hinter “more Info” steht auch geschrieben, was getan werden muss:


5. Eine Änderung der .htaccess zum Erzwingen der https-Umleitung

Die Datei  .htaccess Datei muss auch über ein FTP-Programm auf dem Installationspfad bei dem Provider geöffnet und geändert werden. Jetzt bitte zuerst ein Backup der .htaccess anlegen!

Je nach Provider ist die Regel unterschiedlich. Es kann z.B. diese sein:

<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} !=on
RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]
</IfModule>

oder diese:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^example.com [NC]
RewriteCond %{SERVER_PORT} 80
RewriteRule ^(.*)$ https://www.example.com/$1 [R,L]

Example muss natürlich durch den eigenen Domain-Namen ersetzt werden, hier z.B. durch tiefenschaerfe.de

Hinterher steht das z.B. in der .htaccess (die grauen Angaben waren vorher schon da):

AddHandler af_php70 .php

<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} !=on
RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]
</IfModule>

# BEGIN WordPress
<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteRule ^index.php$ – [L]
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteRule . /index.php [L]
</IfModule>

# END WordPress

 

Kontakt

Nicht selbst, sondern machen lassen?

Eigentlich fertig, aber … Das Symbol ist immer noch gelb?

Eventuell wird eine Mixed-Content-Warnung vom Browser angezeigt? Diese entsteht z.B. durch eingebaute externe Schriften, Hintergrundbilder in CSS-Dateien, etc, deren URL während der o.g. Prozesse nicht richtig umgestellt worden sind.  Im ersten Schritt könnte das o.g. Search & Replace-Plugin  erneut gestartet werden.

Mir ist es einmal passiert, dass ich die Suchen-Ersetzen-Funktion mit dem o.g. Plugin nur mit https://domainname.de durchgeführt habe, aber nicht mit https://www.domainname … Ich habe Stunden gebraucht, um DEN Fehler zu finden! Dabei war es ganz einfach …

Bleibt das Symbol immer noch gelb, gibt das Plugin Why No Padlock genaue Antwort darauf, welche URL immer noch nicht stimmt.

Manchmal ist es wirklich nur 1 Bild …

Bei Themes mit Layout-Editor passiert es nicht selten, dass die URL des Logo´s im Header nicht umgestellt wurde. Dann muss es halt im Theme-Customizer neu geladen werden, sodass dort auch der Pfad mit https anfängt.

 


6. Suchmaschinenoptimierung

Damit auch extern, vor allem in der Suchmaschine Google, alles weiterhin gut läuft und sie die Vorteile dort durch die Umstellung auf https auch nutzen können, sollte

a) auf der Google-Search-Console und Google-Analytics einer neuer Property-Eintrag bzw. die Property-Einstellung aktualisiert werden.

b) die XML-Sitemap Datei aktualisiert werden. Dies geht in der Regel über das installierte SEO-Plugin. Die sitemap-Datei muss auch mit der Google-Search-Console verlinkt werden (hier)


7. Der letzte Schritt ist ein rechtlicher …

Und zwar geht es hierbei um die Anpassung Ihrer Datenschutzerklärung bzgl. dieser SSL-Verschlüsselung. Ein Muster steht hier: https://www.datenschutz.org/datenschutzerklaerung-ssl-muster.pdf


Kontakt

Nicht selbst, sondern machen lassen?

Finden Sie das gerne selbst heraus – mit dem Bildschirm-Responsive-Test von Google.

Online-Test “I am responsive?”: http://ami.responsivedesign.is

Achten Sie gleich (nach dem Test unten) insbesondere auf den Smartphone-Bildschirm. Können Sie lesen, was darin steht und zwar vollständig, ohne das Text oder Bilder verschwinden?

Ist der Test bei Google gut gelaufen, steht Ihnen dort die Funktion “an Google senden” zur Verfügung. Tun Sie es (auch wichtig für SEO)!

Sind die Tests negativ gelaufen, kontakten Sie uns gerne -> E-Mail schreiben

Jetzt testen!

Geben Sie UNTER dem Bild Ihre Webadresse / Domain als URL an (http://www.Domainname ….). Es funktioniert nicht, wenn Sie das http:// vergessen.

[frontend-responsive-test]

wichtige Info:

66% der Deutschen recherchieren im Internet über ihr Mobiltelefon, anstatt mit einem PC. Aber: Viele Websites sind nicht auf Smartphones lesbar und das ist schlecht fürs Marketing – es fehlt an positiver Werbewirkung, Verlassen der Website und dadurch schlussendlich zum Verlieren von Kunden an Mitbewerber! weiterlesen ->

 

[rspcheck url=“http://www.example.com“ form=“true“]

Keine Fehlermeldung, aber ein Login geht nicht?

Es kann bei WordPress immer wieder zu Login-Problemen kommen. Häufig handelt es sich um ein Redirect-Problem. Beim Einlogg-Versuch wird der User / Admin immer wieder auf die Anmelde-Seite umgeleitet. Es wirkt so, als würde einfach nichts passieren.

Folgende Lösungsansätze gibt es:

  • Cookies: WordPress verwendet „Cookies“ um den Login zu authentifizieren. Hier können Fehler verursacht werden. Also lösche sie. Beim Browser “Firefox” geht das z.B. über das Öffnen des Browser-Menüs oben rechts; gehe dort auf Einstellungen -> Datenschutz – > Chronik -> und lösche dort die Cookies. Das geht speziell auch nur für die betreffende Domain!
  • Speicherplatz beim Provider ist ausgeschöpft (passiert oft bei günstigen Providern wie 1+1 oder united domains) -> Lösung: über FTP einloggen und z.B. Mediendateien löschen
  • Das Theme ist “buggy” -> Lösung: über FTP einloggen und das aktuelle Theme deaktivieren (durch umbenennen z.B. in Theme-Name_xx. Danach wird automatisch ein Standard-Theme von WP genutzt.
  • Fehler in der .htaccess: Die .htaccess Datei ist eine Konfigurationsdatei, die verzeichnisspezifische Einstellungen auf dem Server vornimmt. Die ist entsprechend fehleranfällig. -> Lösung: über FTP einloggen und deaktivieren durch umbenennen (z.B: .htaccess_backup). WordPress legt hinterher selbst eine neue an.
  • Das hat auch nicht geholfen? Dann ggf das Umbenennen der Seiten URL in der wp-config wie folgt -> Lösung: über FTP einloggen und die Datei wp-config öffnen und irgendwo (egal wo) dort diesen Code einfügen (ersetze die beispielurl.de gegen Deine Domain):

define(‘WP_HOME’,’http://beispielurl.de’);

define(‘WP_SITEURL’,’http://beispielurl.de’);

Bei uns war es zuletzt tatsächlich das Speicherplatzproblem beim Provider …

Zur Info: Dies ist eine Benutzer-Erfahrung und kein technischer Support, für den wir entsprechend keine Garantie übernehmen können. Jeder, der diesen Erfahrungen folgt, tut dies auf eigene Gefahr. Heißt: Wir haften nicht, wenn was schief läuft!

66% der Deutschen recherchieren im Internet über ihr Mobiltelefon, anstatt mit einem PC. Aber: Viele Websites sind nicht auf Smartphones lesbar und das ist schlecht fürs Marketing – es fehlt an positiver Werbewirkung, Verlassen der Website und dadurch schlussendlich zum Verlieren von Kunden an Mitbewerber!

Laut aktueller ARD/ZDF-Studie (Stand: 2016) sind von ERWACHSENEN Deutschen (+14 Jahren):

83% im Internet regelmässig aktiv, 65% täglich
66% nutzen dafür ihr Smartphone, anstatt einen PC

“Responsive” Websites passen sich Bildschirmgrößen an.

Websites, die vor einigen Jahren entwickelt worden sind, haben kein Layout, welches sich an die jeweilige *Bildschirmgröße anpassen kann. Das zu programmieren, war früher aufwendig und entsprechend teuer. Heutzutage ist das einfach zu realisieren, auch für kleine Budgets, d.h. auch für Klein- und Mittelstand.

Testen Sie gerne hier , ob die eigene Website technisch modern, d.h. responsiv ist!

Und: In einer Website steckt ganz viel Marketing

Vor bzw. während der Entwicklung einer Website spielen folgende Kriterien eine Rolle: Ist die Website benutzerfreundlich, und erfordert wenig Klicks? Greift sie die Bedürfnisse der Zielgruppe (Kunden) auf? Begeistert sie optisch, mit ihrem Layout? Erleichtert sie Social-Media-Marketing und lässt Kontakte knüpfen und Daten erhalten? Wie sind die Texte? Gut lesbar, knapp und präzise und dennoch suchmaschinenoptimiert?

Der wichtiges Marketing-Ansatz ist die zielgruppengerechten Gestaltung.

Eine Arztpraxis oder Kanzlei sollte z.B. Seriösität ausstrahlen und ihre Schwerpunkte klar und deutlich positioneren. Sehr wichtig sind auch deren schnell auffindbaren und lesbaren Kontakt- und Adressdaten. Ein Einzelhändler sollte unbedingt aktuelle Angebote veröffentlichen und die Website fit für Werbemaßnahmen haben. Dazu braucht er die passende Technik und eine Schulung, wie er das selbst machen kann. Handwerker jeder Art sollten in jedem Fall fertige Werke als Referenzen zeigen. Sind alte Kunden stets zufrieden gewesen, sollten deren Empfehlungstexte auf der Website auftauchen. Bessere Werbung können Handwerksbetriebe nicht für sich machen!

Das ist ein kleiner Teil des Marketing-Gedankenguts, was WebDesigner mit Marketing Knowhow wie Susanne Braun-Speck (Bild) von tiefenschaerfe – Webdesign & Marketing Agentur, in ihre Arbeit einfließen lassen.

Nach der Website-Entwicklung kann diese der Dreh- und Angelpunkt für viele weitere Marketing-Maßnahmen werden. Verbindung von On- und Offline-Marketing ist das Stichwort. Dazu später mehr.

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Gerne heben wir auch Ihre alte Website auf ein modernes Niveau!

Kontakt aufnehmen:

 

Wir suchten Stundenlang nach der Ursache dafür, dass Medien (jpg) NICHT eingefügt werden konnten. Sie ließen sich nicht über die Funktion «Dateien einfügen» in einen Beitrag oder eine Seite einfügen, weil sie garnicht erst angezeigt wurden.

Die Mediathek lud die Bilder einfach nicht. Es dauerte und dauerte, das Ladesymbol drehte sich.

Helfen sollte laut gängiger WordPress-Hilfen:

  • php-Version anpassen, in der Regel höher stellen (z.B. von php 5.6 auf php 7 – das macht der Provider, i.d.R. nicht der WP-Entwickler)
  • das Memory- und WP-Limit könnten zu niedrig angesetzt sein. Wir steigertes es – wie hier beschrieben hoch – aber das löste unser Problem auch nicht.

Desweiteren glaubte der Theme-Entwickler:

  • … dass die functions.php vom chield theme schuld war und schrieb “remove any code one by one to check which one is causing any issu” -> das war es nicht.
  • auch ein Caching-Plugin sollte Ursache sein (unter “Plugins” deaktivieren und Browser neu laden) – war es aber nicht.

Schlussendlich war die Ursache das Theme!

Wir fanden bei einem anderen Theme das selbe Problem beschrieben. Es half der Theme-Wechsel!
Bei uns auch.

Nachdem der Theme-Entwickler ein Update zur Verfügung stellte, lief alles wieder.

Heißt soviel wie: Suche die Fehler nicht immer bei Dir selbst!

WordPress ist langsam? Memory- und WP-Limit zu niedrig?

Das kleine Plugin Server-IP & Memory Limit gibt nach Installation darüber Auskunft, wie der Server / Deine Website ausgelastet ist. Als Administrator siehst Du durch das Plugin nur 1 Zeile ganz unten auf jeder Website ->

memory wp limit

Der Wert von 256 MB beim Memory-Limit liegt weit über dem von WordPress genannten Minimum von 32MB. In diesem Beispiel ist also alles gut. Es sollten am besten 64 MB oder 128 MB sein.

Das WP-Limit ist ein eigener Wert und sollte auf jeden Fall nicht ausgeschöpft sein!

PHP Memory und WP Limit erhöhen

1. PHP-Memory erhöhen:

1.1 Man öffnet das Stammverzeichnis seines Blogs im FTP-Programm und öffnet die Datei: „.htaccess“. Diese Datei ergänzt am mit folgender Zeile:

„php_value memory_limit 256M“ – fertig.

> bei uns wurde dadurch keinerlei Problem gelöst. Im Gegenteil: Die Website war danach nicht mehr aufrufbar!

1.2 In der Regel wird das der Provider machen und nicht der Entwickler selbst. Eine „php.ini“ erstellen, welche in das WordPress Verzeichnis hochgeladen wird. Erneut kann die Datei mit einem Texteditor erzeugt werden, wobei folgende Zeile enthalten sein muss:

memory_limit=256M

> dadurch hat sich bei uns das Memory-Limit auf 256 MB erhöht!

2. WP-Limit erhöhen:

Durch einen Eintrag in der Datei „wp-config.php“ des FTP-Verzeichnisses kann das WordPress-Limit nach oben gesetzt werden. Dazu muss folgende Zeile an den Anfang des Codes eingefügt werden:

“define(‚WP_MEMORY_LIMIT‘, ‚256M‘);”

-> anfangs nutzte das bei uns garnichts. Es änderte sich nichts. Problem war ein falscher Zeilenaufbau! Tatsächlich muss die “wp-config” genau wie folgt und nicht anders anfangen:

<?php
define(‘WP_MEMORY_LIMIT’, ‘256M’);
/**

Das war es! Mit 1.2 und 2 wurde die Geschwindigkeit bei uns erhöht!

Diese Problem verursucht ein Haken bei “Vertragsabschluss – Bestellungen manuell prüfen” in dem Plugin von “Germanized” (unter Woocommerce-Einstellungen – > Germanzid) – mach ihn weg, dann geht es wieder.

bestellung nicht automatisch angenommen - germandizid ist das problem

Der Ausdruck “slide” ist ein englischer Begriff mit vielen Bedeutungen. Meist haben diese mit „rutschen“, „gleiten“ oder “schieben” zu tun.

Es gibt Slide-Musik-Instrumente (Slide-Gitarre), Sides im Sport (Baseballslide) und Tanz (im Hip-Hop), in der Technik (Slide wie Flugzeug-Driften) und auch Software, die so benannt wurde.

Im Webdesign sind Bilder-Slides (umgangssprachlich “Slider”) ein beliebtes Design-Element. “Bild-Schieber” präsientieren:

  • Fotografien
  • Produktbilder
  • Schriftzüge

interessant und ansprechend auf einer Webseite. Hier gibt es jede Menge Design-Varianten und vielseitige Lösungsansätze!

Beispiele:

siehe online, unsere Startseite: tiefenschaerfe.de

einfacher Bilder-Silder:

Akkordion-Slider:

 

Wenn Sie hierfür einen Spezialisten suchen, ist Susanne Braun-Speck, tiefenschaerfe consulting, die richtige Ansprechpartnerin.

Das Internet ist toll. Es gibt keine Information, kein Produkt, keine Dienstleistung, die dort nicht zu finden ist! Aber oft gibt es zuviel davon. Und Langweiliges. Umständliches. Vieles, was Besucher garnicht wissen wollen. Oder Seiten, auf denen einfach eine Telefonnummer gesucht (z.B. von Arztpraxen) – und schwer gefunden werden. Ja, und garnicht so selten ist das Design so Nichtssagend, dass das Interesse gleich wieder verraucht und Besucher direkt wieder gehen …

Startseiten zum Verlieben durch bewegte Bilder

slider-landshop

Der Eindruck, der an der “Tür” entsteht, entscheidet darüber, ob Besucher sie öffnen. Sofern kein besonderes Bedürfnis besteht (z.B. weil dringend eine Arztpraxis-Rufnr gebraucht wird …), geht der Besucher wieder, wenn die “Tür” eher ausladend oder überfrachtet wirkt.

Ist die “Tür” dahingehend schön, farbig, übersichtlich und interessant, öffne ich sie und gehe hinein. So ist das auch im Internet, vor allem auf Firmen-Webseiten, Corporate-Blogs und Online-Shops.

In der Werbung allgemein, insbesondere auf Webseiten gilt:

slider-bines-schatzinselBilder sagen mehr als Worte.

Bewegte Bild-Elemente noch viel mehr: Slider. Slider sind “gleitende” Bilder, die mit Text überlagert werden können. Sie sind schön und sagen alles. Kurz. Knapp. Präszise.

 

_slider-reinfeld-aktiv

Der Sinn, der Zusammenhang von Text UND Bild, ist das Wichtigste!

Ein “gutes Gefühl” für Grafik und Text hat der klassische (Web-, Shop-) Programmierer in der Regel nicht. Als Informatiker denkt er logisch und strukturiert.

Für das Aushängeschild “Slider” wird ein kreatives Konzept gebraucht!

Was auf der folgenden Grafik kompliziert aussieht, ist beim kreativen Schritt-für-Schritt-Vorgehen garnicht so wild. Die Methoden sind a) Mindmapping  und b) ein Web-Konzept nach der POST-Methode, die ansonsten bei Social-Media-Planungen eingesetzt wird.

POST-Methode_mindmapNach der Konzeption erfolgt die gestalterische und technische Umsetzung.

So eine Beratund können Sie brauchen? Dann kontakten Sie uns! eMail: kontakt@tiefenschaerfe.de